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Die Macht der Kirche
#31
Ich habe die heidnische Göttin im Tiber versenkt!
Österreichischer Katholik legt Geständnis ab

   
Die Göttin Pachamama (Mutter Erde, Mutter Welt, Mutter Kosmos) gilt bei einigen indigenen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist.

Das Rätsel um die Hintermänner der Entwendung indigener Figuren aus der Marienkirche in Traspontina während der katholischen Amazonas-Synode und deren anschließenden Wurf in den Tiber ist gelöst. Ein österreichischer Aktivist bekannte sich zu der Aktion.

Eine Woche nach Ende der umstrittenen „Amazonas-Synode“ der Katholischen Kirche hat sich ein österreichischer Lebensschutzaktivist in einem Video zur Urheberschaft von „Pachamama-Gate“ bekannt.

Bis dahin unbekannte Personen hatten in der Zeit der Synode von Amazonasstämmen angefertigte Figuren, die nackte schwangere Frauen darstellen sollen und zur Dekoration in der katholischen Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt waren, entwendet und in den Tiber geworfen. Die Aktivisten hatten die Aktion auch gefilmt.

   
Der katholische Eiferer Alexander Tschugguel

Notwehr wider den Götzendienst?

Die Täter hätten im Namen von Tradition und Doktrin „ein Symbol von Mutterschaft und der Heiligkeit des Lebens in verächtlicher Weise weggeworfen“.

Vor allem konservative Katholiken äußerten auf Onlineplattformen oder in sozialen Medien demgegenüber klammheimliche Freude bis hin zu offenem Beifall. Einige verglichen die Tat gar mit dem Vorgehen des biblischen Richters und Israelitenführers Gideon gegen den Baalskult oder mit der Zerstörung des Götzenbildes vom „Goldenen Kalb“ durch Mose im Buch „Exodus“.

In einem Interview mit dem Nachrichtenportal „kath.net“ hat nun Alexander Tschugguel, die Verantwortung für die Aktion übernommen. Er begründet das Vorgehen mit dem Ersten Gebot („Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“), das durch eine Verwendung der Figuren im kirchlichen Kontext verletzt werde.
Sei!
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#32
   
Papst Franziskus mit der Göttin Pachamama in den Vatikanischen Gärten

Kardinal Gerhard Müller, der frühzeitig das Herumreichen des heidnischen Götzen kritisierte, wiederholte seine Kritik in einer Predigt in Denver im Staat Colorado (USA). Dort nahm er vergangene Woche an einem Priestertreffen teil, bei dem auch Kardinal Raymond Burke anwesend war. Der Priester Brian Harrison verfaßte ein Gedächtnisprotokoll der Predigt, das von LifeSiteNews veröffentlicht wurde.

Der einstige Glaubenspräfekt der Kirche fand deutliche Worte zu den jüngsten Ereignissen in Rom. Erster Kritikpunkt war die laue Reaktion des Vatikans auf die jüngste Kolumne von Eugenio Scalfari in der Tageszeitung La Repubblica. Darin hatte der Atheist aus freimaurerischem Haus behauptet, Papst Franziskus habe ihm gegenüber bestätigt, daß J*sus zwar ein „großer Mensch“ gewesen, aber nicht der Sohn Gottes gewesen sei. Der Vatikan habe zwar dementiert, das sei aber auf schwache Weise geschehen. Dem hielt Kardinal Müller die Worte des Apostels Petrus, des ersten Papstes, entgegen, der zu Elvis sagte:

„Du bist Chr*stus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

   
Kardinl Müller fand deutliche Worte gegen das Pachamama-Spektakel

Mit scharfen Worten verurteilte der Kardinal auch die kult-artigen Pachamama-Rituale, die „nichts mit einer echten Inkulturation zu tun“ hätten. Was in Rom geschehen ist, sei vielmehr ein Rückfall in heidnische Mythen statt einer Reinigung der Indio-Kultur im Lichte der Botschaft Chr*sti. Als sich das Chr*stentum langsam in der römischen und griechischen Kultur ausbreitete, so Kardinal Müller, habe es sich bemüht, die Anbetung heidnischer Gottheiten des antiken Pantheons „nicht am Leben zu erhalten oder wiederzubeleben, sondern es zu vernichten“. Ebensowenig habe es versucht, sie auf irgendeine Weise mit dem katholischen Kultus zu vermischen. Unter Verweis auf die Enzyklika Fides et ratio von Papst Johannes Paul II. sagte der Kardinal, daß das Chr*stentum die besten Elemente der Kulturen übernommen habe, aber nur zu dem einen Zweck, damit die Offenbarung Gottes in Chr*stus besser erklären und fördern zu können.

