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Vertreter
#31
Ich gehe eben von mir selbst aus, und wenn ich zu etwas nichts sagen will, halte ich einfach den Mund. Wenn ich in den Raum stelle, daß ich nichts zu einer Sache sage, impliziert das in der Regel bereits eine Aussage.
Und - um aus Beobachtungen und Erfahrungen mit der Umwelt Resumé zu ziehen - gut und gerne 98% scheinen es ebenso zu handhaben.
Es mag natürlich sein, Du stellst in der Tat die Ausnahme dar, die die Regel bestätigt.
Dann wird es natürlich ungeheuer kniffelig, denn dann unterscheidet sich nicht nur unsere Geisteshaltung, sondern auch unsere Art Rhetorik zu nutzen.
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#32
Hallo Geza,

so einfach ist es eben doch nicht. Der Rechner ist ein reales, rationales Gebilde, die Diskussion hier verläuft ganz rational unter Verwendung von Schriftzeichen und Worten. Schon die normale Kommunikation zwischen zwei Menschen verläuft anders, denn dort werden Gedanken und Emotionen zusammen mit den Worten transportiert. Wenn ich einen Satz direkt meinem Gegenüber sage, hört der auch auf meinen Tonfall und sieht meine Gestik im Gesicht und meine Körpersprache. Selbst mein Geruch variiert. Und meine Gedanken spürt er vielleicht auch. Worte sind also nur in kleiner Bestandtheil der normalen Kommunikation.

Ja, so ist das.

Zitat:Hier ist es anders, hier gibt es nur die Worte, die jeder je nach Erziehung und Erfahrungshorizont anders verstehen kann. Um die Gesten im Gesicht zu ersetzen, gibt es die Dämonenfratzen, genannt "Smilies".

Dämonenfratzen - hehe! *lacht*

Zitat:Die sind US-geprägt, haben also meist die merkwürdige USA-Gestik, die uns schon in deren Spielfilmen oft auf den Nerv geht. Die Gestik ist ja kulturell geprägt und wird überall etwas anders verwendet.

Das ist wohl wahr. Diese Yankee-Symbolik ist ein Kultur- und Hirnkillervirus. Verzichtest Du in Deinem Forum auf diese Dinger? Jedenfalls wird es tatsächlich häufig unterschätzt. Denn mit deren Symbolik gewöhnt man die Meute auch an das Yankee-Gedankengut und das dortige "Selbstverständnis". Gut, daß Du es ansprichst. Wir werden es bei Gelegenheit hier im Forum mal auspalavern.

Zitat:Hier ist also nur eine rationale Diskussion möglich, alles darübehinausgehende fehlt. Deswegen muß man hier rational argumentieren, die Worte so benutzen, wie die Mehrheit der Deutschen sie benutzt und definiert, die Dinge, die nicht-rational sind, kann man hier nicht vermitteln.

Naja ... eher nicht. Obwohl dieses Forum öffentlich erreichbar ist, sehen es die hiesigen Stammschreiber eher als "Tal" - "Insel" oder "Zufluchtsstätte". Traditionell gesehen, hat man Wissen schon immer verschlüsselt, zwischen den Zeilen geschrieben (und gelesen). Die Mehrheit liegt eben immer verkehrt. Das ist nicht nur eine Demokratieabsage, sondern auch ein Naturgesetz. Das dies zu Kommunikationsschwiergigkeiten führt ist (leider) wahr - aber soll man sich deswegen der Mehrheit anpassen?

Auch das ist ein Punkt hier im Forum. Wie redet man gut, aber unauffällig? Du sprichst das Thema der rationalen Diskussionen an, also einer Ergebnisfindung unter Berücksichtigung der Logik. Diskussionen, die auf Rationalität beruhren, die gibt es jeden Abend im TV und in der Laberbude, die man auch Bundestag nennt. Da gibt es ein paar "Oberschlaue" im Land, die auf sonstige Finten verfallen, um den Gegener rational-verbal zu fesseln und aufzuhalten. Ich habe z. B. eine Bekannte, die stellt sich seit 15 Jahren die Frage, ob es nun so etwas wie eine Reinkarnation gibt oder nicht. Die stellt sich seit 15 Jahren immer wieder dieselben Fragen, und weil sie es für ihre persönliche Logik nicht eindeutig 100% beantworten kann, tritt sie auf der Stelle. Sie muß wahrscheinlich erst sterben, um Gewissheit zu erlangen - aber selbst dann - kann sie es nicht (mehr) "allgemein beweisen", und im nächsten Leben schwups, fängt sie wieder von vorn an mit dem Grübeln. So hartnäckig und destrukltiv kann Logik, kann Rationalität sein - falls man es damit übertreibt.

