Basenüberschüssige Ernährung
#1
Basenüberschüssige Ernährung
Unter diesem Beitrag möchten wir Rezepte für eine basenüberschüssige Ernährung sammeln. Aber vorab kommt ein bißchen Theorie :-)

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Die basische Ernährung
Die basische Ernährung ist - wie der Name schon sagt - eine Ernährung aus basischen Lebensmitteln. Säurebildende Lebensmittel werden dabei vollständig gemieden.
Dadurch wird eine Übersäuerung des Körpers (die aus naturheilkundlicher Sicht ursächlich für nahezu alle chronischen Leiden und auch für Alterserscheinungen ist) verhindert bzw. bei einer bestehenden Übersäuerung ein sukzessiver Abbau vollzogen.

Basenüberschüssige Ernährung und die Unterscheidung von der basischen Ernährung
Die 100 Prozent basische Ernährung wird i. d. R. nur kurweise, also vorübergehend praktiziert, z. B. bis zu 14 Tage lang. Ziel der Kur ist dabei eine Entschlackung, Entgiftung, Darmreinigung, Schwermetallausleitung etc.
Im Anschluß erfolgt der Übergang zur basenüberschüssigen Ernährung, bei der 70 bis 80 Prozent basische und 20 bis 30 Prozent gesunde (!) säurebildende Lebensmittel gegessen werden.
Dabei geht man vom Volumen der Lebensmittel auf dem Teller aus, also nicht von deren Kalorien.  Daumen hoch

Die pflanzenbasierte, basenüberschüssige Ernährung kann dauerhaft praktizieren werden.
Der Vorteil gegenüber der rein basischen Ernährung ist, daß in einer basenüberschüssigen Ernährung auch jene (gesunde säurebildenden) Lebensmittel Einsatz finden, die über eine sehr hohe Nährstoff- und Mikronährstoffdichte verfügen, wie z. B. Nüsse, Pseudogetreide, Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Saaten und Vollkorngetreide.

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Aber jetzt laßt uns die ganze Theorie visualisieren:

   
Bildquelle: https://www.kosmetik-zeising.de/gesundheitsberatung/

Wie ihr seht, haben wir Normalköstler hier die besten Startbedingungen!
Wenn wir unsere Teller zu guten drei Vierteln mit Gemüse füllen und bei den restlichen 20 Prozent geschickt die Zutaten wählen (Vollkornreis statt geschältem Reis, Weißmehl-Pasta z. B. durch Quinoa oder Hirse ersetzen, Frittiertes weglassen), dann sind wir schon auf der Zielgeraden. Juhu

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Das Internet und der Buchhandel sind gefüllt mit Aufstellungen, welche Lebensmittel wie stark basisch bzw. sauer sind.
Als erster Leitfaden hat sich für mich folgendes bewährt:
(bitte zur besseren Lesbarkeit auf das Bild drücken)

   
Bildquelle: https://www.basenfasten.de/basische-lebensmittel/#basischelebensmitteltabelle
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#2
Kartoffel trifft Winterrettich (basisch und glutenfrei)

Für diesen Eintopf habe ich ein nicht-basisches Rezept "umgewandelt":
also Sahne, Crème Fraîche und Honig durch basische Alternativen (Mehl aus gekeimten Buchweizen, Hefeflocken und Mandelmus) ersetzt.

   

Zutaten für zwei Portionen:

1 kleine Zwiebel
300 g schwarzer Rettich
300 g Kartoffeln
1 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt
0,5 Bio Zitrone
600 ml Gemüsebrühe
2 TL (gekeimtes) Buchweizenmehl
1 TL Mandelmus
0,5 TL Hefeflocken
etwas Salz, Pfeffer
etwas Schnittlauch

Zubereitung:
  • Zwiebel schälen und hacken
  • Kartoffeln schälen; Rettich und Kartoffeln würfeln
  • Öl in einem Topf erhitzen und das Lorbeerblatt mit den Zwiebeln anschwitzen
  • Rettich und Kartoffeln dazugeben und etwa 5 Min. andünsten
  • mit Buchweizenmehl bestäuben
  • mit Brühe ablöschen. Nach 3 Min. Salz, Pfeffer und geriebene Zitronenschale dazugeben
  • bei verschlossenem Deckel etwa 25–30 Min. köcheln, bis das Gemüse gar ist
  • Schnittlauch in der Zwischenzeit putzen und in feine Röllchen schneiden
  • Lorbeerblatt aus dem Topf entfernen
  • mit einem Spritzer Zitronensaft, Mandelmus und Hefeflocken abschmecken
  • Wer eine Suppe bevorzugt: Flüssigkeit nachfüllen und pürieren (nochmal abschmecken)

Ich persönlich bevorzuge Eintöpfe, da man hier bei jedem Bissen den Gemüsen nachschmecken kann => und Winterrettich ist definitiv eine Abwechslung Essen
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#3
Quinoasalat: basenüberschüssig und glutenfrei

   

Zutaten:

250 g Quinoa
2 Zwiebeln gewürfelt
1 Paprika gewürfelt
1-2 Karotten gewürfelt
2 EL Paprikapaste
1-2 EL Tomatenmark
4 EL Öl + 1 EL mehr zum Braten
1-2 EL Zitronensaft oder Essig
1/2 Bund frische Petersilie (oder Koriander)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 TL Paprikapulver oder Chili nach Geschmack => oder unsere "wilde" Empfehlung: 1/4 TL Chiliwürzpaste (https://shop.rapunzel.de/1203515/Crema-di-Peperoncino-Chili-Wuerzpaste-extra-scharf/)
optional etwas Agavendicksaft nach Geschmack

Zubereitung
  • Quinoa nach Packungsanleitung kochen
  • Zwiebeln mit 1 EL Öl glasig anbraten
  • Paprika und Karotten dazugeben und wenige Minuten unter Wenden bissfest anbraten
  • sobald der Quinoa gekocht ist, sofort das Gemüse und Paprikapaste, Chiliwürzpaste und Tomatenmark miteinander verrühren und abkühlen lassen
  • abschmecken mit Öl, Essig/Zitrone, Petersilie und Gewürzen
  • durchziehen lassen, gerne auch über Nacht kühl stellen, damit sich die Aromen entfalten können
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