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Die acht Ernährungslügen
#71
http://www.euroveg.eu/evu/german/news/news962/omnivore.html

Heutzutage wird weitgehend behauptet, dass Menschen Fleisch essen müssen, um sich ausgewogen mit qualitativ hochstehenden Proteinen zu ernähren. Darüber hinaus wird es von hervorragenden Ärzten gesagt wie Dr. Francisco Grande Govian, der kürzlich verstorben ist und in Spanien als grösste Autorität auf dem Gebiete der Ernährung galt. Dazu kommt, dass das Gesundheitsministerium empfohlen hat, Fleisch zu essen, und dass die meisten Leute dies auch tun, da sie es als gesundes Nahrungsmittel betrachten. Wie auch immer, wenn man all dies in Erwägung zieht, ist es erstaunlich, dass die berühmtesten Naturforscher der Menschheit Vegetarier waren und einer nach dem anderen erklärt hat, dass der Mensch von Natur aus Vegetarier sei.

Man muss bedenken, dass die Wörter «vegetarisch» und «Vegetarismus» erstmals 1838 aufgetaucht sind und davor nie in irgendeiner Schrift erschienen. Man sprach von «pflanzlicher Nahrung» und «pflanzlicher Ernährung». Die fehlende Existenz dieser Wörter macht Nachforschungen äusserst schwierig.

Darüber hinaus müssen wir hinzufügen, dass wir alle Biographien von Naturforschern lesen müssen, um herauszufinden, ob sie sich nun vegetarisch ernährt haben oder nicht. Diese Biographien sind schwer oder gar nicht zu erhalten, da nicht über jeden eine solche verfasst worden ist. Über berühmte Künstler sind sehr viele Biographien geschrieben worden, nicht aber über Wissenschaftler. Zu dieser Schwierigkeit kommt eine weitere: Die Kürze oder Nebensächlichkeit, mit der die Autoren über die Essgewohnheiten der Leute schreiben.

So beklagt sich zum Beispiel Colin Spencer in seinem Buch «The Heretic's Feast» darüber, dass in 60 Biographien über Leonardo Da Vinci nur in 2 erwähnt wird, dass er ein Vegetarier war. Trotz all dieser Schwierigkeiten, machten alle berühmten Naturforscher der Menschheit eine klare Aussage und als Beweis können Sie lesen, was sie gesagt haben: John Ray (1628-1704) wurde als Vater der englischen Naturgeschichte bezeichnet und zu seiner Ehre wurde eine Gesellschaft mit dem Namen «The Ray Society» gegründet. John Ray: «Ohne Zweifel ist der Mensch nicht zum fleischfressenden Tier geboren.» Darüber hinaus erklärt er:

A) «Was für ein süsser, gefälliger und unschuldiger Anblick ist ein ebenso gedeckter Tisch und was für ein Unterschied zu einem Arrangement mit rauchendem Tierfleisch – geschlachtet und tot! Der Mensch hat in keiner Hinsicht den Körperbau eines fleischfressenden Wesens. Jagd und Gefrässigkeit sind wider seine Natur. Der Mensch hat weder die scharf gespitzten Zähne noch die Klauen, um seine Beute zu erlegen. Auf der anderen Seite sind seine Hände dafür gemacht, Früchte, Beeren und Gemüse zu ernten und er hat passende Zähne, sie zu zerkauen.»

B ) «Alles, was wir zum Essen brauchen und um uns wieder aufzubauen und uns zufriedenzustellen, ist im Überfluss und unerschöpflich in der Natur vorhanden. Was für ein süsser, gefälliger und unschuldiger Anblick ist ein mit Früchten gedeckter Tisch und was für ein Unterschied zu einer Mahlzeit, die aus rauchendem, geschlachtetem Tierfleisch zusammengestellt ist. Kurz gesagt, unsere Obstgärten erfüllen uns jedes nur denkbare Verlangen, während die Schlachthäuser und Metzger voll sind mit geronnenem Blut und abscheulichem Gestank.»

Ein weiterer berühmter Naturforscher war Carl von Linnée (1707-1778), Arzt bei der schwedischen Marine, Präsident der Akademie der Naturwissenschaften und Professor der Botanik in Stockholm und an der Universität von Upsala. Linnée schuf die Methode der natürlichen Einteilung von Pflanzen und Tieren, die noch heute benutzt wird, obwohl mehr als 2 Jahrhunderte seither vergangen sind. Linnée hat geschrieben:

A) «Essbare Früchte und Pflanzen bilden die geeignete Nahrung für den Menschen.»

