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Sogennante Tierfreunde
#1
Wir alle kennen sie - die angeblichen Tierfreunde!

Diejenigen, die sich engagieren, Tierschutzorganisationen spenden, mit Hunden Gassi gehen, Tierbilder verschicken um auf Leid hinzuweisen - aber Tierleichen fressen bis zum Abwinken!!!
Diejenigen, die sogenannte "Haustiere" in Gefangenschaft halten, damit ihnen nichts passiert! "Ach wie nett, der Balkon ist eingegittert, so kann die Katze auch mal rausgucken, was für ein Tierfreund!" oder "Meine Katze ist eine reine Wohnungskatze. Sie WILL gar nicht raus!"
Diejenigen, die ihre Katze nicht rauslassen, weil es eine teure Rassekatze ist und man Angst hat, sie könnte gestohlen werden. Für sie ist die Katze Besitz; ein Nutzgegenstand zur persönlichen Vergnügung! Das Tier darf nicht frei entscheiden.
Diejenigen, die Tiere in sogenannten Zoos und Familienvergnügungsparks einsperren, natürlich NUR um sie zu beschützen, damit sie nicht aussterben! "Ach schau mal, der süße Affe, wie er hin und her wippt, es scheint ihm hier zu gefallen! Oh, da hinten der Tiger rennt im Kreis - er hat ja auch sooo viel Auslauf!"

Als junges Mädchen habe ich zwei Wochen im Zoo gearbeitet.
Zu meinem "Revier" - so nannten die Pfleger ihren Bereich des Zoos, für den sie verantwortlich waren - gehörte ein süßes kleines Kiwi-Pärchen: Felicitas und Henk.
Die Kiwis werden nicht nur in ziemlich kleine Schauräume gesperrt - sie werden auch ihrem natürlichen Rhythmus entrissen. Sie sind nachtaktiv. Damit der Zoobesucher sie zu Gesicht bekommt, werden sie in der tatsächlichen Nacht mit Licht bestrahlt und tagsüber ist es dann dunkel. Doch die Tiere sind ja nicht doof und spüren, dass etwas nicht stimmt! Im Fall von Felicitas und Henk war es so, dass man sie trennen musste. Henk eignete sich nicht mehr als Schauobjekt, weil er nicht mehr fressen wollte. Ich hatte ihn auf dem Arm und sollte versuchen ihn zu füttern, aber keine Chance. Ich sprach die Tierpflegerin darauf an, ob es nicht einfach an der Gefangenschaft liegt. Aber sie war natürlich überzeugt davon, dass er nur irgendeine Krankheit hat. Etwas anderes kann es ja nicht sein, immerhin ist sie doch eine Tierfreundin, nicht wahr? Der Zoo war mit der Situation so überfordert, dass die beiden Vögel in den Frankfurter Zoo gebracht wurden. Soll es ihnen dort etwa besser gehen?
Und auch den anderen Tieren geht es schlecht im Zoo - ich muss es euch nicht sagen, ihr wisst es ja. Die "Tierfreunde" sorgen dafür.

Doch sie alle werden bekommen was sie verdienen!

Was mich zu diesem Beitrag veranlasst sind Bilder, die mich etwas schockiert haben, und das obwohl ich schon einiges gesehen habe:
Auf der FB-Seite wurde mir eine Tierschutzgruppe vorgeschlagen, bei der es darum geht, Katzen mit Behinderungen weiterzuvermitteln. Man kann es einfach nicht fassen, wie diese Tiere gequält werden. Katzen, die in Metallgestellen herumlaufen müssen, weil die Beine nicht mehr funktionieren. Katzen, deren Hinterteil inklusive Bein abgetrennt ist oder der Rücken komplett offen, das Skelett herausschauend. Und diese sogenannten TIERFREUNDE tun alles, um sie am Leben zu halten! Man sieht auf den Bildern, dass die Katzen Schmerzen leiden - verschlimmert durch die Bestrebungen des Menschen. Und das nur, weil diese Tierfreunde selbst Todesangst haben, Verlustängste, oder weil sie sich als Tierretter darstellen wollen und ihr schlechtes Gewissen damit verbessern.


Sie alle werden bekommen, was sie verdienen! Pan wird sie richten!
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