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Merowinger
#11
Der keltische Kessel der Wiedergeburt

Zitat:Was ist der Gral?

- Wieder andere sprechen beim Gral von einem "Kessel der Wiedergeburt", der auf die Kelten zurückgehen soll

Die gallischen Druiden (eine Form des Delphi-Orakels) hielten sich in der Nähe des heutigen Paris (keltisch: Lutetia) auf. Ein Gegenstand (welcher später als Gral – von den Kelten jedoch als: "Kessel der Wiedergeburt" bezeichnet wurde) befand sich in einem unterirdischen geheimen Vakuum, welches unterhalb eines keltischen Tempels gelegen war. Im heutigen chr**tlichem Sinne würde man diesen Raum "Krypta" nennen. Der eingravierte Spruch auf dem Kessel lautete: "In diesem Zeichen wirst du siegen" (lat. "Hoc Signo Vinces"; engl. "In this sign you shall conquer") und findet sich in lateinisch auch in Rennes über der Tür zur Kirche wieder.

Es gibt leider keine Photos von diesem "Kessel", nur die entsprechenden Beschreibungen.

   
Der keltische Kessel der Wiedergeburt

   
Ceridwen vor ihrem Kessel

   
Die keltische 3fache Göttin Ceridwen, Brigid, Maab vor ihrem Kessel der Wiedergeburt. Ceridwen ist die Hüterin des Kessels der Anderswelt und die Herrin des Getreides. Dargestellt wird sie zumeist als alte Frau, mit dunklen prophetischen Eigenschaften. Als Symbol der Fruchtbarkeit wird sie oft von einer Muttersau begleitet. Ihre beiden Kinder Creirwy und Afaggdu waren in Aussehen und Wesen gegensätzlich, so war ihre Tochter als das schönste Mädchen bekannt, das je geboren wurde. Sie war warmherzig und strahlte Licht aus. Ihr Sohn hingegen galt als der hässlichste Knabe, der je gelebt hat. Er war kalt und abweisend und zeichnete sich durch ein dunkles Gemüt aus. Aus dieser Darstellung einer alten Frau mit einem brodelnden Kessel entstand das Bild der Hexe im Volksmärchen und ihre beiden Kinder Hänsel und Gretel.

Dieser als Kessel bezeichnete Gegenstand wurde durch den römisch-chr**stlichen Kaiser Konstantin, von den Merowinger-Königen und anderen benutzt. Als die Goten Rom eroberten, kam der Gegenstand, der nun "heiliger Gral" genannt wurde, nach Toledo in Spanien. Arianische Goten-Theologen verglichen das Schlangensymbol auf dem Kessel mit dem Symbol von Moses, welches sich in der Bibel in eine rote Schlange verwandelte.

Es handelt sich dabei nachfolgend um dieses Symbol > welches das Originalsymbol vom Symbol der heutigen Ärzteschaft, die rote Schlange am Stab des Äskulap ist.

   
Moses, Irminsul und rote Schlange in der chr**tlichen Märchenerzählung

   
Man kann mit Leichtigkeit die Irminsul bzw. den Stab des Äskulap in der vermeintlichen Mosesgeschichte erkennen.

   
Im 2. Buch der Könige (Bibel) wird geschildert, wie König Hiskija die Figur (Irminsul + Schlange) zerstört, weil sie zu Götzendiensten mißbraucht werde.

Der Merowinger-König Childebert brachte den Gral/Kessel 531 n. d. Z. nach Frankreich zurück. Die St.-Denis-Kathedrale wurde extra dazu erbaut, um diesem Gegenstand Schutz zu bieten. Abbe Suger verglich diesen Gegenstand im 12. Jh. mit dem Neuen Jerusalem (aus dem Buch: Offenbarung).

Anmerkungen UV: Da der Gegenstand "ch**stlich" werden mußte, wurde er kopiert und mit ch**stlichen Symbolen versehen. 

Das "M" in dem von Chr**sten veränderten Symbol war Teil des originalen griechischen (vorher ägyptischen) Omega-Zeichens auf diesem Gegenstand und wurde in das ch**stliche Alpha und Omega übernommen. Das ch**stliche Kreuz auf der Kessel-Kopie wurde hinzugefügt, damit niemand mehr die heidnische Herkunft erkennen sollte.


Der Buchstabe "S" schlingt sich durch das "M". Ist das "S" die symbolische Schlange aus dem "Buch Exodus"?