B ) «Nach seiner Anatomie zu schliessen, ist der Mensch physiologisch nicht dazu vorbereitet worden, Fleisch zu essen.»

C) «Früchte sind die passendste Nahrung für den Menschen., wenn man die Struktur der Zähne und des Verdauungsapparates von Menschen und entsprechenden Tieren vergleicht.»

Der französische Naturforscher George Louis Leclerc, besser bekannt als Count Buffon (1707-1788) war Mitglied der Akademie der Naturwissenschaften, Verwalter des «Garden of the King» und schrieb mit einigen anderen Autoren zusammen «Natural History» in 36 Bänden. Buffon legte folgendes dar: «Der Mensch könnte von Gemüse allein leben. Wie auch immer, die Natur ist nicht genug, um seine Unmässigkeit und die widerspruchsvolle Vielfalt seines Appetits zu befriedigen. Der Mensch konsumiert und verschlingt mehr Fleisch als alle anderen Tiere zusammen und dies nicht aus Notwendigkeit, sondern in Form eines Missbrauchs.»

Ein Mitarbeiter von Buffon war Dr. Louis Maria D'Aubenton, besser bekannt als Daubenton (1716-1799). Er war Professor der Mineralogie am «Garden of the King» und der Naturgeschichte an der Schule der Medizin. Daubenton hat gesagt: «Es muss angenommen werden, dass der Mensch sich von Früchten ernährt und keine Tiere ißt, während er natürlich und in gemässigtem Klima lebt, in dem die Erde spontan jede Art Frucht hervorbringt.»

George Cuvier (1769-1832) war ein französischer Naturforscher, Anatom und Geologe. Er war Professor an der Schule und am Museum von Frankreich, Sekretär an der Akademie der Naturwissenschaften und Kanzler der Universität. Er schuf die Theorie der vergleichenden Anatomie und Paläontologie. Dank seinen Studien konnten wir Arten rekonstruieren, die verschwunden waren. Cuvier erhielt den Rang und Titel eines Barons, wurde Mitglied der Ehrenlegion und wurde von Napoleon I, Louis XVIII und Louis Philip geehrt. Cuvier stellt in seiner Arbeit «Lektionen in vergleichender Anatomie» fest:

«Die vergleichende Anatomie zeigt uns, dass der Mensch in jeder Hinsicht wie ein früchtefressendes Tier und in keiner Weise wie ein fleischfressendes Tier ist ... Er verbirgt das tote Fleisch hinter kulinarischer Zubereitung; und die äussere Erscheinung wird verändert, weil der Anblick von rohem, blutigem Fleisch nur Schrecken und Abscheu im Menschen verursacht.»

Lassen Sie uns einige Aussagen ansehen, die Cuvier gemacht hat:

A) «Nach dem Bau der menschlichen Hauptorgane zu schliessen, ist klar bewiesen, dass seine Nahrung aus nichts anderem als Gemüse bestehen sollte.»

B ) «Die natürliche Nahrung der Menschen, von ihrem Aufbau her zu schliessen, sollte aus Früchten, Wurzeln und Gemüse bestehen.»

C) «Der ganze menschliche Körper, sogar bis ins kleinste Detail, ist von der Natur zu einer ausschliesslich pflanzlichen Ernährung bestimmt.»

D) «Der Mensch scheint dafür gebaut zu sein, Früchte, Wurzeln und saftige Teile von Pflanzen zu essen. Seine kurzen Kiefer von mittlerer Stärke, seine Eckzähne, die die gleiche Länge aufweisen wie die anderen Zähne und seine tubolösen Backenzähne erlauben ihm nicht, Gras zu kauen oder Fleisch zu verschlingen, ohne es vorher zu kochen. Seine Verdauungsorgane sind in Übereinstimmung mit der Anordnung seiner Zähne konstruiert. Sein Bauch ist einfach, sein Darmkanal ist von mittlerer Länge und gut mit dem Dickdarm verbunden.»

