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Wer so alles Rohköstler ist ... z. B. Nena
#51
Zum Thema: "Liebe ist" > hier gibt es auch eine wunderschöne Version mit Harfe, die unsere Erato mal gesungen hat:
Sei!
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#52


Die Sängerin Nena hat bei einem Konzert in Berlin ihrem Unmut über die Corona-Auflagen und der Diskussion um eine Impfpflicht Luft gemacht. Anlaß war die Drohung des Veranstalters, das Konzert auf einem noch nicht in Betrieb genommenen Geländes des BER-Flughafens abzubrechen, weil sich die Zuschauer nicht ans Hygienekonzept hielten. Dieses sah laut Tagesspiegel vor, daß sich die Konzertbesucher nur in ihnen vorgegebenen Markierungen aufhalten durften.

Dafür waren rund 15.000 Cola-Kisten zu sogenannten „Boxen“ auf den Boden gestellt worden. Innerhalb dieser Markierungen gab es Liegestühle für die Besucher. Im Verlauf des Konzerts forderte Nena ihre Fans auf, zur Bühne zu kommen und mit ihr zu feiern.

Zahlreiche Besucher folgten dem Aufruf, wurden aber von den Ordnern unter Verweis auf das Hygienekonzept zurückgeschickt. Nena ermunterte die Fans erneut, nach vorne zu ihr zu kommen, woraufhin der Veranstalter mit dem Abbruch des Konzerts drohte.

In einem Video ist zu sehen, wie Nena dann der Kragen platzt. „Mir wird gedroht, daß sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure – wie sie sie nennen – Boxen geht. Ich überlasse es in eurer Verantwortung, ob ihr das tut, oder nicht. Das darf jeder frei entscheiden. Genauso wie jeder frei entscheiden darf, ob er sich impfen läßt oder nicht“, ruft Nena unter dem Jubel ihrer Fans.

„Bei mir ist jeder willkommen. Das Ganze wird hier politisiert, und das ist einfach vollkommen ätzend. Weil wie gesagt: Gestern war Chr*stopfer Street Day, und es war völlig ok, daß 80.000 Leute eng beieinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter. Ich hab’ die Schnauze voll davon!“

Die Frage sei nicht, was man dürfe, sondern was man mit sich machen lasse, rief Nena. Das Konzert konnte die 61 Jahre alte Sängerin dann doch zu Ende spielen, allerdings untersagte es ihr das Ordnungsamt laut Tagessspiegel, für eine Zugabe nochmals die Bühne zu betreten, weil es die Veranstaltung beendet hatte.


Zitat:Die Berliner Popsängerin Nena („99 Luftballons“) hat sich erneut in der Öffentlichkeit maßnahmenkritisch geäußert. Nachdem sie Ende März über die große Demonstration in Kassel in einem Instagram-Eintrag schrieb „Danke Kassel“, zeigte sie am Sonntag bei einem Konzert in Berlin vor hunderten von Fans, was sie von den Corona-Regeln der Regierung hält: nämlich gar nichts!

„Mir wird gedroht, dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure Boxen geht“, ruft Nena ins Mikrofon. „Ich überlasse es eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht.“ Jeder dürfe auch frei entscheiden, ob er sich impfen lasse oder nicht, so die Sängerin unter dem Jubel ihrer Fans.

„Gestern war Chr*stopher Street Day, und es war völlig okay, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter (…) Ich habe die Schnauze voll davon“, holt Nena weiter aus.

Das Problem bei dem Konzert waren die sogenannten Cubes, die bei Konzerten aufgestellt werden, damit die Menschen „Abstand halten“. Die Plexiglas-Boxen sind für je wenige Zuschauer vorgesehen und zur Bühne hin und nach oben offen. Doch wie in dem Video zu sehen ist, versammelten sich die meisten Fans außerhalb der Boxen direkt vor der Bühne der Sängerin.

„Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen“, so Nena in dem Video.  Dafür sei jeder selbst verantwortlich. Sie mache jetzt einfach weiter „bis die Polizei kommt oder der Strom abgeschaltet wird.“

Auf die Äußerungen der deutschen Popikone reagierten viele der Fans im Video mit Jubelrufen und Klatschen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#53
In den Hetzer-Medien wird es auch ausgeschlachtet. Kritik ist nicht erwünscht.


https://www.n-tv.de/leute/Nena-hetzt-gegen-Corona-Massnahmen-article22704511.html

Ordnungsamt bricht Konzert ab
Nena hetzt gegen Corona-Maßnahmen

Bei einem Konzert nahe Berlin fordert Nena ihre Fans dazu auf, die Corona-Vorschriften zu missachten und gemeinsam mit ihr vor der Bühne zu feiern. Auch scheint sie mit den übrigen Maßnahmen der Regierung in einigen Punkten nicht einverstanden zu sein. Am Ende bricht das Ordnungsamt das Event ab.

Am Sonntag spielte Nena ein Konzert auf einer Freilichtbühne neben dem neuen Berliner Flughafen BER im Land Brandenburg. Dort machte sie ihrem Unmut über die Corona-Maßnahmen der Regierung Luft. Das Ordnungsamt setzte dem recht spät ein vorzeitiges Ende.

Hinter dem unbenutzten Terminal 5 hatten die Veranstalter der Konzertreihe "Unter freiem Himmel" aus 15.000 Getränkekisten "Boxen" gebaut, die feste Plätze für die Zuschauer markieren sollten. Zudem unterlag das Event einem strengen Hygienekonzept, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Allerdings spielte zunächst das Wetter nicht mit, und ein Unwetter ging über die Stadt nieder, als Nena eigentlich schon spielen sollte. Mit einer Stunde Verspätung betrat sie dann um 20 Uhr die Bühne, wie es im "Tagespiegel" weiter heißt.

"Holt euch eure Freiheit zurück"

Ehe sie ihren Song "Nur geträumt" anstimmte, rief die 61-Jährige: "Holt euch eure Freiheit zurück." Zugleich bat sie ihre Fans, nach vorne zu kommen, um mit ihr zu feiern. Einige folgten dieser Aufforderung, wurden aber von den Ordnern wieder zurück auf ihre Plätze geschickt. Dennoch wurde die Sängerin offenbar nicht müde, ihre Fans anzustacheln. "Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen", sagte sie unter anderem, wie in einem Video bei Twitter zu hören ist.

Das alles bringt ihr schließlich eine Rüge seitens des Veranstalters ein. "Mir wird hier gedroht, dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure Boxen geht", sagte sie weiter. Und fügte hinzu: "Ich überlasse es in eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht, das darf jeder frei entscheiden. Genauso wie sich jeder frei entscheiden kann, ob er sich impfen lässt oder nicht!"

Dann sprach Nena noch über den CSD, der am Samstag als Parade durch die Hauptstadt zog. "Gestern war Chr*stopher Street Day, und es war völlig okay, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter - I don't fucking care! Ich hab' die Schnauze voll!"

Ordnungsamt bricht Konzert ab

Und so folgen viele Fans ihren Aufrufen erneut, bis schließlich das Ordnungsamt das Konzert abbricht. Das passiert allerdings erst nach dem regulären Set und damit vor der Zugabe. In den sozialen Netzwerken berichten einige der Zuschauer, dass sie die Location ohnehin vorzeitig verlassen hätten. "Querdenker-Parolen und nicht eingehaltene Hygienekonzepte kann ich nicht gutheißen", schreibt jemand bei Twitter. "Same here! Sind nach 20 Minuten gegangen", lautet eine Antwort auf den Tweet.

Es ist nicht das erste Mal, dass Nena mit ihren Äußerungen zur Pandemie auf sich aufmerksam macht. Kurz nach einer eskalierten Demonstration in Kassel schrieb sie in einer Instagram-Story: "Danke Kassel." Dazu zeigte sie ein Video der Demonstranten, unterlegte dies mit einem Song von Xavier Naidoo. Mehr als 20.000 Menschen hatten dort gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert und hielten sich nicht an die Auflagen. Nenas Management ließ damals verlauten, die Sängerin sei keine Corona-Leugnerin. "Sie stellt sich auf keine Seite, sondern hat eine Meinung und Gefühle, denen sie in erster Linie in ihrer Musik Ausdruck verleiht", erklärte ein Sprecher damals auf Anfrage der "Bild"-Zeitung.


Gruß Heimdall
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#54
(26.07.12021, 12:44)Heimdall schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-65491.html#pid65491In den Hetzer Medien wird es auch ausgeschlachtet. Kritik ist nicht erwünscht.

