Auch in unserer Heimatkunde finden wir immer wieder solche Geschichten. So auch in Hagelberg: Am 27. August 1813 besiegten preußische und russische Truppen bei Hagelberg (nahe Bad Belzig) ein französisches Korps. Zur Erinnerung entstand 1848/1849 ein Denkmal mit einer Statue der Borussia, eingeweiht am 27. August 1849 von König Friedrich Wilhelm IV. Auf einem hohen Sockel thronte die Borussia als Sinnbild preußischer Tapferkeit und Vaterlandsliebe. Die Widmung rühmte die „heldenmuthige Landwehr“, die „von Vaterlandsliebe begeistert hier einen glänzenden Sieg erfochten“ habe.
Nach 1945 galt Preußen als politisch unerwünscht; die Borussia wurde entfernt. Berichten zufolge wurde die Figur 1946 vom Sockel gestürzt und zerstört. Der Sockel blieb erhalten, wurde neutral umgewidmet und trägt heute nur noch den Schriftzug „27. August 1813 Gefecht bei Hagelberg“. 1963 setzte man einen Findling mit „1813“ darauf.
Erhalten ist ein Bruchstück: das Schwert der Borussia im Museum der Burg Eisenhardt (Bad Belzig). Der alte Sockel mit Bronzeplatte steht weiterhin zwischen Lübnitz und Hagelberg. Man sieht also, dass es sich hierbei um ein mächtiges Symbol handelte, um die Macht Preußens einzudämmen.
Einerseits ist dies eine nationale Inquisition, wenn Helden und nationale Freiheitssymbole zerstört werden. Andererseits zeigt es, welche magische Bedeutung ein solcher Akt hat. So wie einst Napoleon an Friedrichs des Großen Grab gesagt haben soll: "Wenn dieser König noch lebte, stünden wir nicht hier.". Oder: "Stünde ich hier, wenn Du noch leben würdest?"
So kann man sich diese Frage auch im Angesicht der Borussia stellen. Wo würden wir heute stehen? Dass die Heimatliebe und Tapferkeit heute nicht mehr zu finden sind, ist eine somit naturgemäße Entwicklung.
Nach 1945 galt Preußen als politisch unerwünscht; die Borussia wurde entfernt. Berichten zufolge wurde die Figur 1946 vom Sockel gestürzt und zerstört. Der Sockel blieb erhalten, wurde neutral umgewidmet und trägt heute nur noch den Schriftzug „27. August 1813 Gefecht bei Hagelberg“. 1963 setzte man einen Findling mit „1813“ darauf.
Erhalten ist ein Bruchstück: das Schwert der Borussia im Museum der Burg Eisenhardt (Bad Belzig). Der alte Sockel mit Bronzeplatte steht weiterhin zwischen Lübnitz und Hagelberg. Man sieht also, dass es sich hierbei um ein mächtiges Symbol handelte, um die Macht Preußens einzudämmen.
Einerseits ist dies eine nationale Inquisition, wenn Helden und nationale Freiheitssymbole zerstört werden. Andererseits zeigt es, welche magische Bedeutung ein solcher Akt hat. So wie einst Napoleon an Friedrichs des Großen Grab gesagt haben soll: "Wenn dieser König noch lebte, stünden wir nicht hier.". Oder: "Stünde ich hier, wenn Du noch leben würdest?"
So kann man sich diese Frage auch im Angesicht der Borussia stellen. Wo würden wir heute stehen? Dass die Heimatliebe und Tapferkeit heute nicht mehr zu finden sind, ist eine somit naturgemäße Entwicklung.
Man muss nur vergleichen, was die unterschiedlichen Bilder in einem auslösen. Dann weiß man alles, weil man die Verstümmelung spürt!
Froher Sinn bringt Gewinn!
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