Alexander von Humboldt (1769-1859) war ein deutscher Naturforscher, Entdecker und Geograph. Er führte Studien über Magnetismus durch und vertrat die Theorie des feurigen Ursprungs des Gesteins. Er wird als Gründer der Klimatologie, der Morphologie der Erde, der physikalischen Geographie der Ozeane und der planetaren Geographie betrachtet. Er schrieb ein dreissigbändiges Buch mit dem Titel «Cosmos and Trips to Equimoctial Regions of the New World.» Humboldt sagte:

«Tiere zu essen ist nicht weit von Anthropophagie und Kannibalismus entfernt.» «Das gleiche Stück Land, mit dem wir Vieh füttern und es darauf weiden lassen, könnte 10 Menschen ernähren, und wenn wir es noch mit Linsen, weisen Bohnen oder Erbsen bepflanzen würden, könnten wir hundert Menschen damit ernähren .... Im Orionco Becken könnte man genügen Bananen pflanzen, um die ganze Menschheit bequem zu ernähren.»

Richard Owen (1804-1892) war ein englischer Naturforscher, der mit Cuvier studierte, die Hunter Collection des britischen Museums katalogisierte und das Naturhistorische Museum in South Kensington organisierte. Er studierte Anatomie, vergleichende Physiologie und Paläontologie und schrieb «A Course in Compared Anatomy and Palaeontology and Physiology in Vertebrae». Owen stellte fest:

A) «Die Menschenaffen gewinnen ihre Nahrung aus Früchten, Getreide und anderen saftigen pflanzlichen Substanzen und die strikte Analogie zwischen den Strukturen dieser Tiere und dem Menschen zeigt klar dessen natürliche Anlage für eine Ernährung mit Früchten.»

B ) «Die Affen, deren Gebiss dem des Menschen fast gleich ist, leben hauptsächlich von Früchten, Samen, Nüssen und anderen ähnlichen Arten von schmackhaften Stoffen mit hohem Nährwert, die vom Pflanzenreich kunstvoll gebildet wurden. Die grosse Ähnlichkeit zwischen dem Gebiss der Vierbeiner und dem der Menschen zeigt, dass der Mensch seinem Ursprung nach dafür gemacht ist, Früchte von den Bäumen des Gartens Eden zu essen.»

Natürlich war auch der berühmteste aller britischen Naturforscher derselben Meinung wie die anderen. Ich denke an Charles Darwin (1800-1882), der sich mit 22 Jahren auf eine Weltreise begab, die 5 Jahre dauerte. Auf dieser Reise sammelte Darwin Material, das ihm die Grundlage für sein Buch lieferte, das 1859 publiziert wurde: «The Origin of Species by Natural Selection». Darwin war Mitglied der Royal Society of London und wurde nach seinem Tod mit allen Ehren in der Westminster Abbey beerdigt, wobei zahlreiche Diplomaten grosser Nationen zugegen waren. Darwin hat geschrieben:

«Das Beurteilen von Formen, organischen Funktionen, Gewohnheiten und Ernährungsarten zeigen klar, dass die normale Nahrung des Menschen aus Früchten besteht, wie es bei Anthropoiden und Menschenaffen der Fall ist, und dass unsere Eckzähne weniger stark entwickelt sind als ihre. Wir sind nicht dazu bestimmt, uns mit wilden Bestien und fleischfressenden Tieren zu messen.»

In seinem Buch «The Origin of Man» schreibt Darwin:

«Obwohl wir nichts mit Sicherheit über die Zeit und den Ort wissen, in der und an dem der Mensch die dicken Haare abwarf, die er getragen hat, könnten wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass er in einem warmen Land gelebt haben muss, wo die Voraussetzungen für ein Leben von Früchten günstig waren, das der Mensch seiner Analogie nach geführt haben muss.»

Thomas Henry Huxley (1825-1895) war ein englischer Arzt und Anthropologe, der Darwin's Theorien unterstützte und der später Präsident der Royal Society wurde. Unter anderen Büchern schrieb er «Zoological Evidences as to Man's Place in Nature and Compared Anatomy». Lassen Sie uns einige von Huxley's Aussagen ansehen:

A) «Der Mensch kam vor Beil und Feuer, also kann er kein Fleischfresser sein.»

B ) «Die Länge des menschlichen Darms beträgt 5-8 Meter und die Distanz zwischen Mund und Wurmfortsatz (coccyx) 50-80 Zentimeter. Dies ergibt einen Faktor 10 wie bei anderen früchtefressenden Tieren und nicht 3 wie bei Fleischfressern oder 20 wie bei pflanzenfressenden Tieren.»

