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Das liebe Rindvieh
#1
... in der Sendung "Unter unserem Himmel".

Beispiel einiger Bauern, die den in den Landwirtschaftsschulen gelehrten Weg nicht mehr gehen wollten ...

Für Laien sehr interessant, mal hinter die Kulissen zu blicken, was an Fachschulen den Nachwuchs-Landwirten für ein Unsinn gelehrt wird. Die Landwirte erzählen ihre Geschichte und von ihrem Weg. Vom ursprünglichen Befolgen der marktwirtschaftlichen Strategien, die allgemein gelehrt werden, über immer heftiger nagende Gewissensbisse (ein Thema z.B. Tierquälerei) bis hin zum Bio-Landwirt, der sich mit seinem Kulturland wieder verbunden fühlt.

Interessant auch zu erfahren, welche Bedeutung das Horn für die Kuh hat - was heute selbst viele Landwirte nicht mehr wissen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dabei, zumindest für mich, denn heute sind selbst bei "Bio" hornlose Kühe erlaubt! Dabei werden die horntragenden Rassen mal eben genetisch so verändert, daß es hornlose Nachkommen gibt. So macht man für die "Bio-Fabriken" die Kühe laufstallgeeignet.

Aber es gibt eben auch wohltuende Ausnahmen, wie der Film zeigt. Daher sehenswert: es geht auch anders - wenn man will.

Link: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel-114.html

Oder, mit kurzer Inhaltsbeschreibung: http://www.denkmalfilm.tv/index.php?l=de&page=das-liebe-rindvieh
Der Bogen entfaltet seine Macht durch deine Energie - Der Pfeil wird davon fliegen auf ein entferntes Ziel - Aber dein Leben wird immer bei dir sein - Gedenke der Alten Werte - Ehre die Ahnen, die dir den Bogen in die Hand gelegt haben
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#2
Wer mit der Kuh- und Rinderwirtschaft immer noch Mitleid hat, der hat noch nicht begriffen, welchen immensen gesundheitlichen Schaden selbst kleinste Mengen an Fleisch (oder auch Milchprodukte allgemein) tatsächlich anrichten.

Im Online-Magazin ProVegan geben Dr. Caldwell Esselstyn und Professor Campbell Antwort zu einigen diesbezüglichen Fragen.

http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews[tt_news]=1749

Ihre erste Forderung an den Patienten ist es, den Satz: "Ein bißchen kann nicht schaden", komplett aus dem Sprachschatz zu entfernen. Schon geringste Mengen der verbotenen Nahrungsmittel wie Fette, Öle, tierisches Protein oder alle Milchprodukte, sind ausnahmslos schädlich. Selbst wer nur an 2 oder 3 Tagen pro Woche Fette zu sich nimmt, der schädigt sich an mehr als 150 Tagen im Jahr. Maßhalten ist hier also die Krankheit in Etappen fördern.

Dr. Caldwell Esselstyn erwähnt, daß der Verzehr von Fett bewirkt, daß der Körper selbst hohe Mengen an Cholesterin produziert, weshalb Vegetarier, die Öle, Butter, Käse, Milch, Eis, glasierte Donuts und gefülltes Gebäck essen, eine koronare Herzkrankheit entwickeln, obwohl sie Fleisch vermeiden.

Ein typisches Stück Käse hat 70 % Fett. Das ist fast wie Mineralöl. Käse ist eine der ungesündesten Nahrungsmittel überhaupt. Marketingfachleute haben schon vor langer Zeit erkannt, daß die Leute von Käse angezogen werden. Deshalb fügen sie ihn zu fast allem dazu.“

Allergiker wissen hingegen, daß bereits ein kleines Schlückchen oder nur ein einziger Bissen an "giftiger" Nahrung sie für Tage mit Magenkrämpfen, Erbrechen, Durchfall, hohem Fieber, Nesselsucht und ähnlichen Auswirkungen ans Bett fesseln kann. Wer also wahrhaftig gesund werden und bleiben will, muß sich eisern selbst disziplinieren und nicht laufend faule Ausreden für die "Schmankerln in der Küche" erfinden. Anstelle Eiscreme (auf Milch und Zucker aufgebaut), kann man reines Früchtesorbet naschen. Pizza kann man ohne Fett, Öl und sogar Salz zubereiten, wenn man sich auf der Fensterbank oder im eigenen Garten seine entsprechenden Gewürzpflanzen selbst züchtet. "Ich habe keine Zeit" für so was ist die faule Ausrede, sich selbst nicht zusammenreißen zu wollen. Jedes Gramm Fett zuviel auf dem Teller bedeutet einen weiteren Rettungsring am Bauch, der irgendwann in Siechtumskrankheiten enden wird.