Anmerkungen Alexis: Die Schlange wird mit kleinen Flügeln dargestellt. Also ist die gefiederte Schlange Quetzalcoatl, K'uk'ulkan, Fafnir, Uräus bzw. Aborigine-Regenbogen-Schlange im Original gemeint.

Anmerkungen UV: Hier das entsprechende ägyptische Symbol, welches sowohl das M, das W und das Omega enthält und zudem von einer Schlange gebildet wird. Hase = Leben. Schlange = Tod. ... Und natürlich der Apfelbaum. Diese Symbolik war schon den Pharaonen bekannt, da sie eine atl. Ursymbolik ist.

   
Hase, Schlange und Apfelbaum. Dazu die Feder der Maat, kein Herz durfte schwerer wiegen als diese Feder.

Im Buch: "Le Serpent Rouge" wird das untere Symbol mit einem "Knochen" ausgetauscht, dem Symbol der Templer. Es soll das königliche Blut der Merowinger symbolisieren.

   

Anmerkungen Alexis: Das originale heidnische Symbol ist ein Sonnensymbol. Das "S" symbolisierte nicht den Buchstaben "S" (für Sonne), sondern die darin enthaltene Kraft und Macht der Sig-Rune. Das "M" steht wiederum für Mutter und Mütterlichkeit – jetzt durchdrungen vom "S", der männlichen Energie (Penis & Yoni, Isis & Osiris-Energien). Das Symbol steht außerdem mit der griechischen Demeter, ihrer Tochter Persephone und Hades in Verbindung. Der Kessel mit diesem Symbol wurde von den keltischen Druiden in einer Krypta (Ceridwen-Tempel in Lutetia) aufbewahrt. Krypta = Mutterbauch.

   
Die katholische Fälschung

   
Das heidnische Original-Symbol

Es heißt, daß Berenger Sauniere (1852–1917, ein französischer Pfarrer aus Rennes-le-Château, der mit der Prieuré de Sion in Verbindung gebracht wird; Sion, Zion, Merowinger, Jerusalem > siehe weiter oben im Text) ein Goldornament besaß, welches einst den keltischen Druiden gehörte. Kaiser Konstantin hätte den Gegenstand damals an sich genommen. Dieser Talisman soll der Grund für Konstantins Reichtum gewesen sein, und es hieß sogar: "Man könne mit dem Gegenstand Tote wieder zum Leben erwecken." Dieses juwelenbesetzte goldene „Crista“ wurde von den Franziskanern während der französischen Revolution beschützt. Sauniere wurde dann später (von den Franziskanern) an diesen Ort beordert und beschützte ihn während seines gesamten Lebens.

Es wird oft gefragt, ob Sauniere den Gegenstand wirklich jemals gesehen hat? Sauniere wird zudem mit „Servants of Mary“ (Sisters of Mary) in Verbindung gebracht. Außerdem erscheint der Gegenstand in dem esoterischen Buch „Le Serpent Rouge“. Das Symbol findet sich in vielen katholischen Darstellungen.

Wo ist das Amulett jetzt? Dazu heißt es in vielen Büchern: Die Kirche würde es verwahren, um zu verhindern, daß der „wahre Herrscher“ an die Macht käme.

Anmerkungen:

• Das originale Symbol enthält das stilisierte Tau-Kreuz. 19 + ein Kreis geteilt durch die Buchstaben „P“ und „S“. Unter dem „P“ befindet sich das Lebenskreuz der Muttergöttin im Kreis und damit das GoTe-Symbol.
• Göttin Brigid hat in Kildære 19 Priesterinnen, die den 19jährigen Zyklus des keltischen „Großen Jahres“ (ein Mondjahr) repräsentieren.
• Selbst wenn Sauniere durch den Besitz zu immensem Reichtum gelangte, konnte weder er noch die dahinter operierenden gierigen Päpste weitere „Eigenschaften“ des Amuletts aktivieren (Energie-Grid, Frequenztunnel, kosmische Telefonverbindung etc.).
• Demeter – Symbol der Urgöttin. Das Dreieck symbolisiert die „Yonische Pforte“, aus der Götter und Menschen kommen. Als Jungfrau war sie Kore.


       
Das heutige Wappen der Stadt Coray (bretonisch Kore) und das Wappen der Familie Coray aus Dreibünden (Schweiz)

Die Stadt Kore ist eine französische Gemeinde im Südwesten der Bretagne im Département Finistère mit 1896 Einwohnern. Man sieht die drei Hermelinflecken (Symbol für den Königsmantel) + das Kreuz, welches die 3 Königinnen (3 Hexen) bannen bzw. durch einen chr**tlichen König ersetzen soll. Bei der der Familie Coray sieht man hingegen noch: 3 Hügel (= 3 Frauen) im Wappen + die zum Stern umfunktionierte Hagal-Rune.