C) «Das einzige Tier mit einer vielleicht allesfressenden Morphologie ist der Bär, der einige spitze und andere flache Zähne hat.»
Sir Arthur Keith (1866-1955) war ein berühmter englischer Anatom und Anthropologe. Zusammen mit Martin Flack entdeckte er das Sinusknötchen, wo die Herzkontraktionen ihren Ursprung haben. Er war Rektor der Universität von Aberdeen und schrieb: «Instruction to the Study of Anthropoid Apes», «Ancient Types of Man» und «Essays about Evolution of Humans». Dieser Anthropologe sagt uns, dass:
«Schimpansen und Gorillas die gleichen Verdauungsorgane wie Menschen haben. Das ist der Beweis der vergleichenden Anatomie, die für eine Nahrung von rohem Gemüse spricht, woraus mittels Gärung neue Stoffe produziert werden, welche die Fermentation erlauben, damit mehrere weiche geruchlose Darmentleerungen täglich möglich sind.»

Wir müssen beachten, dass ihre Studien oft gestützt wurden, oder darin Bezug genommen wurde auf die vergleichende Anatomie zwischen Menschen und anderen Säugetieren, besonders der Primaten. Sie sprechen über die Anordnung und den Aufbau der Zähne und der Verdauungskanäle dieser Tiere. Auf diese Weise gelangten alle diese Naturforscher zur selben Schlussfolgerung: Der Mensch ist von Natur aus Vegetarier, und wenn das Wort «Vegetarier» nicht in geschriebener Form auftaucht, so darum, weil das Wort bis 1838 nicht existierte und die Studien von allen berühmten Naturforscher vor dieser Zeit geschrieben wurden.

Man könnte gegen den Vegetarismus das Argument bringen, dass die prähistorischen Höhlenzeichnungen den Menschen als Jäger darstellen. Wie auch immer, das heisst nicht automatisch, dass Fleisch das ideale Nahrungsmittel für die Menschen ist. Darüber hinaus müssen wir in Betracht ziehen, dass der Anthropologe Alan Walker von der Hopkins Universität, als er die Rillen von fossilen Zähnen studierte, eine grosse Vielfalt verschiedener Nahrungsarten darin fand. Er behauptete, dass unsere ersten menschlichen Vorfahren nicht hauptsächlich von Fleisch gelebt hätten oder von Samen, Keimen, Blättern oder Gras, noch seien sie Allesfresser gewesen. Es scheint, dass ihre Nahrung vor allem aus Früchten bestand. Ausnahmen sind nicht gefunden worden. Jeder Zahn ist untersucht worden und jene, die von menschenähnlichen Wesen aus der Periode vor etwa 12 Mio. Jahren stammten (in direkter Linie vor dem homo erectus), seien erwiesenermassen von Fruchtfressern.

Nun möchte ich dem Leser folgende Frage stellen: Ist der Mensch von Natur aus ein Vegetarier? Heutzutage sagen uns die meisten Ärzte, dass er es nicht ist, aber all die berühmten Naturforscher haben abgeleitet, dass er es ist.

Wenn dies wirklich so ist, würde nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung aus entwickelten Ländern korrekt essen, nämlich die «Vegetarier», während sich die grosse Mehrheit der Bevölkerung falsch ernähren würde.
EigenSinnige Frauen
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#72
Danke, dass Du Dir eine solche Mühe gemacht hast, Alexis!

Ich würde gerne noch ergänzen.

Dr. Kollath, ein deutscher Ernährungswissentschaftler der bis 1960 noch unabhängig der wirtschaftlichen Interessen geforscht hat, sah den Vegetarismus ebenfalls als die einzige richtige Ernährungsform des Menschen an.

Auch so Dr. Max Otto Bruker und Dr. Bircher-Benner, beide zudem große Befürworter der Rohkost.

“Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, desto geringer werden die Leistungen, die Tugend und die physische Kraft eines Volkes. In denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschließlich oder vorwiegend pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft.” (Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt, Ernährungswissenschaftler 1867 – 1939)

“Nach physiologischen Gesichtspunkten ist […] der Genuss von Fleisch und den tierischen Produkten Milch und Ei unnötig, falls die übrige vegetabile Kost vollwertig ist.” (Max Otto Bruker, deutscher Arzt und Sachbuchautor, 1909 – 2001)

Folgendes Zitat finde ich besonders anschaulich:

"Über das Fleischessen" schreibt Plutarch (45–125 n. der Zeitrechnung.): "Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras ( Normalköstler) des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. […] Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen."

"Wenn ihr nun behaupten wollt, daß die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils."

