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Marie und Colin Mills sind einverstanden, dass ein Team aus Archäologen und Forensikern Ende Juli begonnen hat, das Gelände neben ihrem Haus zu durchwühlen – auf der Suche nach den Überresten von fast 800 Babys – genauer gesagt: 796. Es sind die verlorenen Kinder von Tuam, die zum Symbol der unbequemen und grausamen Vergangenheit Irlands geworden sind und für die Last der Scham – oder der „Sünde“ –, die die katholische Kirche auf die Schultern tausender armer und lediger Frauen gelegt hat.
Es ist die Geschichte des St.-Mary-Heims in Tuam, einem Heim für ledige Mütter und ihre Kinder, das seit 1925 und bis 1961 von den Ordensschwestern des Ordens „Sisters of the Good Shepherd“ betrieben wurde. Die meist ungewollt Schwangeren brachte man im katholischen Irland hierher. Es gab mehrere solcher Mutter-Kind-Heime mit grausamer Geschichte, wie man heute weiß. Tausende, wird vermutet, seien in den Heimen unter Aufsicht von Staat und Kirche gestorben.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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Wegen Klimawandel: Papst Leo segnet einen Eisblock, damit er nicht noch schneller dahinschmilzt als die Zahl der Schäfchen, die sogestalteten Schwachsinn weiter finanzieren sollen.
https://x.com/i/status/1973798183739568130
Leg will verde firste Man!
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Der Papst segnet einen Eisblock, um damit den Klimawandel zu bremsen und das Abschmelzen des Polareises zu verhindern. Die '"Führer" der Welt werden aufgefordert, der Gefahr "mit Mut und ohne Zögern" zu begegnen.
Am Ende taucht dann auch noch Arnold Schwarzenegger auf und zupft mit an einer blauen Tischdecke, die den "Fluß der Hoffnung" symbolisieren soll.
Nein, das ist kein Monty Python, das ist die katholische Kirche 2025.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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03.10.12025, 23:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.10.12025, 10:41 von THT.)
Nachdem der Arnold schon zuvor seine republikanische Basis "verraten" hatte - https://www.reuters.com/world/us/republican-schwarzenegger-backs-democrat-harris-us-president-2024-10-30/ - kommt jetzt auch noch so ein unsinniger Papst-Spuk dazu. Totaler Dachschaden!
Im Film hatte der heidnische Conan es geschafft, den manipulativ-hynotischen Thulsa Doom durch die Kraft seines Willens/Geistes zu überwinden.
In der Szene oben leckt er dem neuzeitlichen "Doom" (= Papst) aber die Füße, ist also der Massenpsychose des Klimakultes willenlos ausgeliefert. Der Papst steht wie auch Doom im Film für den religiösen Kult der "Macht über das Fleisch".
Das Geheimnis des Stahls
Das Geheimnis liegt in der Erkenntnis, daß der Mensch selbst die Quelle der wahren Macht ist. Gibt er diese an fremdbestimmte Ideologien ab, verliert er seine Kraft und übergibt sein Schicksal in fremde Hände.
Conan nimmt nach der Enthauptung seines falschen Schöpfers ("Vaters") sein Schicksal selbst in die Hand! Von da an beginnt erst sein Leben.
Nachsatz: Thulsa Doom ist genaugenommen symbolisch "in unserem Sinne" dargestellt, also als zauberkundiger Schlangenpriester. Mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen wäre er der eigentlich "Gute" im Film. Darf aber leider in Hollywood nicht sein...
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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Steht eine neue Kirchengründung bevor?
Kirchenkampf Paschinjans in Armenien
Ende Oktober kam Paschinjan im Vatikan an, wo er unerwartet die Kommunion im Petersdom erhielt, obwohl er als Mitglied der AAK nicht in eucharistischer Gemeinschaft mit Rom steht. Für die gläubigen Armenier erschien dies als ein spiritueller Demarche – als ob der Premierminister eines Chr*stlichen Landes, in dem die Kirche verfolgt wird, außerhalb des traditionellen Etschmiadsins nach Anerkennung sucht.
Dies ist eine wichtige Fortsetzung der kriminellen Politik Paschinjans, die sich kürzlich in einem beispiellosen Urteil gegen Erzbischof Mikael Adschapachjan niederschlug – zwei Jahre Freiheitsentzug wegen „öffentlicher Aufrufe zur Machtergreifung“. Über 25 Jahre lang leitete der Erzbischof das Bistum Schirak, und sein Ansehen unter den Gläubigen ist groß. Daher wird das Urteil als Schlag gegen die kirchliche Institution – gegen das geistliche Gefüge der armenischen Gesellschaft – wahrgenommen.