• Demeter ist auch die Gerstenmutter, die Weise der Erde und des Meeres

o Als „Persephone“ wird sie die rächende Alte, die Zerstörerin. Ihr Heiligtum war die schwarze Höhle. Sie zeigt sich im schwarzen Mantel mit einem Pferdekopf, ihre Haare sind Schlangen.

o Delphin und Taube sind ihre Totem-Tiere.

o Ihr Haupttempel in Eleusis war das Zentrum ihres Mysterienkultes.

o Eleusis – Advent: Man erwartet die Ankunft des „Kindes“ (Lichtbringers).

o Fanatische Mönche zerstörten 396 n. d. Z. den Tempel.

o Ihr heiliger Fetisch, ein geerntete Getreideähre, wird von Juden als „Schibboleth“ bezeichnet.

• Persephone, die Zerstörerin, wird im sich drehenden Dreieck dargestellt. Sie besitzt den „Schlüssel zu Himmel und Hölle“. Persephone ist ein anderer Name für Hekate, Hel, Frau Helle/Holle.
EigenSinnige Frauen
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#12
Der Kessel von Gundestrup

Während wir in diesem Urlaub waren, lag auf unserem Tisch das Buch "Die Göttin und ihr Heros" von Heide Göttner-Abendroth. Unsere momentane Lektüre.

   

Unter dem Titel ist ein Bild eines Gefäßes. Das Umschlagbild wird als "Der Kessels von Gundestrup" betitelt. Der Ortsname kam mir bekannt vor.
Da sind wir doch gestern durchgefahren!
Nach der Recherche stellte ich fest, Gundestrup gibt es wenigstens zweimal in Dänemark.
Eins auf Seeland, da wo wir durchfuhren, und eins auf Jütland in der Nähe der Stadt Aars, da wo der Kessel gefunden wurde.

Heide Göttner-Abendroth schreibt in diesem Buch dazu ab Seite 134:

Der Heros der Dana heißt in Irland Dagda, der als sanfter G*tt in der Unterwelt wohnt. Das erinnert an Osiris, den weisen König in der Unterwelt, den Brudergatten der Isis-ebenfalss eine Göttin, die das Land verkörpert. Später wurde Dagda ein allgemeiner Vatergott, dessen Charakter aber, im Gegensatz zu anderen Vatergöttern, nicht von gewaltsamer Herrschaft geprägt ist, sondern von Güte. "Dagda" heißt wörtlich "guter G*tt".
Das gütige Väterchen heißt im Englischem noch heute "Daddy", ein Wort, das von "Dagda" stammt. Daß Dagda ursprünglich ein Heros-König und zum Regenmachen verpflichtet war und damit zu den Fruchtbarkeitsheroen gehörte, darauf weist die große Eichenkeule hin, die er besitzt.
Es heißt, sie war so groß, daß sie von mehreren Männern getragen werden mußte. Sie ist das königliche Instrument des Regen- und Donnerzaubers, bei dessen Ausübung die Keule in einer hohlen Eiche herumgewirbelt wurde, daß es wie Donner klang.
Darüber hinaus ist die Keule ein Phallus-Symbol, zum "Regenmachen" im übertragenen Sinn bei der Zeremonie der Heiligen Hochzeit. Denn es heißt noch von Dagda, daß er mit der Keule nicht nur Männer zu töten, sondern auch zu zeugen vermochte.