Manche Leute bezeichnen eine vegane Ernährung als „extrem“. Wenn man einmal darüber nachdenkt, kommt man aber zu dem Ergebnis, daß im Gegenteil eine nicht vegane Lebensweise „extrem“ ist. Denn „extrem“ ist es, durch eine nicht vegane Lebensweise dafür verantwortlich zu sein:

• daß der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern für mindestens 51 % der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist und somit den Klimawandel bzw. die Klimakatastrophe auslöst,

• daß jeder Tod eines Tieres und die systemimmanente Tierquälerei in der Tierhaltung wegen eines frivolen ungesunden Geschmackerlebnisses ein unerträgliches und „extremes“ zum Himmel schreiendes Unrecht darstellt,

• daß täglich rund 43.000 Kinder an Hunger sterben, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden.

• Es ist wahrlich „extrem“, sich durch den Konsum von Fleisch, Milch, Milchprodukten, Eiern und Fisch die schwersten und tödlichen Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes, Alzheimer, Demenz, Adipositas usw. anzufressen. Wenn sich jemand gegen die eigene Gesundheit entscheidet, mag das noch ok sein, auch wenn es über die Krankenkassen alle Versicherten belastet und ein eher unsoziales Verhalten auf Kosten aller darstellt. Wenn aber jemand dabei mitmacht, den Hungertod von Kindern und Erwachsenen zu verursachen, Tiere zu quälen und zu töten, die Erde für die nächsten Generationen unbewohnbar zu machen, dann ist das ein „extremes“ (moralisches) Verbrechen, das völlig inakzeptabel ist.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#3
Zitat:Interessant auch zu erfahren, welche Bedeutung das Horn für die Kuh hat - was heute selbst viele Landwirte nicht mehr wissen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dabei, zumindest für mich, denn heute sind selbst bei "Bio" hornlose Kühe erlaubt! Dabei werden die horntragenden Rassen mal eben genetisch so verändert, daß es hornlose Nachkommen gibt. So macht man für die "Bio-Fabriken" die Kühe laufstallgeeignet.

Mythologisch betrachtet, steht die Kuh für Mutter Erde, für den Planeten, der uns alle ernährt. Ob wir nun Gaia, Ird, Audhumbla oder Hathor sagen, spielt dabei keine Rolle. Stets ist die Erdgöttin gemeint. Wenn man Kühe in heutiger Zeit enthornt, dann begeht derjenige damit auch einen magischen Akt, einen religiösen Frevel im Sinne der Natur. Mythologisch gesprochen, vergeht man sich an Frau Erde und an der Natürlichkeit. Auch dann, wenn einem diese Umstände gar nicht bekannt sind.

Man könnte den mythologischen Faden sogar weiterspinnen und sagen: Wie sich der Einzelne zu einer Kuh benimmt, identisch benimmt er sich zum Erdkörper. Da die Kuh das Symboltier/Totemtier von Frau Gaia ist und ihr besonderer Schutz und ihr Augenmerk dem lieben Hörnervieh gilt, bleibt kein Frevel ungesühnt und schon lange nicht ungestraft.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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Es bedanken sich: Agni
#4
Umgangsprachlich sagen ja viele "blöde Kuh". Das tut richtig in den Ohren weh.

Für mich war das eins der ersten Sätze die ich aus meinem Vokabular strich, als es mit der Sprachkontrolle los ging. Irgendwo im Tal gibt es, so weit ich mich erinnern kann, einen netten Beitrag über die Kuh und die Sprachkontrolle.
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