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Entwicklung der KI
#1
Vortrag vom Januar 2017 über die Entwicklungen in der KI:

https://www.youtube.com/watch?v=BrNs0M77Pd4

Vor allem interessant in Bezug auf Big Data und 5G, IoT.
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#2
Wie man heimlich Sprach-KIs aushebelt

Aktuelle Sprach-KIs verstehen kurze Texte erstaunlich gut. Doch eine neue Software führt sie aufs Glatteis, indem sie Sätze für uns unmerklich umschreibt.

Selbst die derzeit besten Sprach-KIs lassen sich offenbar in die Irre führen, einfach indem man in einem Satz ein oder zwei Wörter durch gleichbedeutende austauscht. Ein menschlicher Leser würde diese Manipulation nicht bemerken. Der Computer hingegen interpretiert den Satz plötzlich ganz anders als zuvor.

Ein solcher »Angriff« auf das KI-System funktioniert auch dann, wenn man nichts über die innere Funktionsweise der sprachverarbeitenden Software weiß. Darum könnte er theoretisch von Hackern ausgenutzt werden, um eine KI lahmzulegen. Als ähnlich angreifbar erwies sich bereits die Bildverarbeitung: Eine mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbare Manipulation einzelner Pixel führt dazu, dass der Computer das Bild plötzlich völlig falsch analysiert.

Wie man die Textverarbeitung aushebelt, beschreiben Forscher um Di Jin vom Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des MIT in einem Beitrag auf »arXiv«. Sie programmierten eine Software darauf, zunächst diejenigen Wörter im Satz zu identifizieren, die für die Interpretation am wichtigsten sind. Dazu fütterten sie den Satz wieder und wieder derselben KI, ließen aber immer einzelne Wörter aus. Die Bestandteile, bei denen sich das ausgegebene Ergebnis am stärksten änderte, wurden im nächsten Schritt durch Synonyme ersetzt. Dabei probierte der Computer alle möglichen Alternativkandidaten durch, bis er einen fand, der die ursprüngliche KI zum Stolpern brachte.

Die Forscher testeten ihr Verfahren an mehreren aktuellen Sprach-KIs, darunter das von Google entwickelte System BERT: Dies revolutionierte im Jahr 2018 das Feld und bildet seitdem die Basis zahlreicher experimenteller Programme für maschinelle Sprachverarbeitung. Die TextFooler genannte und frei verfügbare Software bietet allerdings auch die Chance, die nächste Generation von Sprach-KIs zu verbessern – das Lernverfahren müsste dazu um einen Schritt erweitert werden, der die Empfindlichkeit gegenüber einer solchen Attacke mit Synonymen verringert.

https://www.spektrum.de/news/wie-man-heimlich-sprach-kis-aushebelt/1704988?utm_source=pocket-newtab


Anmerkung: Wer sich im Zeitalter des Ab- bzw. Mithörens den Mund nicht verbieten lassen möchte, der muß um-, vor allem aber mitdenken.

Bei der Verwendung von eingeweihten Metaphern, die einen bestimmten Umstand oder Zustand, eine Info etc. beschreiben oder enthalten, haben die Spracherkennungsprogramme im Moment zum Glück noch so ihre Herausforderungen.

Dennoch bleibt anzumerken, daß das alles verrückt ist und nichts mit Fortschritt zu tun hat, sondern mit Freiheitsbeschneidung. Daten sind das neue Gold für Großkonzerne wie Facebook, Google und Amazon. Die Laborratte Mensch ist ausschließlich als Arbeitssklave und Konsument vorgesehen.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#3
KI verteilt Strafzettel – Australier kassieren fünf Punkte bei Handy-Nutzung im Auto

Seit drei Monaten bekommen Autofahrer in Australien, die ihr Handy am Steuer nutzen, Post von einer KI. In New South Wales kostet das jetzt 200 Euro Strafe und fünf Punkte. Bis 2023 soll das System in ganz Australien eingeführt werden.

   
Die Benutzung elektronischer Geräte im Auto ist in Australien verboten. Statt Polizisten überwachen dort jedoch Kameras und KI den Verkehr.

Wen die Polizei mit dem Handy am Ohr auf deutschen Straßen erwischt, bekommt ein bis zwei Punkte in Flensburg und darf mindestens 100 Euro Strafe zahlen. In Australien gibt es ein ganz ähnliches System, nur übernimmt dort eine künstliche Intelligenz (KI) die Kontrolle. Wer während der Fahrt elektronische Geräte benutzt, bekommt Down Under allerdings gleich fünf Punkte.

Seit dem ersten 1. Dezember 2019 beobachten spezielle Kameras den Verkehr in Sydney. Ihre Aufgabe ist es die Handynutzung im Auto zu erkennen. Während der letzten drei Monate haben die Kameras etwa neun Millionen KFZ gescannt und 33.000 Verwarnungen verschickt. Damit ist nun Schluß.

Am ersten März lief eine neue Phase an. KI und Kamerasysteme suchen immer noch nach Verkehrssündern – doch statt Verwarnungen verschicken sie jetzt Bußgeldbescheide.

KI beobachtet ganz Australien

Etwa 200 Euro kostet die rechtswidrige Benutzung des Mobiltelefons, egal ob beim Telefonieren oder Tippen. Zusätzlich erhalten australische Autofahrer fünf Punkte, ähnlich der Flensburger Verkehrssünderkartei. Ab 13 Punkten müssen sie für mindestens drei Monate ihren Führerschein abgeben.

Nach der erfolgreichen Testphase soll die Kontrolle bis Ende des Jahres auf das gesamte Gebiet New South Wales und bis 2023 auf ganz Australien ausgedehnt werden. Eine Adaption für andere Länder sei ebenfalls denkbar. In Deutschland fehlt dazu momentan noch die gesetzliche Grundlage.

Die Kombination von fest installierten und mobilen Systemen ermöglichen eine umfassende Beobachtung. Dabei erfassen die Kameras – sowohl zu allen Tages- und Nachtzeiten als auch bei jeder Witterung – hochauflösende Bilder der ersten Sitzreihe, die eine KI auswertet.
Tue was immer ich will!
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#4
Ein perfides System!
Nicht nur, daß die Leute systematisch überwacht werden und verschiedenste Daten durch die Datenspeicherung gesammelt und ausgewertet werden, nein, die Beobachteten werden auch genötigt, diese Überwachung durch Bußgelder zu finanzieren.  O_O

Egal, werden viele sagen, sie nutzen ja ihr Telefon nicht während der Fahrt. ABER überwacht werden sie trotzdem!
Wo fährt man regelmäßig hin? Mit welchen Leuten ist man unterwegs (siehe Gesichtsscanner)? Wo fährt man einkaufen? Wie ist die Befindlichkeit anhand des Gesichtsausdrucks u.v.m.? Daraus lassen sich detaillierte Profile erstellen, die mindestens für gezielte Werbung eingesetzt werden, wenn der Staat die Daten weiterverkauft, was er natürlich offiziell nicht darf. Die Werbung ist dabei aber das geringste Übel.

Egal, werden wieder viele sagen, sie haben ja nichts zu verbergen. Zu verbergen haben sie vielleicht nichts, aber zu verlieren! Nämlich ihre Freiheit!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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