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The 6th Day
#1
   

The 6th Day spielt in naher Zukunft: Im Zeitalter hochentwickelter Computer gibt es intelligente Hologramme, die mit der Umgebung interagieren können. Außerdem haben Energiewaffen althergebrachte Handfeuerwaffen abgelöst. DNS-Tests gehören zum Alltag, das Klonen von verstorbenen Haustieren ist ein gewinnbringendes Geschäft. Das Klonen von Menschen ist technisch bereits seit Jahrzehnten möglich, aber streng verboten.

Der Hubschrauberpilot Adam Gibson (A. Schwarzenegger) führt gemeinsam mit seinem Freund Hank Morgan (Michael Rapaport) ein kleines Unternehmen, das Charterflüge anbietet. Als Adam eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, muß er feststellen, daß sein Klon bei seiner Familie lebt und diese Adam für ihren Familienvater und Ehemann halten. Für ihn bedeutet das höchste Lebensgefahr, doch er muß herausfinden, wer ihn geklont hat und warum.

Anmerkung:
Man erinnere sich an das Klon-Schaf Dolly (geklont 1996), das im Alter von sechs Jahren infolge einer schweren Lungenkrankheit, eingeschläfert werden mußte. Der Klon zeigte zu diesem Zeitpunkt Alterserscheinungen wie etwa Arthritis. Schafe haben eine natürliche Lebenserwartung von durchschnittlich zehn bis zwölf, maximal 20 Jahren. Es liegt nahe, daß es sich bei den frühen Alterserscheinungen um Folgen des Klonens handelt ...
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#2
Die Schäden und Gefahren beim Klonen sind ja bekannt, und auch ihre Unübersehbarkeit ist bekannt. Man ignoriert sie aber, und spricht trotzdem von "technischem Fortschritt". Das ist so ungefähr, als würde man einen neuen Automotor konstruieren, der vielleicht sogar läuft, vielleicht sogar super läuft, kaum Benzin verbraucht, blöd nur, daß er immer nach 10 Metern absäuft, und man nicht mal weiß, warum, plus, man noch mehr Mängel befürchten muß, die man nicht mal überblickt. Wer würde das als technischen Fortschritt propagieren.
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#3
Erst kommt ein Film, um den Menschen das Thema nahezubringen. Dann nutzt man einen emotionalen Verlust aus, um so eine hirnrissige Idee wie das Klonen, salonfähig zu machen. Hier kann man einmal wieder erkennen, wie wichtig es ist, seine neutrale Sicht- und Denkweise zu behalten.


Der Abschied von einem Haustier kann wie der Verlust eines Familienmitgliedes sein. In China bietet eine Firma eine ungewöhnliche Lösung: Aus den Zellen einen Tieres wird der Nachfolger geklont.

Siebzehn Jahre war die Hündin Li Shuyuan Teil der Familie. Dann starb sie im vergangenen Jahr an Brustkrebs. Herrchen Eric aus der Stadt Baoding in der ostchinesischen Provinz Hebei wollte nicht irgendeinen neuen Hund, sondern möglichst den gleichen nochmal.

"Nachdem meine Hündin gestorben war, habe ich die Firma 'Sinogene' kontaktiert. Wir haben dann Zellen aus ihrer Haut entnommen - und schließlich habe ich mich entschieden, sie zu klonen", erzählt Eric. Li Shuyuan war vermutlich eine Mischung aus einem Spitz, einem Chihuahua und einem chinesischen Straßenhund.

Beim Klonen liege die Übereinstimmung der Gene bei mehr als 99 Prozent, verspricht die Firma "Sinogene". Sie ist die führende Klonfabrik für Haustiere in China und liegt am Stadtrand von Peking. Leitender Manager ist Yining Wang, an seinem Bein springt ein geklonter Hundewelpe hoch.

"Die meisten Kunden kontaktieren uns, wenn ihre Haustiere bereits sehr krank oder gerade gestorben sind", sagt der Manager: "Wenn die Tiere noch leben, können wir schnell Zellen entnehmen. Wenn sie schon tot sind, egal ob Hund oder Katze, empfehlen wir den Besitzern, die Körper mit nassen Tüchern einzuwickeln und sie in den Kühlschrank zu legen. Nicht in den Gefrierschrank, das verletzt die Zellen." Der Rat des Experten: Hunde können eine Woche lang im Kühlschrank aufbewahrt werden, Katzen nur drei Tage. Sonst gibt es keine verwertbaren Zellen mehr.

2017 hat die Firma Chinas ersten geklonten Hund für den Haustiermarkt präsentiert. Knapp 50 Kunden wurden seitdem mit Tieren beliefert. Der Preis für einen geklonten Hund liegt bei umgerechnet 50.000 Euro. Eine Katze gibt es bereits für 32.000 Euro. Das Klonen von Haustieren - für "Sinogene" ein Geschäftsmodell mit Zukunft.

