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Zitat:Und Europa gehört auch zum Gaia-Team?
Ja, ganz genau. Und Zeus (Stier) soll in diesem Fall als der männliche Befruchter des weiblichen Erdbodens Europa dargestellt werden. So wie Osiris in Ägypten. Doch Osiris hat Isis niemals entführt und vergewaltigt. Das ist eben der feinde Unterschied zwischen dem grauen Zeus und dem wahren Lichtbringer Osiris.
Zitat:Unsere Göttin ist immer dreifaltig.
Ja, natürlich :-)
Zitat:Athene ist ein Aspekt von ihr.
Also ist sie die Schnitterin? Was zu ihrem Attribut Weisheit passt.
Ich bin nur auf meinen Gedankengang gekommen, weil sie das Schild mit Medusa trägt und das symbolisch der Spiegel ist, in den sie blickt und sich sozusagen als alte Frau sieht. Athene wird jedoch als Frau und nicht als alte Frau dargestellt. Und irgendwo kam die Info, daß Athene auch als Jungfrau gesehen wird. Das wären dann alle drei Aspekte der Göttin ... Oder sollte man hier nicht in starren Kategorien denken, wie man es aus unserer Mythologie kennt?
Jeder Erzähler schreibt das doch ein bißchen anders. Ob die originale Geschichte sich so zugetragen hat? Das ist heute nur schwer herauszufinden.
Beispiel: Wenn Du irgendwas machst oder erlebst, und wir alle reden darüber. Stell Dir vor, wie sich die Geschichte schon nach ein paar Monaten und Jahren verändert. Je nach Erzähler eben. Was wäre wohl nach Jahrhunderten oder Jahrtausenden?
Mit unserem Wissen kann man das natürlich rekonstruieren, und deshalb wissen wir eben, daß unsere Göttin immer dreifach in Erscheinung tritt. Also muß es stets so herum interpretiert werden. Welche Göttin da gerade welche Rolle spielt, das ist nebensächlich. Als Athen gegründet wurde, war es noch neu und jungfräulich. Also war Athene es auch. Später wurde Athen dann erwachsen, und heute ist es eine uralte Stadt. Also ist es Athene ebenfalls. Verstehst Du? Bei der Medusa Geschichte ist es identisch. Eine attraktive Frau, die sich im Laufe der Zeit zu der Alten verwandelt.
Zitat:Ich habe mir auch noch einmal ein paar Abbildungen der Gorgonen angesehen und habe mir die Frage gestellt, ob Medusa wirklich eine so grausame Gestalt gewesen ist, wie sie heute (von der K*rche) dargestellt wird. Die Gorgonen tragen Schlangen im Haar, tragen sie auf ihren Schultern oder als Gürtel. Das macht für mich eher den Eindruck, daß es sich um Götter oder Menschen eines Schlangenkultes handelt.
Was die Kirche tut, ist sowieso nur Hetze auf alles Heidnische. Medusa ist heute eine heidnische Schutzgöttin, und deswegen wird sie von diesen Leuten verteufelt. Die akzeptieren nur ihre Erzengel. Alles andere sind Teufel und Dämonen. So sind die gestrickt. Natürlich haben die Gorgonen ihre eigenen Kulte. Und natürlich trägt Medusa in sich, was sie einst lernte, zelebrierte und was ihre Kultur als solches ausmacht. Und trotzdem ist sie das Ebenbild der Göttin. So wie jede Frau ja ebenfalls ein Abbild der Göttin ist. Ganz egal, ob sie das persönlich weiß oder nicht. Dazu genügt es, Frau zu sein. Und Medusa ist nicht nur Frau, sondern auch Zauberin, Priesterin und all diese Dinge.
Zitat:Auch die Darstellung mit den Flügeln sprechen dafür.
Flügel ist immer der Hinweis auf ein Fluggerät. Also daß sie eine A ist.
Zitat:Die Schlange als Symbol des alten Kultes bzw. als Symbol der Frequenz umgibt diese Figuren. Heute wird die Schlange verteufelt und gruselig und grausam dargestellt. Für mich ergibt das mehr Sinn.
Und wenn beim Anblick einer Gorgonin etwas zu Stein wird, manifestiert sich die Wirkung, um es einfach auszudrücken. Die Angst, die so viele Leute vor der Konsequenz, vor der Wirkung haben. Oder eben der Tod, der den Leuten Angst macht.