Es gibt auch andere, die sich auf Nenas Seite stellen:


BILD-CHEF JULIAN REICHELT
Ordnungsamt ist eine Rechthaber-Organisation!

BILD-Chefredakteur Julian Reichelt rechnet mit dem Ordnungsamt ab. Auslöser ist ein Einsatz beim Konzert von Popsängerin Nena.



https://www.bild.de/video/clip/news-inland/bild-chef-julian-reichelt-ordnungsamt-eine-rechthaber-organisation-77192022-77193202.bild.html
Tue was immer ich will!
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#55
   

Nena: Holt Euch eure Freiheit zurück!

Nena ruft bei ihrem Konzert gestern in Berlin ihre Fans dazu auf, die wahnwitzigen Corona-Hygienekonzepte zu mißachten und sich endlich die Freiheit wieder zurückzuholen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#56
Veranstalter sagt Nena-Konzert ab

Ein geplantes Konzert im September in Wetzlar wurde nach den Vorgängen am Wochenende vom Veranstalter abgesagt:

Begründung des Veranstalters:

„Es war uns wichtig und daher auch bereits im Vorfeld vertraglich vereinbart, dass die Konzerte nicht als politische Bühne genutzt werden dürfen.“ Doch Nenas Einstellung zum Veranstaltungsformat stimme offenkundig nicht mit dem Hygiene- und Sicherheitskonzept überein. Der Veranstalter des Strandkorb-Open-Air distanziert sich „von den Aussagen und dem Auftreten“ der Künstlerin.

Allerdings könnte das für den Veranstalter finanziell unangenehm werden, da letztlich es der Wertung eines Gerichtes unterliegt, ob dennoch ein Ausfallhonorar zu zahlen ist.

Erschreckend hierbei ist, dass jetzt auch bei Veranstaltern das vorherrschende Gesinnungsnarrativ offen Einzug erhält und dazu führt, das Künstler nicht mehr öffentlich ihre Meinung kundgeben und ihren Beruf ausüben können.

https://www.giessener-allgemeine.de/hessen/nena-konzert-abgesagt-wetzlar-corona-regeln-berlin-90885187.html
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#57
   

https://www.fr.de/meinung/kolumnen/keine-einfachen-antworten-90884177.html


Da kann man nur hoffen, daß Nena drüber steht (über solche Hetzartikel).
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#58
   

Gruß Heimdall
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#59
Eine schöne Einordnung des Themas. Und was ist eigentlich mit der Politisierung des Sports?!?


Konzerte sollen „keine politische Bühne“ sein – ist der Geist der DDR zurück?
Wird Nena jetzt an Ausreise denken (müssen)?

Ein Gastbeitrag von Gunter Weißgerber. Weißgerber ist Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90, Mitbegründer der Ost-SPD, Mitglied der freigewählten Volkskammer 1990, Mitglied des Deutschen Bundestages 1990–2009.

Im Jahr siebenundfünfzig nach Klaus Renfts erstem Verbot 1965, im Jahr siebenundvierzig nach dessen zweitem Verbot 1975, im Jahr siebenundvierzig nach Wolf Biermanns Rausschmiss aus der DDR 1975, im Jahr sechsundvierzig nach Manfred Krugs Unterschrift 1976 unter das Protestschreiben gegen Wolf Biermanns Ausbürgerung, im Jahr neununddreißig nach Udo Lindenbergs DDR-Auftrittsbettelsong „Sonderzug nach Pankow“ an Erich Honecker 1983 fällt einem bundesdeutschem Veranstalter nichts anderes ein, als im Stil des DDR-Kulturministers Hans-Joachim Hoffmann Folgendes abzusondern:

„Es war uns wichtig und daher auch bereits im Vorfeld vertraglich vereinbart, dass die Konzerte nicht als politische Bühne genutzt werden dürfen“, erläuterte Bahl. (Tagesspiegel 27. Juli 2021).

Konzerte nicht als politische Bühne nutzen? Seit wann ist das Usus in der Bundesrepublik? Mir ist das neu. Oder gilt das nur für Künstler, die in der Ära Merkel nicht zu den Haltungskünstlern gerechnet werden?