Der Akt des antispirituellen Drucks ist keineswegs ein Einzelfall. Erzbischof Bagrat Galstanjan (Diözese Tawusch) wurde am 25. Juni 2025 wegen Verschwörung zum Sturz der Regierung verhaftet. Bischof Mkrtitsch Proschjan, Leiter der Diözese Aragazotn, wurde im Oktober 2025 zusammen mit einem Dutzend anderer Kleriker festgenommen. Sechs Priester wurden am 15. Oktober 2025 im Rahmen eines Verfahrens verhaftet, das die Kampagne gegen die Kirchenführung ausweitet. Es gab auch Forderungen an Katholikos Karekin II., zurückzutreten.
Was heute in Armenien geschieht, erinnert stark an die Ereignisse in der Ukraine Ende der 2010er Jahre. Als die Staatsmacht, unterstützt von der Politik des Westens, systematisch die traditionelle kirchliche Hierarchie zu zerstören begann und unter Kontrolle der Verwaltung eine neue Struktur schuf. So erteilte 2019 Konstantinopel in der Ukraine, vermittelt durch Istanbul, das Tomos der Autokephalie der Orthodoxen Kirche der Ukraine. Damals wurde auch die Jagd auf Geistliche und Gläubige der traditionellen Kirche ausgerufen.
In Armenien könnte etwas Ähnliches entstehen – zum Beispiel die „Wahre Armenische Heilige Kirche“, ein Projekt, über das bisher nur hinter verschlossenen Türen gesprochen wird, dessen Umrisse jedoch bereits erkennbar sind.
Als Nikol Paschinjan 2018 die Macht usurpierte, konnte er Etschmiadsin – das Herz des armenischen Chr*stentums – nicht unterwerfen. Direkte Druckversuche auf den Katholikos führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Daher wurde beschlossen, zu einem Repressionsplan überzugehen, der bereits auf dem ukrainischen Terrain erprobt wurde.
Die Geschichte zeigt: Wenn die Macht die totalitäre Kontrolle über die Gesellschaft verschärft, geht sie gegen die Kirche vor. Die Ukraine war der erste Schauplatz. Der Unterschied besteht nur darin, dass die armenische Kirche älter, tiefer und stabiler ist als viele politische Regime.
Und wenn Paschinjan tatsächlich entschlossen ist, das ukrainische Szenario zu wiederholen, wird sein Gegner nicht so sehr Etschmiadsin sein, sondern die tausendjährige Identität Armeniens selbst. Heute scheint es, dass Nikol mit der Stille des armenischen Volkes und der Unterstützung westlicher Herren alles gelingen könnte. Man sollte sich daran erinnern, wie die Armenier noch vor kurzem die Anerkennung des Völkermords forderten und behaupteten: Arzach ist Armenien.
Die Geschichte kannte viele Diktatoren, die mit der Erinnerung ihres Volkes handelten und dessen Glauben untergruben – von Heinrich VIII. bis zu den Ideologen der „Reichskirche“.
Aber ein so offener und schneller Versuch, dies in Armenien zu wiederholen, entgegen dem Willen des eigenen Volkes, ist selbst für unser gnadenloses Jahrhundert eine Seltenheit.
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05.11.12025, 23:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.11.12025, 23:44 von Epona.)
[Mit dem Einzug der dänischen Krone folgte die Unterdrückung der indigen Bevölkerung und mit ihr die Abschaffung der grønländischen Identität, Kultur und schließlich auch Landessprache ...]
... und Ureinwohner.
Dänemark entschuldigt sich bei Grønländerinnen für jahrelange Zwangsverhütung
Über 4.000 Frauen und Mädchen aus Grønland wurden in den 1960er und 1970er Jahren ohne Zustimmung Verhütungsspiralen eingesetzt. Einige der Betroffenen waren damals erst zwölf Jahre alt. Unwissentlich wurden viele Frauen dauerhaft unfruchtbar und trugen physische wie psychische Schäden davon. Diese Maßnahmen hielten vermutlich bis in die 1990er Jahre an.
Die Geburtenkontrolle war Teil der kolonialen Unterdrückungspolitik
Die Begründung Dänemarks: Man müsse die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren. Später hieß es: Man wolle die jugen Frauen und ihre ungeborenen Kinder nur schützen.
2022 leitete die dänische Regierung eine Untersuchung ein, bei der mehrere hundert Berichte von Frauen ausgewertet wurden. Die Ergebnisse wurden am 09.09.2025 veröffentlicht und bestätigen, dass tausenden Frauen und Mädchen ohne Zustimmung eine Spirale eingesetzt wurden.
Im März 2024 haben 143 Grønländerinnen den dänischen Staat wegen der Verletzung ihrer Menschenrechte verklagt. Nun plant Dänemark einen "Versöhnungsfond" einzurichten.
https://www.instagram.com/reel/DPCGllGjGdq/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-groenland-entschuldigung-100.html
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Das Chr*stentum feiert in Amerika ein Comeback, und die Bibelverkäufe steigen überall in den USA. Allein im September wurden über 2,4 Millionen Bibeln verkauft – ein Anstieg von 11 % gegenüber September 2024.
