Der Mehlbeerenstab
#4
Bei einer solchen Frage müßte man ein ganzes Forschungsgebiet studieren, um sie fachgerecht zu beantworten. Allein das mit der Flut. Eventuell ist die Flut ja auch eine Amazonas-Flut, ähnlich der Nilflut in Ägypten? Also die Maya haben solche Kanäle gebaut, um ihre Maisfelder zu bewässern. So wie es in Ägypten auch getan wurde. Und schon ist alles ganz anders zu interpretieren.

Um das genau zu wissen, müßte man jedoch umfangreiche Forschungen betreiben. Oder ist es diese Flut, die den "Sumpf" (also den Regenwald bzw. das Amazonas-Gebiet) einst begründet hat? Man müßte in Brasilien leben, um das zu wissen. Naturmythen sind an ihre jeweilige Umgebung gebunden. Das kann in den Bergen, am Meer oder mitten im Amazonassumpf komplett anders sein. Auch der Wald ist anders. (Und dort gibt es dann auch solche großen (inzwischen) versteinerten Baumstümpfe, die uns heute als Berge "verkauft" werden. Das gemalte Pachamama-Bild (mein vorheriger Beitrag) – da ist das gut dargestellt. Deshalb habe ich das Bild ausgewählt. Pachamama sitzt auf einem Tafelberg, der jedoch in Wirklichkeit ein alter versteinerter Baumstumpf ist.)

Ein so riesiges Land wie Brasilien hat bestimmt viele Mythen. Für einen Europäer schwer zu durchschauen. Und warum auch? Wir haben unsere eigenen Mythen, die es zu erforschen gilt! Die nordische Mythologie aus Skandinavien stammend (Skandinavien reichte früher bis ins heutige Rheinsberg), und noch viel interessanter für mich, die einheimische Mythe hier in Brandenburg und Preußen. Was haben sich unsere heidnischen Vorfahren erzählt, die genau hier lebten? Also dort wo heute Berlin, Potsdam oder Oranienburg liegen. Wer waren sie? Wie lebten sie? Und mit welchen Göttern haben sie ihren Alltag geteilt?

Wenn wir uns alle darauf konzentrieren, dann gewinnen wir wunderbare Erkenntnisse und vertiefen unser Wissen. Ich verehre Pachamama, doch als Nicht-Südamerikaner ist mir Frau Holle eben näher. Auch wenn sie wahrscheinlich beide ein- und dieselbe Person sind.


   
Standbild der regionalen Sagenfigur Frau Harke in Rathenow (Havelland).

Frau Harke ist eine mythische Sagengestalt und Schutzpatronin des Havellandes sowie des Elbe-Havel-Winkels, die eng mit der lokalen Landschaftsgeschichte verwoben ist. Als norddeutsche Entsprechung der Frau Holle wird sie oft als Riesin beschrieben, die der Sage nach die Region erschaffen haben soll.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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Es bedanken sich: Pamina , Hernes_Son , Andrea , Kuro , Nino , Vale , Dancred , Eiche


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