Ja genau. Das muß sich doch nicht mit den vielen anderen Geschichten über Medusa widersprechen. Nur unsere persönliche Wertbeimessung verändert sich. Je nach Erzählart der Geschichte.
Es lebe Medusa!!!
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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17.08.12026, 12:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.12026, 12:46 von Erato.)
Es lebe Medusa!!!
Medusa, die einen Gürtel mit verschlungenen Schlangen trägt, auf dem westlichen Giebel des Artemis-Tempels auf der Insel Korfu
Finde Dich selbst!
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Borussia an der Memel, von Peter Breuer aus Charlottenburg
1907: Zur 100-jährigen Feier des Sieges gegen Napoleon wurde dieses Nationaldenkmal in Memel enthüllt. Memel war damals die einzige preußische Stadt, die nicht von Napoleons Armee besetzt war. Hier fanden Friedrich Wilhelm III, der König von Preußen mit seiner Königin Luise Zuflucht. 1923, während der „Klaipėda-Revolte“, soll die Statue vom Sockel gestoßen worden sein. 1939 wurde sie wieder aufgestellt. Im Mai 1945 soll Borussia noch hier gestanden haben. In der Sowjetzeit wurde die Statue vernichtet.
Borussia im Schlüterhof des Berliner Stadtschlosses
Zitat:In den Endkämpfen um Berlin im April 1945 wurde die Skulptur geköpft und 1950 zusammen mit dem Schlüterhof gesprengt.
Mit diesen Taten wird sichtbar, daß es nicht ausreichend ist, eine Statue von ihrem Sockel zu stoßen. Wenn wir diese Bildnisse betrachten, spürt man bereits, welche Kraft und Macht sie ausstrahlen. Und das kann jedes Volk von den Bildnissen seiner Landesmutter berichten. Zu welchem Stolz und welchem Mut sie uns beflügeln. Aus diesem Grund müssen sie die Statuen sogar köpfen und vernichten. Um den Funken, der im Herzen jedes Volkes wohnt, nicht wieder zu aktivieren. Und um mit dieser Bilderstürmerei den Zauber der Landesmutter zu brechen.
Finde Dich selbst!
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18.08.12026, 18:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.08.12026, 20:46 von Inara.)
Auch in unserer Heimatkunde finden wir immer wieder solche Geschichten. So auch in Hagelberg: Am 27. August 1813 besiegten preußische und russische Truppen bei Hagelberg (nahe Bad Belzig) ein französisches Korps. Zur Erinnerung entstand 1848/1849 ein Denkmal mit einer Statue der Borussia, eingeweiht am 27. August 1849 von König Friedrich Wilhelm IV. Auf einem hohen Sockel thronte die Borussia als Sinnbild preußischer Tapferkeit und Vaterlandsliebe. Die Widmung rühmte die „heldenmuthige Landwehr“, die „von Vaterlandsliebe begeistert hier einen glänzenden Sieg erfochten“ habe.
Nach 1945 galt Preußen als politisch unerwünscht; die Borussia wurde entfernt. Berichten zufolge wurde die Figur 1946 vom Sockel gestürzt und zerstört. Der Sockel blieb erhalten, wurde neutral umgewidmet und trägt heute nur noch den Schriftzug „27. August 1813 Gefecht bei Hagelberg“. 1963 setzte man einen Findling mit „1813“ darauf.
Erhalten ist ein Bruchstück: das Schwert der Borussia im Museum der Burg Eisenhardt (Bad Belzig). Der alte Sockel mit Bronzeplatte steht weiterhin zwischen Lübnitz und Hagelberg. Man sieht also, dass es sich hierbei um ein mächtiges Symbol handelte, um die Macht Preußens einzudämmen.
Einerseits ist dies eine nationale Inquisition, wenn Helden und nationale Freiheitssymbole zerstört werden. Andererseits zeigt es, welche magische Bedeutung ein solcher Akt hat. So wie einst Napoleon an Friedrichs des Großen Grab gesagt haben soll: "Wenn dieser König noch lebte, stünden wir nicht hier.". Oder: "Stünde ich hier, wenn Du noch leben würdest?"
So kann man sich diese Frage auch im Angesicht der Borussia stellen. Wo würden wir heute stehen? Dass die Heimatliebe und Tapferkeit heute nicht mehr zu finden sind, ist eine somit naturgemäße Entwicklung.
Man muss nur vergleichen, was die unterschiedlichen Bilder in einem auslösen. Dann weiß man alles, weil man die Verstümmelung spürt!
Froher Sinn bringt Gewinn!
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