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Thema Krebs
#1
Gemeint ist aber nicht der Flußkrebs oder der, der im Meer lebt oder am Strand, sondern der, der sich im Körper ausbreitet. Auf meiner Lieblingsnachrichtenseite fand sich dazu am 15. Oktober folgender Artikel:

Zitat:http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33497/1.html
Florian Rötzer 15.10.2010

Wissenschaftler behaupten nach Untersuchung vieler Mumien, dass Krebs sich vermutlich erst seit der Zeit der Industriellen Revolution verbreitet habe Rosalie David und Michael Zimmerman vom Zentrum für Biomedizinische Ägyptologie der University of Manchester haben für ihre Studie (http://www.nature.com/nrc/journal/v10/n10/full/nrc2914.html), die in Nature Reviews Cancer erschienen ist, fast tausend, bis zu 3000 Jahre alte Mumien aus Ägypten histologisch untersucht. Daneben werteten sie Texte aus dem alten Ägypten und Griechenland aus, da aus der griechischen Antike keine menschlichen Fossilien existieren, und untersuchten tierische und menschliche Funde, die weit in die Geschichte zurückreichen.

Ein Auswuchs an einem Oberschenkelknochen eines Homo erectus soll kein Tumor sein, sondern es handelt sich nach Ansicht der Wissenschaftler wahrscheinlich um eine myositis ossificans, also um eine Verknöcherung eines Muskels.

In tierischen Fossilien wurden einige, aber wenige Krebsformen gefunden. Bei Primaten sind einige bösartige Tumore gefunden wurden, zu denen die heute am meisten verbreiteten Krebsarten aber nicht gehören. Die biomedizinischen Ägyptologen gehen auch davon aus, dass die Menschen in der Antike alt genug geworden sind, um an Krebs erkranken zu können, da sie auch Krankheiten wie Osteoporosis oder Arteriosklerose hatten, die meist in höherem Alter auftreten. Die häufigsten Formen des Knochenkrebs treten zudem vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. Die mumifizierten Körper von reichen und armen Menschen würden zeigen, dass die Lebenserwartung zwischen 25 und 50 Jahren lag

Bei der Untersuchung der Mumien fanden sie nur 5, meist gutartige Tumore. Sie schließen daraus, dass in der Antike Krebs höchst selten war, was dafür sprechen könnte, dass die damalige Umwelt keinen Krebs verursacht hat, sondern möglicherweise Umweltverschmutzung, andere Ernährungsgewohnheiten und Lebensstile die Ausbreitung von Krebs begünstigt oder gar im wesentlichen verursacht haben: "Krebs scheint eine moderne, durch das modernen Leben geschaffene Krankheit zu sein", meint Rosalie David.

Während heute Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache sei, sei er in früheren Zeiten sehr selten gewesen. Die in manchen Texten beschriebenen Krankheitsbilder, die dem Krebs zu ähneln scheinen, würden vermutlich auf andere Krankheiten zurückgehen. Michael Zimmerman hat den angeblich ersten Tumor, einen Mastdarmkrebs, durch eine histologische Diagnose bei einer ägyptischen Mumie gefunden. Es habe sich um einen gewöhnlichen Menschen gehandelt, der 400-200 Jahre v. Chr. gelebt hatte.

Da in der Antike die Chirurgie noch nicht ausgebildet war, sollte eine Krebserkrankung bei den Mumien zu finden sein, sagt Zimmerman (http://www.manchester.ac.uk/aboutus/news/display/?id=6243). Die "praktische Abwesenheit" von Tumoren in den Mumien deute eben darauf hin, "dass die Krebs verursachenden Faktoren auf die Gesellschaften beschränkt sind, die von der modernen Industrialisierung betroffen sind". Krebs, vor allem Krebs bei Kindern, sei vor allem seit der Industriellen Revolution stark angestiegen. Erst im 17. Jahrhundert gebe es Beschreibungen von Krebserkrankungen, im 18. Jahrhundert wurde etwa bei Schornsteinfegern Hodenkrebs oder Nasenkrebs bei Menschen festgestellt, die Schnupftabak konsumierten. David lapidar: "Krebs ist menschengemacht." Und deswegen, so die Folgerung, könne und sollte man auch etwas tun.

Ich behaupte mal, sowohl WHO als auch alle anderen Organisationen, die sich mit der Thematik beschäftigen, wissen schon seit zig-Jahren darüber bescheid.

