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Unlust (Gefühl?)
#11
Zitat:Die besten Erfolge, so scheints mir, kann man in der Zeit vor dem Einschlafen erreichen, da während dem Schlaf die Infos des Tages abgearbeitet/gespeichert werden. Zumindest wenn es sich um längerfristige Veränderungen handeln soll.

Gut beobachtet, meinen Respekt. Das könnte nämlich tatsächlich während dieser Phase am effektivsten sein, denn die Logik wird kurz vor dem Einschlafen schwächer. Während des Schlafes ist sie am schwächsten.

Zitat:Ein Spass"kultur" Kind z.b. hat nicht keine Lust zu lernen, weil es unlogisch wäre, sondern wohl eher weil das Mauerblümchen Streberlein uncool ist in deren Augen.
Was auf die mangelhafte Ernährung ihres Geistes rückzuführen ist.

Wo niemand (menschliches) zu Hause ist, kann man auch nichts wirklich oder nur sehr schwer disziplinieren. Im Sinne von "Leer". Haus zu vermieten. Du verstehst?
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#12
Katanka schrieb:Ich habe mich selber dazu veranlasst in einer Abendschule die Matura nachzumachen.
Es gibt einige interessante Dinge, allerdings muss ich auch viel triviales Wissen (auswendig) lernen.
Sprich es ist entweder weder von praktischem Nutzen (war immer schon bissel pragmatisch veranlagt), tws völlig abstrakt, oder gar unbewiesen (vor allem Inhalte der Psychologie, aber auch in anderen Wissenschaften - Geographie, Geschichte)

Nun sitze ich grad über Psychologie und lerne den Stoff über Emotionen stur auswendig - und da Frage ich mich gerade:
Wie soll ich mit der Emotion der Unlust umgehen mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, und eine Meinung die nicht meine ist widerzugeben.
ich sage mir eben - nützt nichts - ich will mit sehr gutem Erfolg abschliessen (um meiner Zukunft willens[Egoismus?]), und da steht mir dieses nutzlose und tws falsche Wissen im Wege, also schmeiss ich mich mit Pauken und Trompeten darauf, und halte immer die Wahrheit im Hinterkopf.
Die Emotion der Unlust verdränge ich damit jedenfalls leider nicht.

Wie würdet ihr das Handhaben?

Möchte dereinst ein Studium antreten, das mich aus der Versenkung der stupiden Hilfsarbeiterjobs hievt, dazu ist diese Abendschule aber essentiell.

Mal auf eure Meinung gespannter wieder die Krallen ausfahrender auf den Stoff stürzender
Katanka

Ich bin gerade auch dabei und mache die Abendschule, und habe die gleichen "Schwierigkeiten".

- was mir persönlich hilft ist es den Lernstoff wie ein Kind, dass ein Spielzeug entdeckt hat, welches nicht unbedingt funktioniert und ich es geduldig auseinanderbaut und wieder zusammen, auseinaner und wieder zusammen zu betrachten. Toller Nebeneffekt, wenn man mich fragt aus welchen Bauteilen das Spielzeug besteht, kann ich es erzählen, distanziert davon ob mich das Spielzeug interessiert..

Na ja ich hoffe das war verständlich Lol

und Disziplin müsste sein unabhängig von Allem! (und ich bin nicht unbedingt per Du mit der Disziplin)

(wenn die Disziplin G*ttin wäre, dann wäre es für mich ein altes, strenges und störrisches Weib)
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#13
moria schrieb:(wenn die Disziplin G*ttin wäre, dann wäre es für mich ein altes, strenges und störrisches Weib)

.....für mich eine tolle Aussage. G*ttinnen und G*tter existieren auch ohne uns und egal welche Eigenschaften wir ihnen zuschreiben. Ich meine, dass so eine gestrenge "G*ttin" durchaus hilfreich sein kann, auch wenn ich es im ersten Moment nicht wahr haben will. Doch bei Erreichen eines persönlichen Ziels gebührt ihr dann der Dank.
Meine persönliche Meinung.

