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Nochmal Fleischessen
#1
Hier die Kopie einer eMail Diskussion, nur mal so:

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Es hört ja nicht auf beim Thema Fleisch essen. Es zieht ja Kreise. Das Gemüse, das mit Dünger von Tieren gedüngt wurde, die extra zu dem Zweck gehalten wurden, daß der Mensch entweder ihre Milch bekommt, ihr Fleisch ißt, auf ihnen herumreitet etc.pp. Die Klamotten, die entweder... [/color]

Ich kenne die Argumentation. Sie führt am Ende zu: "Hat ja eh keinen Zweck, auf was man da alles achten müßte". Ich denke, wenn man danach strebt, seinem Ideal so nahe wie möglich zu kommen und das Machbare auch zu tun, ist das schon sehr viel. Vom Milch trinken stirbt keine Kuh oder Ziege, es ist lediglich ungesund. Ich selbst esse auch gern und oft Eis, achte aber lieber darauf, daß dort keine Chemiekalien /Aromastoffe drin enthalten sind. Klamotten trage ich Baumwolle, weil ich Synthetik als störend empfinde usw. Gemüse baue ich auch selbst an, aber im Winter kaufe ich es natürlich. Natürlich ist es ein sich durchschlängeln, ein täglicher Kompromiß - aber wenn man das Ideal nicht aus den Augen verliert, gerät man nicht so weit vom Wege ab, als wenn man sich um gar nichts mehr schert, weil man resigniert hat.  



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Man muß schon erkennen, daß man wirklich konsequent gar nicht sein kann außer man steigt aus, baut sein Gemüse selbst an, düngt es selbst *iihh*, trägt selbstgemachte Kleidung aus selbst hergestelltem Stoff ... usw.[/color]

Wenn ich eines Tages das Geld zusammen habe, kauf ich mir irgendwo eine Insel. Aber selbst dorthin strahlen die Satelliten der NASA. Trotzdem ist eine Insel besser, als eine Großstadt und am Stadrand ist es besser als im Zentrum und in München ist es besser als in Johannesburg - verstehste?.



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Auch ich würde kein Tier töten wollen - trotzdem esse ich alle heiligen Zeiten mal Fleisch oder Fisch. [/color]

Ja und am liebsten solches Fleisch, wo man nicht mehr sieht, das es mal ein Tier war (natürliche Hemmschwelle). Also Wurst oder Schnitzel. Da macht man sich die wenigsten Gedanken, und fühlt sich besser bei, als wenn man ein Stück Schwein aus dem Schweinekörper am Spieß herausschneiden und herauszerren muß.



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Und auch wenn ich dann darauf achte, daß es vom Bauern um die Ecke kommt und gut behandelt wurde  - irgendwer hat das Huhn umgebracht, damit ich es essen kann. [/color]

Ja sicherlich. Aber es geht um die innere Einstellung beim Selber-Töten. Für mich ist das wirklich primär.

Wer selber Tiere schlachtet oder anderweitig mit eigenen Händen tötet ist für mich ein Monster. Viele Kinder essen Fleisch, aber würden ein Tier niemals töten können. Diese Skrupel verschwinden erst später oder dadurch, dass Kinder in Schlächterfamilien reingeboren werden und Blut und Schlachten so abstumpft, dass sie dabei nichts mehr empfinden. Die stummen und tatsächlichen Schreie der Tiere und die Augen der malträtierten Geschöpfe nicht mehr hören und sehen.

Viele würden auch mal Menschenfleisch probieren wollen, aber niemals einen Menschen umbringen. Für mich trotzdem ein gewaltiger Unterschied.





Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2

also ich komme aus einer Familie die auch in den vorigen Generationen selbst schlachtete... und mein Vater höchselbst hält diese "Tradition der Selbstverpflegung" weiterhin aufrecht....

Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie ich mit in den <span style="color:#FF0000">Blutkeller</span> ging.... ich nannte ihn so, weil dort alles nach Blut roch und durch die Schwingung der getöteten Tiere eine seltsame Atmosphäre herrschte, die mir Unbehagen bereitete....
Ich wollte einmal sehen wie das geht, schlachten....

Und mein Vater legte das Huhn auf den Rücken und schlug mit dem Beil zu..... die genauere Schilderung erspare ich allen, und sage nur so viel das ich den Keller fluchtartig und geschockt verließ als das Huhn kopflos umherflatterte...

Ich wußte das ich das niemals zustande brächte ein Tier zu töten um es zu essen. Und so ist es bis heute. Immer sagte ich in solchen Diskussionen in denen es um das Überleben in der Wildbahn ging, das es so viele Kräuter etc gibt von denen der Mensch leben kann, dass ein Mord an einem Tier nicht nötig ist. Wie oft mir eingeredet werden sollte das ich in solchem Fall doch ein Tier töten würde, vermag ich nicht zu zählen....
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#3
Zitat:Immer sagte ich in solchen Diskussionen in denen es um das Überleben in der Wildbahn ging, das es so viele Kräuter etc gibt von denen der Mensch leben kann, dass ein Mord an einem Tier nicht nötig ist. Wie oft mir eingeredet werden sollte das ich in solchem Fall doch ein Tier töten würde, vermag ich nicht zu zählen....