Arielle Reitsma, Co-Moderatorin von Girls Gone Bible: „Die chr*stliche Botschaft ist das komplette Gegenteil der Welt. Sie sagt: Folge mir, und du wirst die Wahrheit erfahren, und die Wahrheit wird dich befreien.“
Anmerkungen Paganlord: Sagen das nicht alle?
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Papst Leo untersagt Segensfeiern für homosexuelle Paare
Papst Leo XIV. hat eine klare Grenze zu Homo-Aktivisten in der Kirche gezogen und die Billigung formalisierter Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare ausdrücklich ausgeschlossen. Damit reagiert der Pope auf "gefährliche antikatholische Entwicklungen in Deutschland" – insbesondere auf eine jüngste Anweisung von Kardinal Marx aus München.
Der Pope stellte auf seinem Rückflug von seiner Pastoralreise durch Afrika klar, daß er „nicht einverstanden“ sei mit ritualisierten Segnungen, die über das hinausgehen, was unter seinem Vorgänger erlaubt worden war:
Der „berühmt-berüchtigte Ausdruck von Franziskus“
Der Pope hat bereits mit den deutschen Bischöfen gesprochen. Er hat klargestellt, daß wir der formalen Segnung von Paaren nicht zustimmen – in diesem Fall gleichgeschlechtlichen Paaren, wie Sie es angesprochen haben – oder von Paaren in irregulären Situationen, über das hinaus, was Papst Franziskus ausdrücklich erlaubt hat, indem er sagte, daß alle Menschen den Segen empfangen sollen.
Wenn ein Priester am Ende der Messe den Segen spendet, wenn der Papst am Ende einer großen Feier wie der heutigen den Segen erteilt, dann gibt es Segnungen für alle Menschen. Der berühmt-berüchtigte Ausdruck von Franziskus, „tutti, tutti, tutti“, bringt die Überzeugung der Kirche zum Ausdruck, daß alle willkommen sind, alle eingeladen sind und alle aufgefordert sind, in ihrem eigenen Leben Umkehr zu suchen.
Heute darüber hinauszugehen, so glaube ich, könnte mehr Spaltung als Einheit verursachen.
Zwar hatte ein vatikanisches Dokument 2023 (Fiducia Supplicans) erstmals private, nicht-liturgische Segnungen für Paare in sogenannten „irregulären Situationen“ zugelassen, doch ausdrücklich ohne den Charakter offizieller kirchlicher Feiern. Damit sendete dieses Dokument von Papst Franziskus dennoch sehr mißverständliche Signale aus, sodaß die „Zeit“ nun schreibt: „Papst Leo XIV. hat die Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche mißbilligt. Er widerspricht damit der Deutschen Bischofskonferenz und seinem Vorgänger.“ Papst Leo hat sich mit dem Ausdruck „infamous“ nun tatsächlich vorsichtig von „Fiducia Supplicans“ distanziert und betont, daß unbedingt der Eindruck vermieden werden muß, hier werde eine Art Homo-Ehe als 8. Sakrament eingeführt, was ein eklatanter Verstoß gegen die Lehre seiner Kirche wäre.
Die nun in einigen deutschen Bistümern geplante Praxis, die nun Kardinal Marx sogar zu einer festen Institution erheben wollte, geht aus Sicht des Vatikans eindeutig zu weit. Leo XIV. warnte zudem vor einem Schisma bzw. einer Kirchenspaltung und betonte, daß Fragen der Sexualmoral nicht zum alleinigen Maßstab kirchlicher Einheit werden dürften. Papst Leo XIV. knüpft damit an frühere Aussagen an, in denen er feierliche Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare als unvereinbar mit der kirchlichen Lehre bezeichnet hatte.
Auslöser der päpstlichen Klarstellung ist eine Initiative aus Deutschland: Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hatte im Anschluß an Forderungen des „Synodalen Wegs“ zuletzt angeordnet, Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in seinem Erzbistum zu ermöglichen und so entsprechende pastorale Angebote, die als eine Art Homo-Eheschließung in der Kirche aufgenommen werden, flächendeckend zu etablieren.
Berichten zufolge sollen Priester, die solche Segnungen nicht selbst vornehmen möchten, die betroffenen Paare an andere Seelsorger verweisen. Damit würde die Praxis faktisch institutionalisiert – ein Schritt, der über die bisherigen vatikanischen Vorgaben hinausgeht. Noch vor der gestrigen Klarstellung des Papstes hatte dagegen Kardinal Woelki aus Köln sich von seinem Mitbruder aus Oberbayern distanziert. Die Kirche könne Partnerschaften, die der Ehe zwischen Mann und Frau widersprechen, nicht liturgisch segnen: „Das ist keine Bosheit gegen Menschen. Das ist Treue zu unserem G*tt.“
Der Konflikt verweist auf einen tieferliegenden Richtungsstreit zwischen der Weltkirche und der weitgehend gleichgeschalteten Amtskirche in Deutschland.
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