Zitat:Man kann zwar über sie schreiben, aber nicht mit ihnen.Ich kann daher hier nur rational reden, ohne damit der Spiritualität eine Absage erteilen zu wollen.

Ich verstehe Dich ja und sehe auch das hiesige Dilemma, es "Mitlesern" nicht immer so erklären zu können, daß es unwiderlegbar und jedermansverständlich ist. Aber das ist auch gut so, denn sonst würde das ganz andere Leute auf den Plan rufen, die sich durch gewisse Beweise bloßgestellt sehen und ihre diesbezügliche Macht ausspielen, um die Beweise und Beweiser mundtod zu machen.

Zitat:Ich sehe die Welt ganz anders, als Ihr, des bin ich gewiß. Ich glaube an Götter und Göttinnen, die persönlich als spirituelle Wesenheiten mit besonderen Kräften existieren und die ganze Welt (das Weltall) geschaffen haben.

Das ist im Grunde auch richtig, auch wenn sich gewisse Details bei näherer Betrachtung anders darstellen.

Zitat:Ich glaube an Geistwesen, die schon mal inkarniert waren und an Geistwesen, die noch nie inkarniert waren.

Ja, aber Du hast nie erforscht, wer oder was diese Geistwesen sind? Das hätten Dir einige hier voraus.

Zitat:Ich glaube an Naturgeister.

Wenn Du http://www.naturgeister.com in Deinen Browser tippst, dann landest Du hier auf dieser Seite. Also so "ungläubig" kann man denn hier doch nicht sein, oder ... ?

Zitat:Ich weiß, daß es einen Zufall nicht gibt.

Zufall gibt es nicht. Es gibt Ursache & Wirkung. Das heißt, daß alles was passiert eine Ursache besitzen muß.

Zitat:Ich glaube daran, daß unser Leben einen Sinn hat,

Sicherlich.

Zitat:daß es um eine (spirituelle) Weiterentwicklung geht,

Vorsicht! Hier sind eine Hierarchie und Esoterik-Müll verborgen >>Logik-Falle<<. Da im Grunde alle = alles wissen, geht es nur um Wiederentdeckung und Aktivierung - aber nicht um Weiterentwicklung und Klettern auf der spirituellen Hühnerleiter bis hin zum "aufgestiegenen Meister", der dann bei Balkensepp oder der nordischen Götterrunde sitzt.

Zitat:nicht daß die Welt "zufällig" allein durch Evolution entstanden ist.

Evolution ist ein anderes Programm. Es hat nichts mit dem natürlichen Leben zu tun. Evolution ist, wie bereits von anderen angedeutet, ein Sammelsuriumkünstlicher Eingriffe und Manipulationen. Sie hat deshalb im Grunde nicht stattgefunden bzw. genau andersherum, wie heute erzählt wird.

Zitat:Die Einhaltung einer bestimmten Ethik ist dafür Voraussetzung. Menschen, Tiere, auch Pflanzen haben jeweils individuelle Seelen (das wort ist indogermanisch, also vorch**stlich).

Gibt es überhaupt ursprünglich chr**liche Worte - von ein paar wenigen religiösen Begriffen einmal abgesehen?

So etwas wie diese Seele bzw. das, was sich die Mehrheit darunter vorstellt, das gibt es überhaupt nicht. Schon die Verwendung des Begriffes führt in den Irrgarten. Der Mensch ist ein multidimensionales Wesen, welches gleichzeitig und parallel in sonstigen "Realitäten" existiert. Es gibt astrale Ebenen, Traumebenen, emotionale Ebenen, materielle Ebenen und auch so etwas wie einen Lebensfunken. Dieser wird dann mit Seele gemeint und gleichzeitig wieder fehlinterpretiert, daß der Lebensfunke identisch mit der Logik, dem Geist und dem Wissen wäre. Der Funke ist aber einfach nur Lebensenergie - so wie Feuer eben nur Feuer ist.