Exorzismus in Mexiko-City

In Mexiko-Stadt wurden am vergangenen Sonntag vor einer zentralgelegenen Kirche in Anwesenheit des Kirchenrektors, Hugo Valdemar, Göttinnen-Darstellungen verbrannt und dazu ein Exorzismus gebetet. Mit Sühnegebeten wurde G*tt um Vergebung ersucht für die Sakrilegien, die in den Wochen zuvor „in Rom begangen wurden“, wie es im Bericht eines anwesenden Gläubigen heißt, der von InfoVaticana veröffentlicht wurde.

   
Die Göttin-Verbrennung in Mexiko-City ist eine symbolische Hexenverbennung

Vor einem Monat kannte außerhalb einiger Indio-Gruppen und neuheidnischer Zirkel kaum jemand den Götzen Pachamama. Durch die Organisatoren der katholischen Amazonassynode wurde er weltweit bekannt. Hugo Valdemar ist Domkapitular an der Kathedrale des Erzbistums Mexiko-Stadt. Er und die zur Sühneandacht versammelten Gläubigen beklagten, daß die Pachamama-Figuren in den Vatikanischen Gärten ihren ersten Auftritt in Anwesenheit von Papst Franziskus am Gedenktag des heiligen Franz von Assisi haben konnten. Die nach Rom geschafften Götzenfiguren waren Auslöser für eine Polemik, nicht zuletzt durch protestantische Freikirchen, die den Katholiken „Götzendienerei“ vorwerfen, deren Ende noch nicht absehbar ist.

   
Die Erdmuttergöttin wird in Mexiko-Stadt verbrannt

Domherr Valdemar war 15 Jahre unter Kardinal Norberto Rivera Sprecher des Erzbistums Mexiko-Stadt. Er ist einer der bekanntesten Priester Mexikos. Vor allem ist er ein ausgezeichneter Kenner der vorchr*stlichen heidnischen Religionen Mittelamerikas und weiß um die großen Anstrengungen der Missionare, besonders der Franziskaner, zur Beseitigung der Götzendienerei ohne Wenn und Aber.

   
Domherr Hugo Valdemar

"Es macht keinen Sinn die heidnische Präsenz und den götzendienerischen Hintergrund des Pachamama-Aktivismus zu leugnen oder zu verschleiern. In Lateinamerika wisse man genau, wovon man spreche, denn dort kämpfe die Kirche jeden Tag gegen Formen der Götzendienerei und des Aberglaubens der indigenen Völker."

   
So sah Mexiko-City (aztekisch = Tenochtitlan) aus, bevor die Chr*sten kamen

Domherr Hugo Valdemar hierzu: "Die heidnischen Muttergottkulte sind eine Art von kollektiver Besessenheit, welche die Menschen verrückt macht und ihr Bewußtsein verdunkelt.“

Die Sühneandacht mit der Verbrennung der Pachamama-Figuren galt den Handlungen, die im Rahmen der Amazonassynode in Rom geschehen sind, aber auch dem Pachamama-Gebet der Italienischen Bischofskonferenz und den Pachamama-Liedern in der Kathedrale von Lima. Wie für Mexiko-Stadt war von Papst Franziskus auch in Lima ein neuer Erzbischof installiert, um eine Kursänderung der Ortskirche einzuleiten.

In Mexiko-Stadt wurden drei Darstellungen von Pachamama verbrannt. Domherr Valdemar äußerte die Hoffnung, daß die Sühnegebete und die Aktion anderen ein Vorbild sein könnten. G*tt dulde keinen leichtfertigen Umgang mit seinen Dingen, schon gar nicht was den Götzendienst betreffe, der gegen das Erste Gebot verstoße.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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