Super, oder? Winken

Zitat:Nun möchte ich dem Leser folgende Frage stellen: Ist der Mensch von Natur aus ein Vegetarier? Heutzutage sagen uns die meisten Ärzte, dass er es nicht ist, aber all die berühmten Naturforscher haben abgeleitet, dass er es ist.

Wenn dies wirklich so ist, würde nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung aus entwickelten Ländern korrekt essen, nämlich die «Vegetarier», während sich die grosse Mehrheit der Bevölkerung falsch ernähren würde.

So ist es, die meisten essen halt falsch. Die Fakten für den Vegetarismus sind sehr klar. Würde jeder sich die Zeit und die Mühe machen nur drei Wochen normalköstlich zu essen, würden die körperlichen Veränderungen und das Wohlbefinden für sich alleine sprechen. So eine Veränderung macht vielen Angst, deswegen lieber beim Alten bleiben. Da kommen wir wieder zum Thema: "Wer will schon gesund sein"!

Ich bin der Meinung, dass das Fleischessen als Krankheitsbeschleuniger so gewollt war. Das Bircher-Benner-Zitat beschtätigt dies ja auch irgendwie. So konnten ganze Massen in ihren Fähigkeiten gehemmt werden. Dass die Menschen erst durch den Verzehr von Fleisch zu einem größeren Gehirn kamen ist eine hartnäckige These, die sich nach wie vor hält.
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#73
1. Fleisch macht dumm:
http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/studie-rotes-fleisch-macht-dumm-aid-1.2983020

2. Frage: Wie kann das was dumm macht, das Gehirn evolutionsbedingt (selbst wenn es Evolution gäbe) verbessert haben? (Biologen schlimmste Propagandisten des Fleischkonsums)
-> Widerspruch.

3. Schlußfolgerung: Biologen glauben fast alle an Fleischkonsum wegen dem Evolutionsglauben => Biologen sind dumm.

4. Abgeleitete Befürchtung: Sind die meisten Biologen dumm, weil selbst Fleischesser?
-> Offensichtlich. Die Studie steht nicht allein. Vor allem schon der Erfahrungswert sagt, daß die Merkfähigkeit sich spürbar bessert nach tierischem Eiweißverzicht (nicht nur Fleisch). Dahingehend war die Studie natürlich zu ungenau.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#74
Man spricht ja auch vom Darmgehirn. Neulich kam gerade ein Beitrag dazu im Fernsehen, den ich noch nicht ganz gesehen habe aber:
http://www.arte.tv/guide/de/048696-000/der-kluge-bauch-unser-zweites-gehirn

Zitat:der Darm hat dem Gehirn viel mitzuteilen. Zahlreiche Sendekabel aus Nerven verbinden die Steuerzentrale im Bauch mit der im Kopf. Das Erstaunliche: 90 Prozent davon senden Informationen Richtung Gehirn. Der Darm hat der Steuerzentrale im Kopf also weitaus mehr mitzuteilen als diese ihm. Das Bauchgefühl hat also vielleicht einen größeren Einfluss auf uns als wir glauben.
http://www.ovb-online.de/weltspiegel/zweite-gehirn-unserem-bauch-3250551.html

Die Wirkung von pflanzlicher Kost versus Fleischverzehr ist vermutlich vergleichbar mit der Wirkung direkt auf das Kopfgehirn, wenn man entweder durch einen Wald oder aber über ein Schlachtfeld läuft.
Die Natur wirkt befreiend, erfrischend, sogar heilend. Der Anblick von großem Leid wie auf einem Schlachtfeld erzeugt Verkrampfungen, - vor Mitgefühl, Mitleiden, Abscheu oder sogar Wut; Auch Angst kann ausgelöst werden. Also Emotionen. Wer mit Emotionen beschäftigt ist, kann nicht frei denken (weiß jeder halbwegs normale Mensch, daß z.B. Kinder in der Schule leichter lernen, wenn sie sich wohl fühlen dort, keine Angst haben usw.). Scheint mir also auch völlig logisch, was Du da sagst, THT.
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#75
Zitat:Ich bin der Meinung, dass das Fleischessen als Krankheitsbeschleuniger so gewollt war.

Eine logische Konsequenz aus der Weltbevormundungsstrategie heraus geboren! Dumme und Kranke lassen sich um ein Vielfaches leichter lenken und beeinflussen als normale, unabhängige und gesunde Menschen!

Die Menschen werden schon im Mutterleib programmiert!
Raucht die Trächtige, wird das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit auch irgendwann rauchen! Warum soll es sich da bei falscher Ernährung anders verhalten?!