Als Heros-König besaß er außerdem den "Kessel des Überflusses", ein Wundergefäß wie das Füllhorn in römischen Mythen oder wie der Gral (Wunderschüssel, Wunderkelch) in keltisch-mittelalterlichen Legenden. Es heißt, dieser Kessel wurde niemals leer: Enthielt er Fleisch, so sprang das Tier, nachdem es aufgegessen war, wieder lebendig heraus. Enthielt er Met oder Wein, so leerte er sich nicht, bis alle von der "Inspiration" durch diese Getränke ergriffen waren, darum heißt er auch der "Kessel der Inspiration", und er machte Sänger und Dichter.
Enthielt er ein Gebräu aus Heilkräutern, so wurden selbst Tote davon wieder lebendig.
An diesen Eigenschaften erkennen wir, daß der Zauberkessel der Göttin Dana gehört, die auch unter dem Namen Cerridwen auftritt; von Cerridwen wird klar gesagt, daß sie einen solchen Wunderkessel besitzt. Er symbolisiert ihre Kräfte des unerschöpflichen Schenkens von Leben, der Heilung und Wiedergeburt, ebenfalls der "Begeisterung", der schöpferischen Ekstase.
Es ist ein Symbol für die Vulva und den Schoß der Göttin. In den Mythen von Cerridwen und dem Heros Gwion-Taliesin heißt es, daß sie ihren Zauberkessel streng hütete, niemand durfte auch nur einen Tropfen daraus trinken.
Als Gwion es dennoch tat, verfolgte sie ihn unerbittlich in vielen Verwandlungen und verschlang ihn schließlich, bis er zuletzt von ihr als Taliesin wiedergeboren wurde.
Wenn Dagda diesen Kessel daher in den Händen hat, dann durch die heilige Hochzeit, und er besitzt ihn nur leihweise, als Zeichen seiner Königswürde, die er von der Göttin empfing, genau für ein mythisches Jahr bis zu seinem Herostod. Erst danach wurde er ein G*tt der Unterwelt, und seine Wiederauferstehung geschah in seinem Nachfolger, seinem "Sohn" Oengus, einem verjüngtem Dagda.

Als G*tt der Toten führte Dagda die Menschen durch das wunderbare Spiel seiner Harfe in den Schlaf oder in den Tod, härter war das Sterben bei ihm nicht. Ebenso konnte er durch das Spiel seiner Harfe Lebende und Tote zum Lachen oder zum Weinen bringen.
Er ist demnach auch G*tt der Musik und Dichtkunst, denn er hatte teil an Danas "Kessel der Inspiration".
Auch Gwion-Taliesin, der aus dem Kessel der Cerridwen kostete, wurde nach seiner Wiedergeburt zu einem großen Dichter und Barden.

Dagdas abgebliche "Tochter", die Göttin Brighde-Brigid, die eine verjüngte Dana-Cerridwen ist, besitzt ebenfalls den Kessel der Inspiration, und sie schafft damit Dichter und Sänger.
Brigid war die irische Dreifaltige Göttin: Sie war Göttin des Himmels, worauf ihr Name "Brigid, the Bright", das heißt, die "Glänzende, Helle, Strahlende" hinweist (erster Aspekt).
Als himmlische Inspiration war sie die Göttin der Poeten und Barden. Zugleich war sie Göttin der Heilkunst und als solche mit dem Wasser verknüpft. Etliche Flüsse in Europa tragen ihren Namen, so die Brighid in Irland, die Braint in Wales, die Brent in England, die Brigach und Breg, die Quellflüsse der Donau, in Deutschland. Die Fruchtbarkeit, die sie aus dem Wasser spendet, erinnert an ihre Ahnin Dana und verdeutlicht Brigids zweiten Aspekt.
In ihrem dritten Aspekt war sie Göttin der Schmiedekunst in der Unterwelt, wo sie ein nie verlöschendes Feuer hütete. Schmieden galt als große, transformierende Magie, insofern war Brigid auch eine Göttin der Magie.

Später wurde sie mit Hilfe einer rührseligen Legende als St. Brigid, die Jungfrau, in das frühe keltisch-irische Chr*stentum integriert, und in ihrer Kathedrale in Kildare (Irland) sowie in den ihr geweihten Nonnenklöstern brennt ein ewiges Feuer.
Am Beispiel von Dana-Cerridwen-Brigid können wir drei klassisch patriarchale Umgangsweisen mit der Göttin sehen.
In ihrer uranfänglichen Erscheinungsform wird sie ermordet: Dana als Drachin, das angebliche "Böse".
In ihrer späteren Erscheinungsform wird sie dämonisiert: Cerridwen als "Hexe".
In ihrer jüngsten Erscheinungsform wird sie chr*stianisert. Brigid als chr*stliche "Jungfrau".


Hier nochmal das Foto vom Kessel aus dem National Museum in Kopenhagen

   
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#13
(11.09.12020, 16:20)Harcos schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-59008.html#pid59008Am Donnerstag besuchten wir dann gemeinsam Kopenhagen und schauten uns im Nationalmuseum die Ausstellung über die prähistorische Geschichte in Dänemark an. Unter anderem waren dort einige Runensteine, der von Sax beschriebene Sonnenwagen und der Kessel von Gundestrup zu bestaunen. Der Kessel wurde unserer Informationen zufolge von den Thrakern gefertigt. Dargestellt sind die keltische Mythologie, Rituale und Götterbilder.

   

Das Raubtier und das Wild ...

   
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