Seit ich Konzerte von bundesdeutschen Künstlern verfolge, und das sind nicht wenige, kenne ich fast nur Auftritte, die ohne politische Statements nicht abgingen. Ob Udo Lindenberg, ob BAP, ob Herbert Grönemeyer, ob Sebastian Krumbiegel und wie die mit der guten Haltung alle heißen, sie alle hämmerten uns ihre politische Sicht zwischen ihre Titel. Ungefragt. Einfach so. Was ja an und für sich in Ordnung war und wäre, würde dasselbe Recht für alle gelten. Tut es aber offensichtlich nicht mehr.

Selbstverständlich kommen jetzt die Einwände. In der DDR war es der Staat, der Verbote erließ, der Existenzen durch Auftrittsverhinderungen bedrohte und vernichtete. Das jetzt mit Nena und den dreiundfünfzig aufmüpfigen Schauspielern, es werden noch viele mehr dazu kommen, das ist doch was gaaanz anderes. Private Veranstalter wollen eben keine politischen Aussagen in ihren Veranstaltungen. So und ähnlich framen es die Diederich Heßlings der Republik in die sozialen Netzwerken und schreiben es im Feuilleton und merken nicht einmal, dass es zur Zerstörung der Meinungsfreiheit keiner SED, keines Hans-Joachim Hoffmanns, keines Kurt Hagers bedarf. Es genügt eine gut geölte und im Gehorsam vorauseilende informelle Maschinerie, die sich eins mit den Regierigen weiß.

Frau Merkel und ihre Kameraden haben es vollbracht. Die Internetzensur wurde an die Plattformbetreiber delegiert, die Auftrittszensur übernehmen willige Konzertveranstalter. Die Frau in Berlin hat weiße Hände, ihre Geschöpfe machen die Drecksarbeit. Der Michel staunt, so er es überhaupt bemerkt.

Was mich auch interessiert: Was denkt ein Wolf Biermann über die Ausschließeritis von Künstlern? Feilt er bereits an einem Protestschreiben an die Veranstalter und an die Bundeskanzlerin? Klaus Renft und Manfred Krug sind bereits im Himmel der Aufmüpfigen, die kann er nicht um Unterschriften bitten. Aber einige seiner Unterstützer von damals könnte er sicher fragen. Ins Gefängnis kämen die heute (noch) nicht, nur mit Framing und Zersetzung durch das Feuilleton und die Antifa müssten sie rechnen. Was auch nicht angenehm ist.

Wird Nena jetzt an Ausreise denken (müssen)? Die Bundesrepublik ist auf Talfahrt. In jeder Hinsicht.

Die linke Wikipedia zu Klaus Renft und Manfred Krug:
„Ihre Songs, deren Themen häufig von staatlicher Repression (Ketten werden knapper) handelten oder vielschichtig/zweideutig waren wie (Zwischen Liebe und Zorn, Ermutigung, Nach der Schlacht), hinterfragten das durch die Staatsmacht vorgegebene Bild. Daher geriet die bereits 1964 unter dem Decknamen ,Wanderer‘ geführte Band verschärft ins Visier der Staatssicherheit. Neue Musikaufnahmen wurden nach dem 1974 veröffentlichten Titel Aber ich kanns nicht verstehen (Platz 2 bei der NBI-Beatparade) nicht mehr zugelassen, die ,Klaus Renft Combo‘ im September 1975 erneut verboten. Die Musiker beschwerten sich beim damaligen Kulturminister der DDR Hans-Joachim Hoffmann. In der Folgezeit entstanden heimliche Aufnahmen wie die Rockballade vom kleinen Otto, die eine mögliche Flucht aus der DDR zum Inhalt hatte, oder das Lied Glaubensfragen, das mit dem Thema Bausoldat ein staatliches Tabu ansprach. Ende Oktober 1975 verlor Renft seine Zulassung durch das Kulturministerium.“ (Wikipedia: Klaus Renft).

„Ende 1976 hatte Krug das Protestschreiben gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann unterzeichnet. Infolgedessen bekam er keine Rollenangebote mehr, was einem Berufsverbot gleichkam – er wurde als Künstler kaltgestellt.“ (Wikipedia: Manfred Krug)

https://reitschuster.de/post/konzerte-sind-keine-politische-buehne-ist-das-geist-der-ddr/
Dem Schlechten mag der Tag gehören - dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit. (F. v. Schiller)
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#60
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