Ich meine, allein eine korrekte Programmierung des Bewusstseins kann hier Abhilfe schaffen und im Vorfeld den natürlichen Lebensweg darlegen!
Anderenfalls sind die Startbedingungen schlechter und es bleibt nur das Ich-bezogene Verständnis, die Grundintelligenz also, der Wille und die Disziplin sich selbst loszustrampeln und sein Leben entsprechend natürlicher Richtlinien zu gestalten!

Der Vergleich mit dem Schlachtfeld und der Natur ist arg gewählt.
Bleiben wir in mitteleuropäischen Gefilden, finden wir eine ähnliche Gegenüberstellung z. Bsp. in unterschiedlich farblich gestalteten Räumen. Farben üben auf unser Unterbewusstsein Reize aus, auf die wir reagieren! Wer sich schon mal in einem Zimmer aufhalten musste, das graue Wände hat, weiß, wovon ich rede! Es wirkt erdrückend, depremierend, fad! Das macht ebenso krank wie falsche Ernährung!
So ergibt sich ein Zusammenspiel verschiedenster Umstände, welche Beachtung finden müssen, um die Komplexität einer gesunden Lebensweise zu gewährleisten.
Das Ziel vor Augen!
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#76
Betrachten wir einmal spirituelle Nebeneffekte des Fleischverzehrs bzw. der Nahrung:

Erstens muß festgehalten werden, daß die meisten Tiere, die heute zu Nahrung verarbeitet werden, keine natürlichen Lebewesen sind, sondern Züchtungsprogrammen entstammen.

D. h. die Grundfrequenz des Schweines beispielsweise ist dadurch bereits mehr als „unter aller Sau“. Jetzt wird die Sau gekocht und gebraten, mit Konservierungs- und Geschmackstoffen angereichert, und am Ende erhält man etwas, das eine regelrechte Zumutung von spiritueller Nahrungsverunreinigung darstellt.

Zweitens: Man muß sich mal ansehen, was Ärzte empfehlen, wenn ein Patient bereits krebsproduzierende Zellen im Körper hat. Die Ärzte empfehlen dann viel Rohkost zu essen und auf Schweinefleisch bzw. Fleisch generell zu verzichten. Hier muß man die Frage stellen: Warum wird das nicht gleich gesagt bzw. Fleisch als gesundheitsschädlich deklariert (ähnlich den Zigaretten)?

Drittens: Es gibt Naturvölker, die Fleisch essen. Das ist unbestritten. Doch erstens fangen sie die Tiere in der Wildnis und essen zu 90 Prozent rohes Obst und Gemüse, und zweitens haben diese Leute keinen neuzeitlichen Bürostreß. Sie leben agil in der Natur. Jeder Essens-Allergiker (der ein bis zwei Wochen in der freien Natur wandern war und unter freiem Himmel lebte), weiß nur zu gut, daß er schneller von Essenssünden genesen wird und schneller zu Kräften gelangt, wenn er sich in der Natur aufhält und seinen Tagesablauf körperlich aktiv gestaltet.

Viertens: In unserem Zeitalter hat man vergessen, daß Gesundheit eigentlich der Normalzustand eines Körpers ist. Dieses Wissen wurde ausgewechselt mit medizinischen Ausdrücken, Tabletten, Spritzen und Organübertragungen. Gesundheit ist nicht mehr gefragt. Die heutige moderne weiße Medizin versucht die Selbstheilungsaktivierung eines Körpers mit Chemie, genetischer Mutation, Organtransplantation oder durch Klonen zu ersetzen.

Fünftens: Ja, man kann gesund werden (und bleiben). Auch ohne Pillen, Ärzte und Krankenhäuser. Alles was man dazu benötigt, ist ein Verstehen des eigenen Körpers, etwas Disziplin & Ausdauer und den wahrhaft tiefen Wunsch: Gesund und fit zu bleiben bis ins hohe Alter.

Sechstens: Das, was man ißt, ist das, was einen krank oder gesund macht. Das was man denkt ist das, was einen krank oder gesund macht.

Siebentens: Krankheiten heute sind entweder auf die falsche Nahrung oder auf sogenannte psychosomatische Krankheiten (Streß, Ärger, Ängste, Unruhe etc.) zurückzuführen. Beides jedoch basiert auf äußeren Beeinflussungen.

Achtens: Das bist Du selbst! Du mit Deiner täglichen Entscheidung, zu welcher Art von Nahrung/Pillen Du greifst.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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