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Eiche
#1
Ich würde mir gerne eine Eiche vom Samen auf heranziehen, bin aber mit Pflanzenpflege leider nicht sehr bewandert.
Was muss ich beachten und wie ist der kleine Baum richtig zu pflegen?

Würde mich über jeden Tip freuen.
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#2
Meine stattliche Eiche wurde niemals besonders gepflegt. Sie ist mehr oder weniger versehentlich im Topf eines Gummibaums gewachsen. Als sie knapp 15 cm groß war, habe ich sie ausgepflanzt und sie hat sich von allein wunderbar entwickelt. Ich habe einfach Kompost beigemischt.
Eichen sind sehr pflegeleicht. Mein Sequoia hingegen wächst wesentlich langsamer als ich es mir erhofft habe. Bei diesem Baum hoffe ich, dass er seinen vierten Winter erstmalig draußen übersteht.

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#3
Nahrhafter, humusreicher, tiefgründiger Boden ist günstig. Sonnenlage ebenfalls. Ansonsten benötigt eine Eiche noch viel, viel Platz. Also einfach ein paar Eicheln sammeln, jede in einen Topf tun, an die Sonnenseite stellen und dann schauen was drauß wird. Natürlich auch immer schön feucht und warm halten usw. also das übliche. Wenn Du die Eiche nach ein paar Jahren auspflanzt, such Dir einen schönen Flecken im Wald oder im Garten, wo sie auch genügend Platz hat und auch nicht durch Wildbiß beschädigt werden kann. Auch am Wegrand gedeiht sie gut, wenn man eine günstige Stelle erwischt.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
Zitat:Eichen sind sehr pflegeleicht.

Ist das so, ja?! Zunge raus
Dem Schlechten mag der Tag gehören - dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit. (F. v. Schiller)
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#5
Hallo Eiche, ich gebe Dir recht Blinzeln . Eichen sind pflegeleicht.

Unsere Eiche (Stieleiche) im Garten wächst und wächst. Wir machen nichts besonderes mit ihr.
Ich spreche mit ihr, wenn ich da bin, oder berühre einfach nur die Blätter.
Man muß wirklich viel Platz für so einen schönen Baum einplanen.
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#6
Eichen sind in der Tat sehr pflegeleicht. Lächeln

In meinem Kübelgarten befinden sich zwei Stück: eine, die ich im elterlichen Garten vor einem frühen Tod durch den Rasenmäher bewahrt habe und eine weitere, die sich selbst in einem Blumenkasten gepflanzt hat (ein Geschenk der Rieseneiche gegenüber).

Die ausgebuddelte war ein paar Wochen lang geschockt, da ich beim ausbuddeln wohl zu wenig Wurzelwerk erwischt habe. Sie stand lange in ihrem Topf und sah absolut tot aus....ich pflegte sie weiter, da ich deutliche energetische Lebenssignale von ihr empfing. Nach einigen Wochen warf sie das vertrocknete Laub ab und bildete neue Blätter, die zwar deutlich kleiner waren, als normal, sie jedoch problemlos über den Sommer brachten.

Im nächsten Jahr trieb sie völlig normal und gesund aus und bewohnt jetzt einen größeren Topf.

Die, die sich selbst gepflanzt hat, war von Anfang an völlig gesund und gut gelaunt.

Ein Punkt, der beachtet werden sollte: Eichen sind Pfahlwurzler. Das heißt, wenn man sie in einem Topf großzieht, sollte dieser deutlich tiefer als breit sein. Das hat dann zwar nicht diese "schicke" Bonsai-Optik, das Bäumchen fühlt sich jedoch deutlich wohler. Hier haben sich sogenannte Rosentöpfe bewährt, diese haben genau die richtige Form...und natürlich sollte sich in jedem Pflanzgefäß mindestens ein Loch zum Ablaufen überschüssigen Gießwassers befinden.

Außerdem ist eine Eiche in einem Pflanzgefäß immer nur ein Gast auf Zeit - so, wie die meisten Kübelpflanzen. Nach einigen Jahren hätte sie dann gerne ein Plätzchen im Wald oder in einem Garten.

LG
Brianna

PS.: Eicheln brauchen oft recht lange, bis sie keimen. Wichtig ist, dass die Erde feucht - aber nicht nass - ist und die Eichel im Winter kalte Temperaturen abbekommt. Der Kältereiz ist wichtig, damit sie weiß, wann es für sie ein guter Zeitpunkt zum auskeimen ist.
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#7
[Bild: eiche-graupa1.jpg]

Ich stelle dieses Bild hierher, daß man mal ein Gefühl bekommt, wie groß diese Bäume werden.
Diese Eiche hat einen Stammumfang von 6,50m und ist ungefähr 600 Jahre alt.
Wenn Euer Garten soviel Platz hergibt, bitte schön, dann sucht ihr einen schönen Platz aus.
Lebe für Deine Ideale!
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#8
das ist ein wirklich schönes Bild, natürlich habe ich mir Gedanken um die Platzfrage gemacht, habe aber eine große freie Fläche auf meinem Gartengrundstück.
Muss nur noch überlegen wie ich meine beiden Hunde von dem Bäumchen fernhalte...
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#9
meine Eiche hat ausreichenden Platz, mittlerweile ist sie schon recht stattlich! Ich werde auch mal ein Foto einstellen. Neben ihr, habe ich noch eine Platane, einen Walnussbaum und 3 alte Apfelsorten im Garten. Es darf nie zu wenig Bäume geben Lächeln
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#10

Hier in Berlin gibt es eine berühmte Eiche, die fast 900 Jahre alt ist. Der Baum steht nachweislich seit 1192 an der "Großen Malche" nahe dem Schloßpark in Berlin-Tegel. Da Berlin relativ spät chr**tianisiert wurde ("erst" im 14. Jh.) – war der Eichenbaum bereits 200 Jahre alt, als die Chr**ten das Land betraten. Der Baum steht noch heute und mit ein wenig Glück, könnte er nicht nur den Beginn der Chr**tenzeit, sondern auch noch das Ende derselben erleben. *lächelt*

[Bild: DickeMarie.jpg]

Die sogenannte "Dicke Marie" ist eine Stileiche und hat schon bessere Zeiten gesehen. In den ersten 200 Jahren ihrer Existenz, gingen hier noch die Weidelotten und die Kriwen (preußische heidnische Priester) vorbei. Und wer weiß, vielleicht wählte einer von ihnen ja gerade diesen Baum für eine persönliche Zeremonie, schnitt hier seine Misteln oder tat andere Dinge?
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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