Komm gut hin...
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#14
Zitat:wenn die Disziplin G*ttin wäre, dann wäre es für mich ein altes, strenges und störrisches Weib

Das ist u. a. Deiner Generation geschuldet. Disziplinlosigkeit ist da an der Tagesordnung und der Begriff, mehr noch die Tugend, verpönt.
Kein Wunder also, daß die Göttin Dir in diesem Zusammenhang so erscheinen mag. Dabei ist sie aber alles, was Du Dir tatsächlich wünschst. Und nur, weil Du Dich zwingen mußt und es dadurch als lästig erscheint das Ziel zu erreichen, wandelt sich das Schöne in Deinem dualen Geist zum Schlechten. Es ist doch einfacher rumzugammeln und sich gehen zu lassen. Nicht streng sein könnte dann Fettleibigkeit bedeuten. Gealtert, weil untätig und dadurch nicht widerstandsfähig. Störrisch, weil unzufrieden mit dem eigenen Versagen und der Gesamtsituation.

Fragt sich also, ob diese Strenge und Disziplin tatsächlich so negativ ist ... und die Göttin nicht doch vielmehr vollkommen und wunderschön.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#15
Dazu passend habe ich eine kleine Geschichte eingestellt:

http://www.pagan-forum.de/herakles-am-scheidewege-t27543.html
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#16
Das Wort Disziplin ist heute negativ unterlegt. Man bringt es mit Strenge, Zucht und Zwang in Verbindung. Deshalb bockt die Logik mancher Menschen, wenn ein diszipliniertes Verhalten eingefordert wird. Es ist der heutigen Gehirnwaesche zu verdanken, wenn man da Unlust und Widerwillen spuert.

Loesung: Man muss sich selbst umprogrammieren: "Es macht Spass diszipliniert zu sein und somit seine Ziele zu erreichen!"
EigenSinnige Frauen
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#17
Alexis schrieb:Das Wort Disziplin ist heute negativ unterlegt. Man bringt es mit Strenge, Zucht und Zwang in Verbindung.

Viele verbinden mit Disziplin, sich zu etwas überwinden zu müssen, was man eigentlich nicht will, ja.
Hier liegt wohl tatsächlich der Trugschluß und das Problem.

Zitat:Loesung: Man muss sich selbst umprogrammieren: "Es macht Spass diszipliniert zu sein und somit seine Ziele zu erreichen!"

Oder den Begriff Disziplin ganz weglassen. Sich einfach im Klaren darüber sein, daß man tut, was man tut, weil man es will/sich dafür entschieden hat. Dann fällt vieles mit einem Mal sehr viel leichter.
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#18
Hælvard schrieb:
Zitat:wenn die Disziplin G*ttin wäre, dann wäre es für mich ein altes, strenges und störrisches Weib

Das ist u. a. Deiner Generation geschuldet. Disziplinlosigkeit ist da an der Tagesordnung und der Begriff, mehr noch die Tugend, verpönt.
Kein Wunder also, daß die Göttin Dir in diesem Zusammenhang so erscheinen mag. Dabei ist sie aber alles, was Du Dir tatsächlich wünschst. Und nur, weil Du Dich zwingen mußt und es dadurch als lästig erscheint das Ziel zu erreichen, wandelt sich das Schöne in Deinem dualen Geist zum Schlechten. Es ist doch einfacher rumzugammeln und sich gehen zu lassen. Nicht streng sein könnte dann Fettleibigkeit bedeuten. Gealtert, weil untätig und dadurch nicht widerstandsfähig. Störrisch, weil unzufrieden mit dem eigenen Versagen und der Gesamtsituation.

Fragt sich also, ob diese Strenge und Disziplin tatsächlich so negativ ist ... und die Göttin nicht doch vielmehr vollkommen und wunderschön.

echt gut, klare Worte! Kann ich nur zustimmen - es gilt weiterhin für mich .. an sich selbst arbeiten Lächeln
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#19
moorbauer schrieb:
moria schrieb:.....für mich eine tolle Aussage. G*ttinnen und G*tter existieren auch ohne uns und egal welche Eigenschaften wir ihnen zuschreiben. Ich meine, dass so eine gestrenge "G*ttin" durchaus hilfreich sein kann, auch wenn ich es im ersten Moment nicht wahr haben will. Doch bei Erreichen eines persönlichen Ziels gebührt ihr dann der Dank.
Meine persönliche Meinung.

Komm gut hin...

Ja, am Ende merkt man wer Recht hatte - "Gutes durch Strenge" würde ich vielleich auch als kleinen Motivationssatz hinzufügen. Winken
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#20
Ohne Fleiß kein Preis – man kann das Wort Disziplin also mit dem positiven "fleißig sein" ersetzen, dann gibt es keinen Schluckauf wegen des Wortes mehr.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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