Betrachten wir doch mal die Energiebilanz beim Überleben in freier Wildbahn. Wer auf die Jagd geht braucht erstmal Vorbereitung - so ein Tier hüpft ja nicht von selbst in die Pfanne. Es müssen also Waffen gebaut oder Fallen gestellt werden. Schon Das erfordert einen sehr hohen Energieaufwand. Holz muß gefunden und als Waffe hergerichtet werden - mit Werkzeugen, die evt. auch erst gebaut werden wollen. Fallen aufstellen ist auch nicht so ohne. So - nun hat der Jäger alles bei sammen. Was steht auf der Speisekarte - Reh? Vogel? Schwein? Hase? Fisch? Der Jäger muß auf alle Fälle sehr geschickt vorgehen, denn die Tiere sind in der Wildbahn scheu und sehr wachsam. Ich bezweifele, daß unser Jäger gleich mit dem ersten Speerwurf Erfolg hat, auch beim zweiten wirds wohl nicht so gut klappen und beim fünften und sechsten ebenso wenig ... Der knurrende Magen verrät ihn schon von weitem, der Schweiß steht ihm auf der Stirn und das Herz pocht wie wild ob der Anstrengung (Psychisch sowie Physisch). Als Vegetarier hat man es da einfacher: Ich sammele mir einfach ein paar Waldbeeren, setze mich an einen Baum und genieße die Früchte. Blätter sind aúch gut zu essen von den angesprochenen Kräutern ganz zu schweigen. Es ist für das gesunde, langfristige Überleben notwendig, daß durch die Nahrungsaufname mehr Energie freigesetzt wird, als durch die Beschaffung der Nahrung verbraucht wird - beim Jagen ist dies überhaupt nicht nicht gegeben.

Gruß Hriki
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#4
Hallo Hriki,

du sagst es! Das waren auch zum Teil meine Argumente die ich anführte, doch die geflissentlich überhört wurden. Naja, was soll ich da noch sagen...?

achselzuckender
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#5
Ein sehr gute Argumentation,
den die Tiere sind unsere Freunde...
Wir müssen nicht töten um unsere niedrigen Bedürfnisse nach
Fleisch zu stillen!
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#6
Zitat:Ein sehr gute Argumentation,
den die Tiere sind unsere Freunde...
Wir müssen nicht töten um unsere niedrigen Bedürfnisse nach
Fleisch zu stillen!

He Waldbruder, Du bist ja ein richtig sympathischer Kauz! Ich mag grundsätzlich alle Leute, die die Tiere ihre Freunde nennen. Ganz egal, was sie sonst für Ansichten haben. Knuddel

Violetta

Sei!
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#7
Waldbruder schrieb:Ein sehr gute Argumentation,
den die Tiere sind unsere Freunde...
Wir müssen nicht töten um unsere niedrigen Bedürfnisse nach
Fleisch zu stillen!
Nur Menschen, die sich normal ernähren sind Freunde der Tiere. Fleischfresser, die sich Freunde der Tiere nennen, haben entweder keine Ahung oder sind einfach nur zu dumm, den Widerspruch in sich zu erkennen.

Somit herzlich willkommen im Tal der weisen Narren.

Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#8
Ohne Fleisch kann ich ned leben! Spy

I versteh ned warum ihr bei Tieren so rumstresst, ich bin selbst angler und töt hier und da an fisch, weils mir einfach schmeckt!

Das wir Menschen überleben können muss immer irgend ein Organismus sterben und wer weiß schon ob Pflanzen nicht auch Schmerzen haben?

Töten oder getötet werden....bzw. verhungern

Ob ich jetzt an Fisch töt oder a Blume ausreiß, für mich is des gleich schlimm...aber es muss nun einmal sein!

Außerdem haben unsre Vorfahren die Germanen und Kelten da au ned so rumgeheult die mussten des auch tun um zu überleben, natürlich sollte man alle Tiere mit dem nötigen Respekt behandeln was in der heutigen Welt oft vergessen wird und da werd selbst ich sauer. Und natürlich sollte man den Tieren bei der Schlachtung auch einen schnellen respektvollen Tod geben und sie nicht unnötig quälen!

naja ich kann jedenfalls ned auf fleisch verzichten und will es auch gar nicht...

pfiaz eich Corvus
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#9
Die Argumente, die deine Abartigkeit beweisen und auch alles widerlegen, was du eben geschrieben hast, findest du hier:

http://www.pagan-forum.de/index.php?showtopic=23736

, falls es dich wirklich interessiert und du nicht nur stänkern willst.

Wenn du "gern" angelst, könnte ich ja mal dich zur Abwechslung an der Zunge aufspießen und durch das Wasser ziehen. Mal sehen wie du das findest? Und übrigens reisst niemand hier Blumen ab.

Inka *wütend*
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#10
Abartig is daran gar nix...ich liebe die Tiere genauso wie ihr und setzte mich für sie ein!

Nur hab ich halt ab und zu Hunger auf Fleisch!
I ertrag des halt ned immer nur Kräuter zu Essen!

Ich folge gern meinen promitiven Instinkten, ohne die würde es mich nämlich au ned geben! Blinzeln

Ich bin primitiv und des bleibt auch so!

Aber die Tiere quälen is echt nur no behindert!

Ich liebe die Natur und die Tiere!


pfiaz eich
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