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Intriganten, Jammerlappen, Choleriker = Terror-Kollegen
#11
Zitat:außerdem bin ich der Meinung je mehr man mit einem Menschen zu tun hat, desto mehr gleichen sich die Verhaltensweisen an - da man zum Teil auch seine "Gewohnheiten" oder so übernimmt bzw. man wird ob gewollt oder nicht vom Verhalten des Anderen beinflußt wird...

@ moira

Ich verstehe, was Du meinst und ich gebe Dir in der Hinsicht recht, daß man sich quasi besudelt mit deren Lethargie und Antriebslosigkeit und was noch immer an denen haften mag. Man kann gewisse Dinge aber auch bewußt abprallen lassen, indem man sich und seinen eigenen Prinzipien treu bleibt und nicht in deren Trott verfängt oder sie gar zu dicht an sich ranläßt. Man muß den emotionalen Abstand wahren!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#12
Wie wehrt man sich gegen „Schleimer“: Stichwort: Neutralität. Also man läßt sich nicht von anderen einspannen, sondern läßt sie selbst ihre Probleme lösen. Ansonsten läßt man zu, daß deren Probleme zu den eigenen werden.
Fulvia Flacca Bambula
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#13
Violetta schrieb:
Zitat:Eine allgemeingültige Strategie gegen solche Typen hab ich noch nicht gefunden, da sie auf unterschiedliche Vorgehensweisen unterschiedlich reagieren.

Ich mag auch gründliche Leute. Pfuscher und unzuverlässige Leute einfach ausschließen/meiden oder mit minderwertigen Arbeiten betrauen.

Pfuscher und unzuverläßige Leute (falls keine Absicht) könnte man im kreativen Bereichen ansiedeln oder mit kreativen Aufgaben befassen lassen und damit 2 Fliegen mit einer Klatsche schlagen (soweit die Unzuverläßigkeit es zuläßt). Pfuscher, also wieder ohne Absicht, aber Menschen mit zwei linken Händen, da wäre minderwertige Arbeit angebracht.

Wobei man anmerken müsste das wahre Kreativität viel Können, Wissen und Gründlichkeit abverlangt. Plus das es ein Kreis ist der sich selbst fördert. Sprich eine Idee will in die Realität umgesetzt werden, somit der Träger der Idee sich einiges aneignen muss um es zu vewirklichen.
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#14
Das wirklich Schlimme in dieser Zeit und an den Leuten ist doch, daß es nicht mal mehr eine Grundverläßlichkeit gibt. Die Basis also, auf der sich alles andere aufbaut. Denen sind flüchtige Emotionen mehr wert als ein Fundament, das viel mehr zu tragen in der Lage ist, als es sich der kleinkarierte Geist jemals erahnen könnte.
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#15
Hælvard schrieb:Das wirklich Schlimme in dieser Zeit und an den Leuten ist doch, daß es nicht mal mehr eine Grundverläßlichkeit gibt. Die Basis also, auf der sich alles andere aufbaut. Denen sind flüchtige Emotionen mehr wert als ein Fundament, das viel mehr zu tragen in der Lage ist, als es sich der kleinkarierte Geist jemals erahnen könnte.

Da stimme ich Dir absolut zu, werter Hælvard.

Und mal angemerkt:
Es ist für mich sehr schwierig mit meinen Arbeitskollegen zurecht zu kommen. Zum Beispiel macht man sich mit Neutralität sehr verdächtig, wie vor kurzem wieder erlebt. Es wird täglich gemeckert und sei es nur über das Wetter, über Arbeit, die ohnehin getan werden muss und man so nur noch mehr Zeit verliert und bleibt man neutral, macht man sich direkt verdächtig und mitschuldig.

Das wollte ich mal loswerden.
Grüße von der Lohe.
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#16
Das Leben auf der Arbeit ist ein Schauspiel Lächeln Sei einfach Schauspieler und denk Dir Deinen Teil über diese Gestalten ...
Entweder gehören sie zu uns oder zur anderen Seite. Auch der netteste Zweibeiner ist ein potentieller Feind, da er jegliche Veränderungen bzw. Normalitäten als Info sofort weitergibt. Das geschieht völlig unbewußt. Der Gedanke reicht schon. Also Klappe die 2. Lächeln
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#17
Da ich gerade von der Arbeit komme...

Das Leben auf der Arbeit ist ein Schauspiel, ja und ein wunderbarer Platz zum üben! Damit meine ich, dass man diese Zweibeiner nehmen und an ihnen seine Neutralität, Emotionskontrolle, usw sehr effektiv anwenden kann und dabei schnellen Erfolg erzielen. Allerdings ist das kein Spiel, sondern ernst zu nehmen, so wie Haelvard schon schrieb.

Zitat:Zum Beispiel macht man sich mit Neutralität sehr verdächtig, wie vor kurzem wieder erlebt. Es wird täglich gemeckert und sei es nur über das Wetter, über Arbeit, die ohnehin getan werden muss und man so nur noch mehr Zeit verliert und bleibt man neutral, macht man sich direkt verdächtig und mitschuldig.