"China ist eines der führenden Länder beim Klonen von Tieren. Aber für den privaten Gebrauch - das ist neu. Wir haben uns gefragt, wie wir mit dem Klonen deprimierten Haustierfreunden helfen können. Das ist unsere Zielgruppe", sagt Yining Wang. Statistiken zufolge lebten in China etwa 100 Millionen Hunde und Katzen in Städten, so der Manager weiter. "Jedes Jahr sterben drei Prozent davon, diese Lücke wollen wir schließen. Da kann unser Service ganz einfach helfen."

Dem 38-jährigen Eric hat "Sinogene" geholfen. Er hat gleich zwei Klone seiner Hündin bekommen: Doudou und Koukou. Kombiniert heißen die beiden chinesischen Zeichen "junge Dame". Eric trägt die kuscheltiergroßen Hunde unter seiner dicken Winterjacke. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden:

"Wenn du einen Hund klonst, bekommst du immer das, was du erwartet hast. Diese hier sind genau das, was wir erwarten haben: Identische Hunde, die so aussehen wie unser alter Hund und vom Charakter her sehr ähnlich sind."

Für "Sinogene" geht die Entwicklung weiter. Ein berühmter chinesischer Schauspieler hat ein Pferd bestellt. Das Fohlen soll im November zur Welt kommen. Zudem gibt es bereits eine Zusammenarbeit mit dem Pekinger Zoo: Vor allem bedrohte Tiere sollen geklont werden. Auch die Pekinger Polizei hat bereits sechs Hunde von "Sinogene" im Einsatz.
Innen wie Außen
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#4
Zitat:"Nachdem meine Hündin gestorben war, habe ich die Firma 'Sinogene' kontaktiert. Wir haben dann Zellen aus ihrer Haut entnommen - und schließlich habe ich mich entschieden, sie zu klonen"

Womit wieder sehr deutlich ersichtlich ist, daß die Befürwortung dieses Irrsinns einen ausschließlich emotionalen Hintergrund hat. Und warum? Weil die Leute die Zusammenhänge und natürlichen Kreisläufe des Lebens aus den Augen verloren haben. Weil sie sich über ihre Emotionen definieren!


Zitat:"China ist eines der führenden Länder beim Klonen von Tieren. Aber für den privaten Gebrauch - das ist neu. Wir haben uns gefragt, wie wir mit dem Klonen deprimierten Haustierfreunden helfen können. Das ist unsere Zielgruppe"

Womit wir ihnen helfen können??? tzzz Diese ^ Manipulation ist wirklich billig!
Wie wäre es mit der Wahrheit, daß man nur am Geld der Leute interessiert ist und sich die Dummheit und Emotionen dafür zunutze macht! Wie wäre es mit der Wiedererlangung alten Wissens, daß der Tod nicht das Ende ist z. B.?!


Zitat:Vor allem bedrohte Tiere sollen geklont werden. Auch die Pekinger Polizei hat bereits sechs Hunde von "Sinogene" im Einsatz.

Was jetzt öffentlich angeboten wird, ist zuvor durch das hier nicht erwähnte Militär jahrelang erforscht worden. Geklonte Spähdrohnen, Supersoldaten, die keine Nahrung, keinen Schlaf brauchen usw. Und nun kann man sich einen verstorbenen tierischen Freund klonen lassen. Doch der Klon ist nicht das Original, auch wenn er so aussieht, sich so bewegt usw. Es ist und bleibt eine Nachbildung, nichts weiter. Hier erkennt man deutlich die graue (Kopier-)Strategie, die sich auf alle Lebensbereiche und Jahrtausende übertragen läßt. Schlußendlich geht es beim Thema Klonen aber um die Angst vor dem Tod und die Produktion von neuen Körpern.

Schwarzenegger hat in diesem Sinne einige gute Filme in seinem Portfolio:
The 6th Day, Terminator (siehe Skynet und KI), Total Recall - Die totale Erinnerung
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Vor einigen Wochen erschien ein Artikel über ein deutsches Paar, welches ebenfalls ihren verstorbenen Hund von einer chinesischen Firma klonen ließ. Auch hier ging es einzig darum, den verstorbenen Freund nicht gehen lassen zu wollen.
Gleichzeitig hielten sie es lange geheim, aus Angst vor Anfeindungen. Reine Emotion also.

Sie betonten sehr stark, wie viel besser es ihnen nun gehe, und dass die Charakterzüge des ursprünglichen Tieres fast vollständig wieder aufgetreten sind. Nur ein Fleck im Fell unterscheide sich, und erinnere sie manchmal daran, dass dies nur eine künstlich hergestellte Kopie ist.