Somit mein Rat an die, die ihn annehmen wollen:
So natürlich wie möglich leben.
Natürliche Materialien, biologisches Essen (wo es geht), so wenig wie möglich mischen ...

Grüße vom Ritter
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#2
Krebs = zuviel tierisches Eiweiß
Krebs = zu viele Kunststoffe/Chemie auf der Haut und in der Wohnung
Krebs = zu hohe Strahlenbelastung durch Mobiltelfon, Mikrowelle u. ä.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#3
Allerdings kam bei der Landbevölkerung im 19. Jh. "Geschwulst" als Todesursache häufig vor, neben Lungenentzündung und Auszehrung. Und viel tierisches Eiweiß haben die damals ja nicht zu sich genommen; die waren ja meist recht arme Leute und haben sich überwiegend von Suppe und Brot ernährt. Es muß daher auch noch andere Ursachen geben. Vielleicht ist es ja auch ein Virus, der Krebs verursacht.
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#4
Na ja, 19. Jahrhundert da war die Industralisierung schon in vollem Gange.
Damals hat sich noch keiner um die Auswirkungen gekümmert, wenn man Abfälle irgendwohin gekippt hat.
Von Untersuchungen mal abgesehen ...

Kein Wunder also, wenn das zu der Zeit losgegangen ist ...

Grüße
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#5
Nun ja, auch schon vor der Industrialisierung finden sich Leute, die am Geschwulst starben. Deswegen glaube ich, daß die verschiedenen Krebsarten auch verschiedene Ursachen haben.

Es gab mal eine Untersuchung über die Todesfälle im 18. Jh., nach dieser starb etwa jeder 10. Mensch in Deutschland an einer Geschwulst (heute ist es jeder 4.), wobei Magen- und Lungenkrebs am häufigsten waren. Meiner Ansicht nach geht der Lungenkrebs in erster Linie auf das Rauchen zurück, während beim Magenkrebs einseitige Ernährung und Ärger eine Rolle spielen durften. Der Schnupftabak gehörte auch zu den Krebsauslösern (Nasenkrebs), desweiteren Teer (Hodenkrebs, z. b. bei Schornsteinfegern).
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#6
Du meinst Geschwulst ist mit Krebs gleichzusetzen? Eine Geschwulst kann auch durch mechanischen Druck entstehen oder durch "Arztmethoden", nicht richtig verheilte Verletzungen usw. Was den heutigen Krebs betrifft, sehe ich Nahrung, Chemie und Strahlung ebenfalls an erster Stelle.

Wer sich zuviel ärgert (Emotion) bekommt eine Magengeschwulst (sagt der Volksmund - also muß das tatsächlich älter sein), jedoch ist das doch nicht mit Krebs gleichzusetzen?
Fulvia Flacca Bambula
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#7
Eine Geschwulst kann durchaus auch gutartig sein und ist nicht immer mit Krebs gleichzusetzen. Man hat früher leider nicht genug differenziert und zu vielem "Geschwulst" gesagt. Wenn aber das Ding Todesursache war, dann denke ich schon, daß es sich dabei in der Regel um Krebs gehandelt hat.
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#8
Zitat:Wenn aber das Ding Todesursache war, dann denke ich schon, daß es sich dabei in der Regel um Krebs gehandelt hat

Geschwulste sind sogenannte Polypen. Ich glaube das ist medizinisch klar abgegrenzt.

Krebs ist demzufolge dann eine neumodische Erscheinung, deren Hauptursachen oben bereits beschrieben wurden: Nahrung, Rauchen, Chemie, Strahlung usw. Die Suche nach: was könnte es noch sein? lenkt doch nur von den Hauptursachen ab und dient als Ausrede: Es könnte ja auch etwas anderes sein, Hauptsache das eigene Fehlverhalten ist nicht dran schuld.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#9
Zitat:Geschwulste sind sogenannte Polypen. Ich glaube das ist medizinisch klar abgegrenzt.

Heute ja, aber damals? War wohl eher eine allgemeine Bezeichnung, ähnlich wie Geschwür.

Natürlich trägt man immer Eigenverantwortung, denn man hat ja in der Hand, wie man sich ernährt, ob man raucht oder Alkohol trinkt oder ob man mit Chemikalien arbeitet. Die Leute damals waren genausowenig gesundheitsbewußt wie die heutigen und haben daher ihre Leiden zum größten Teil selbst verursacht. Deswegen gab es ja auch schon früher Krebsleiden, nur eben nicht in dem starken Maße wie heute, wo wir noch viel mehr mit Strahlung und Chemikalien konfrontiert sind.
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