Für jeden ein nettes, passendes Sprüchlein, ein bißchen Empathie, ein offenes Ohr für´s Blabla und ein Pokergesicht und was man wirklich denkt, für sich behalten! Vor allem finde ich es sehr wichtig sich aus den ganzen Intrigen und ähnlichen Mist rauszuhalten, keine Partei bei den Kollegen ergreifen wenn es Zank gibt, immer auf der Sachebene bleiben, eben neutral bleiben. Und ganz ehrlich, der Arbeitsplatz ist doch Zeitvertreib, die richtige "Arbeit" habe ich zuhause, wo ich meine Ziele und Pläne schmiede und täglich diszipliniert an mir selber arbeite.
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#18
Zitat:und bleibt man neutral, macht man sich direkt verdächtig und mitschuldig.

Zitat:Das Leben auf der Arbeit ist ein Schauspiel Sei einfach Schauspieler und denk Dir Deinen Teil über diese Gestalten ...

Zitat:Das Leben auf der Arbeit ist ein Schauspiel, ja und ein wunderbarer Platz zum üben!

Das sind sehr qualifizierte Antworten! Genau so ist es. Man muß im Alltag üben, um nicht weiter aufzufallen. Sonst wird man als „Widersacher“, „Andersartig“ erkannt und emotional gemeldet.


Zitat:Für jeden ein nettes, passendes Sprüchlein, ein bißchen Empathie, ein offenes Ohr für´s Blabla und ein Pokergesicht und was man wirklich denkt, für sich behalten!

Perfekt!


Zitat:Vor allem finde ich es sehr wichtig sich aus den ganzen Intrigen und ähnlichen Mist rauszuhalten, keine Partei bei den Kollegen ergreifen wenn es Zank gibt, immer auf der Sachebene bleiben, eben neutral bleiben. Und ganz ehrlich, der Arbeitsplatz ist doch Zeitvertreib, die richtige "Arbeit" habe ich zuhause, wo ich meine Ziele und Pläne schmiede und täglich diszipliniert an mir selber arbeite.

Genau so funktioniert der Alltag!
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#19
Hallo,

für mich ist das trotzdem schwierig, ich kann nicht umsetzen, neutral zu bleiben und dann gleichzeitig nicht als andersartig auffallen. Das habe ich nicht verstanden.

Siehe dies:
Vor allem finde ich es sehr wichtig sich aus den ganzen Intrigen und ähnlichen Mist rauszuhalten, keine Partei bei den Kollegen ergreifen wenn es Zank gibt, immer auf der Sachebene bleiben, eben neutral bleiben...

Wie bleibt man denn dann neutral? Ich falle doch automatisch auf, indem ich mich bewusst raushalte und auf der Sachebene bleibe, hier wird so viel gelästert, eigentlich lästert hier fast jeder und es nervt. Und wenn man nicht darauf einsteigt, wird man dann tagelang mit Verachtung gestraft.

Damit habe ich wirklich Schwierigkeiten, ansonsten klappt das mit dem Schauspielen ganz gut.

Zombies...argh.
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#20
Hallo Lohe!

Ein harmonisches Umfeld ist wohl was anderes, was?

Manchmal lassen sich Dinge aber auch nicht erzwingen, und die Frequenzen stoßen sich zu sehr ab. Das sind dann Hinweise, daß man vielleicht doch nicht am richtigen Plätzchen ist. Das erstmal ganz allgemein gesprochen und ist jetzt keine Aufforderung, den Arbeitsplatz sofort zu wechseln. Blinzeln

Du brauchst eventuell Verbündete, die Dich so schätzen wie Du bist und Dich dann in Ruhe lassen mit so etwas. Wenn Du nicht mit den Lästereien mitziehst und sie Dich deswegen schief anschauen, dann stimmt schon etwas grundsätzliches nicht in Deinem "Team". Normalerweise wird man ja dafür geschätzt, daß man in allen Situationen objektiv und sachlich bleiben kann, ohne in irgendeiner Form emotional zu werden. Wenn Du erstmal ein paar Verbündete hast, dann spricht sich das schnell rum (rein geistig gemeint), und man wird für gewöhnlich nicht mehr als Außenstehender betrachtet und von so etwas verschont.

Ich selbst habe früher viele Dinge ganz falsch angepackt und hatte dementsprechend auch kleine berufliche "Grabenkriege" auszufechten. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich gemerkt habe, was da schiefgelaufen ist, aber letztlich fährst Du mit Neutralität immer besser. Das ist ein Prozeß, der sich zwar von heute auf morgen direkt im Umfeld umsetzen läßt, aber die "lieben" Kollegen müssen sich auch erstmal daran gewöhnen. Außerdem erwartet die Logik immer sofort Ergebnisse, davon also nicht irritieren lassen.

Geh mit Ihnen Essen, versuche Dich in irgendeiner Form mit denen anzufreunden. Keiner verlangt aber von Dir, daß du dabei Deine Prinzipien verletzt, die sollte man sich stets bewahren. Deswegen ja auch der Hinweis mit der Schauspielerei, dann spiele denen halt etwas vor. So bin ich jedenfalls aus der Situation wieder ganz gut rausgekommen, auch wenn es eine ganze Weile gedauert hat.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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