Vielleicht finde ich noch den Verweis und stelle ihn hier dazu.
Das Glück ist mit den mutigen.
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#6
Emotionale Argumente sollen rationale Argumente ausstechen. Das ist momentan bei fast allen Themen zu beobachten. Und so setzt sich dann die Unvernunft gegen die Vernunft durch. Leider.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#7
Bei der Serie Dr. Who gibt es eine Folge, da landet seine Freundin in einer konstruierten anderen Welt, aus der sie nicht mehr herauskann. Sie bekommt dann einen "Dr.-Who-Klon" überreicht, der sogar die gleichen Erinnerungen hat wie Dr. Who. Sie nimmt es hin, aber die Szene ist sehr beklemmend, die Szene ist auch gut dargestellt, sie freut sich nicht wirklich, sie nimmt halt die Kopie, weil sie halt erstens mal da ist, und vor allem, weil sie das Original ja gar nicht mehr bekommen kann. Sie leidet, obwohl sie den "exakten Klon" bei sich hat.

Man kann eben nur Funktionen "ersetzen", aber nicht den tatsächlichen Gehalt eines Lebewesens. Wem die Funktion genügt, der ist damit zufrieden. Da tät's dann allerdings auch ein Roboter, der "echt aussieht". Klonen produziert Leid, durch seine Verkommenheit, denn es produziert Leid, und nicht nur für den direkt betroffenen Fall, wenn dem Leben und dem Ich kein eigener Wert mehr beigemessen werden soll.
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#8
Ein Klon ist eine reine Fassade. Eine Fassade ohne Inhalt. Es mag zwar dasselbe draufstehen wie bei einem Original, jedoch ist der Klon eine reine Fleischmasse.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#9
(19.01.12020, 22:50)Waldschrat schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-The-6th-Day?pid=55724#pid55724Vor einigen Wochen erschien ein Artikel über ein deutsches Paar, welches ebenfalls ihren verstorbenen Hund von einer chinesischen Firma klonen ließ. (...)

Vielleicht finde ich noch den Link und stelle ihn hier dazu.

Vielleicht war es dieses Pärchen:

Zitat:Als ihr geliebter Hund Marlon bei einer Routine-Operation stirbt, sind Sven und Simone aus Sachsen untröstlich. Das Ehepaar würde alles tun, um seinen Liebling wiederzubekommen. Im Internet stoßen die beiden auf ein Labor in Südkorea, das sich auf das Klonen von Hunden spezialisiert hat – eine Methode, die in Deutschland verboten ist. Jetzt ist der Welpe geboren.
(...)
Die Englische Bulldogge Marlon war das Ein und Alles des Paares aus Sachsen. Viereinhalb Jahre lebte Marlon bei der Familie. Doch dann starb das Tier bei einem eigentlich harmlosen Eingriff. Das wollte die Familie nicht einfach so hinnehmen. "Marlon war für uns wie ein viertes Kind", erzählt Simone. "Das kann jede Mutter nachvollziehen, wenn plötzlich ein Kind aus dem Leben gerissen wird".


https://www.rtl.de/cms/ehepaar-laesst-toten-hund-in-suedkorea-klonen-so-sieht-der-neue-marlon-aus-4208696.html

Vor allem die Aussage dieser Simone. Sie hat also Kinder? Und was sollen die nach so einer Aussage jetzt denken? Daß sie auch einfach durch einen billigen Klon ersetzt werden würden?
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#10
Man erfährt sehr viel mehr über die Leute, die sich ihren verstorbenen Vierbeiner klonen lassen, als denen vielleicht selbst bewußt ist.

Neben den täglichen unkontrollierten Emotionen, wollen sie mit aller Gewalt ihre Illusion, ihre Gewohnheit beibehalten. Das läßt sich leicht auf andere Situationen im Leben übertragen. Mit dem Kopf durch die Wand, könnte man auch sagen, so daß sie selbst davor nicht zurückschrecken, sich über die Naturgesetzmäßigkeiten erheben zu wollen. Das eigentlich Schlimme an diesen Leuten ist, daß sie mit ihren Emotionen eine solch graue Technik leider salonfähig machen.

Früher waren es genau diese Leute, die ihre verstorbenen Haustiere ausstopfen ließen. Es sind dieselben Leute, die Zoos und Tierparks befürworten, zahllose Kinder in die Welt setzen, anstatt auf Umweltschutz und ein natürliches Gleichgewicht zu achten, um so die Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten. Erst neulich sah ich eine Dokumentation, in der aufgezeigt wurde, daß jährlich ca. 50.000 Tierarten aussterben. Das ist ein wirklicher Verlust!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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