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Die Wächter des Gartens
#1
Wie jedes Jahr, konnte ich in meinem Garten Hornissen beobachten.
Beeindruckend lautstark zieht so ein Insekt über unsere Köpfe hinweg.
Erst dachte ich im Schuppen wollen Wespen ihr Nest bauen, wie so oft,
aber nach genauerem Hinsehen waren es doch ganz schön große Wespen.
Mit etwas Stolz möchte ich Euch endlich ein paar Fotos vom Hornissennest präsentieren:

           
Die blaue Müllschippe soll den herabfallenden Dreck von meiner darunter hängenden Regenjacke fernhalten.
Sie dient hier auch als Größenvergleich. Es ist ein ziemlich kleines Nest von ungefähr 11cm Durchmesser.
Sehr schön kann man die charakteristische Färbung des Nestes erkennen.
Hornissen stehen unter Naturschutz!
Für viele weitere Informationen empfehle ich die Internetseite: hornissenschutz.de
Unter anderem räumt die Seite mit dem großem Aberglauben vieler Menschen auf, Hornissenstiche sind sehr giftig bzw. tödlich.

Viel Spaß beim Schmökern!
Lebe für Deine Ideale!
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#2
Auch ein Vogelnistkasten kann als Haus für ein Hornissennest dienen:

   

Während die Hornissen aus dem Schuppen schon seit einigen Wochen ausgezogen sind,
war hier bis vor kurzem noch reger Flugbetrieb.
Heute ist da schon Ruhe, und die befruchteten Weibchen haben ihr Winterquartier bezogen.

Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
Lebe für Deine Ideale!
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#3
Hornissen im Garten sind ein wahrer Schatz!

Da muß man sich mal vorstellen, daß meine Nachbarn mich ganz aufgeregt ansprachen, ob ich schon bemerkt hätte, daß Hornissen in unserem Garten sind. Sie teilten mir mit, daß sie den Hausmeister schon telefonisch alarmiert hätten, woraufhin ich gedanklich nur den Kopf schütteln konnte. Aber so sind diese Dummen eben, kommen aus der großen Stadt herausgezogen, und verbreiten ihre Dummheit und ihre Angst vor der Natur. Wären sie doch nur geblieben, wo sie herkamen.

Naja, jedenfalls habe ich den Hausmeister postwendend angerufen und ihm ausdrücklich gesagt, daß die Hornissen bei uns willkommen sind und das Nest im Nistkasten bleibt, zumal Hornissen streng geschützt sind. Es ist gesetzlich untersagt ein Nest zu entfernen.

Dem Nachbarn habe ich ans Herz gelegt, Fliegengitter an die Fenster anzubringen, damit er sich nicht mehr "fürchten" muß.

   

Als es die Tage so heiß war, konnte ich beobachten, wie sich die Hornissen um das Einflugloch herum positionierten, um mit ihren Flügeln etwas Abkühlung in ihren Bau zu bringen. Ein Ventilator nach Hornissenart, sozusagen. Auch haben sie je nach Außentemperatur das papierartige Material, welches sie um das Nistkastenloch herum angebracht hatten, wieder entfernt oder modeliert.

Man kann sich dem Nest bis auf einen Meter nähern, ohne daß es die Hornissen überhaupt interessiert, um hier gleich mal die verbreitete Angst vor Hornissen zu entkräften. Das sind ganz friedliche Tiere.

Am Vogelfutterhaus habe ich eine Trinkschale für die Vögel angebracht. Dort fülle ich meistens mit der Gießkanne Wasser nach, während ein, zwei Hornissen gerade am Trinken sind. Wir sind uns da sehr nahe, und es bleibt trotzdem alles friedlich! Man muß sich nur ruhig bewegen, und alles ist gut.

   
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#4
Zitat:Man kann sich dem Nest bis auf einen Meter nähern, ohne daß es die Hornissen überhaupt interessiert, um hier gleich mal die verbreitete Angst vor Hornissen zu entkräften. Das sind ganz friedliche Tiere.

Hornissen scheinen auch genau zu wissen, wer man ist. Vor mir ist mal eine hingeflogen, genau vor mein Gesicht, flog ein Stück zur Seite, ein Stück nach unten, zur anderen Seite, wieder hoch, und dann ist sie davongeflogen. Genauso bei meinem Mann. Als hätten sie uns genau betrachtet, um uns von Fremden unterscheiden zu können. Wir und die Hornissen leben ganz kameradschaftlich miteinander.
Dieses Jahr habe ich noch wenige gesehen, genau wie Wespen. Bei uns ist ein alter großer Efeu, in der Blüte im Herbst ist dort ein Gesumm und Gebrumm, Bienen, Wespen, Hornissen, Schmetterlinge. Letztes Jahr war dort auffallend weniger los. Mal sehen, wie es dieses Jahre sein wird.
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