Zitat:Ich glaube, daß uns das Schicksal vorherbestimmt wurde (unter Berücksichtigung unserer früheren Leben - Karmaprinzip),

Nur Ursache und Wirkung bestimmen Dein Schicksal. Nordisch gesprochen ist Urd, die Ursache, die Du selbst durch Deine Gedanken und Vorhaben in der Vergangenheit gelegt hast. Werdandi ist der heutige Tag, also das, was Du aus Deinen Anlagen und Voraussetzungen schaffst. Skuld ist die Schuld, also die Wirkung - die sich entwickelnde Zukunft oder Abrechnung Deines Wollens und Handelns. Aus diesen Fäden sind die Menschenschicksale gesponnen. Alles ist selbst zu verantworten, denn die Nornen stricken nur aus dem, was ihnen die Menschen als Fäden liefern. So als wenn Du in einer Strickerei eine Jacke bestellst. Diese wird so gestrickt, wie Du es beauftragt hast.

Zitat:ich glaube, daß der Tod überhaupt nicht schlimm ist, sondern zum Leben dazugehört und daß er nur ein Durchgangsstadium ist, wie die Geburt auch.

Einen Körper verlassen und einen neuen Körper suchen. Jacke ausziehen und neue Jacke kaufen. So ist das. Ja, da stimme ich Dir zu.

Zitat:Ich glaube auch, daß das uns festgelegte Schicksal an Hand eines Horoskopes oder anderer Methoden erkennbar wird.

Nein, das ist grundgegensätzlich zu dem, das ich weiß. Jeder kann seine Zukunft soweit vorhersagen, wie er sein eigenes Leben im Griff hat. Ein selbstbestimmter Mensch, der bestimmt auch seine Handlungen und Taten selbst. Nur ein fremdbestimmtes Wesen läßt zu, daß andere sein Handeln - ganz oder teilweise - beinflussen (und bestimmen).

Zitat:Bjarka ist anerkannte Astrologin und ich bin immer wieder fasziniert davon, wie bestimmte Gestirnsstände Dinge anzeigen.

Ich habe nicht gesagt, daß es nicht funktioniert. Es ist eine Art Manipulation, bei der die Astrologin mitmanipuliert, ohne es zu wissen. So wie bei Kabbalah usw. Man manipuliert dadurch, daß man sich an die (Manipulations-)Regeln hält.

Astrologie-Gläubige sind wie Marionetten. Ihr Glaube ist so stark, daß die Vorhersage tatsächlich eintreffen wird. Dazu kommt, daß es tatsächlich bestimmte Charakterprägungen gibt, die mit den 13 Monden (und damit den sogenannten Sternenzeichen) zusammenhängen. Ein im Sommer geborenes Kind entwickelt durch Umwelt-Prägung bestimmte andere Eigenarten, als ein im Winter geborenes Kind. So gibt es 12 - 13 verschiedene Mond-Prägungen bzw. Sternbildzeichen.

Zitat:Denn alles greift nach meinem Glauben ineinander, die Planeten kreisen um die Sonne wie Elektronen um den Atomkern.

Wie im Großen - so im Kleinen. Es ist dasselbe Programm, daher kommt das.

Zitat:Es ist alles ein großes Gefüge, und der Mensch ist Teil davon.

Der Schöpfer desselben.

Zitat:Der Tod von Menschen wie von Tieren ist nicht schlimm und nicht zu verwerfen. Die Götter entscheiden und das akzeptiere ich.

Du entscheidest selbst. Wenn Du jemanden als Entscheider über Dich anerkennst, dann bist Du eine Marionette und kein selbständig denkendes und handelndes Wesen mehr.Ich für meinen Teil animiere Dritte gern zur Selbstbestimmung und zur Unabhängigkeit und zum "gar nichts glauben", sondern zum "alles selbst überprüfen". Dazu ist natürlich viel Geduld erforderlich, vor allem, wenn man die eigene Logik als Hauptfehlerquelle (weitesgehend) ausschließen möchte. Letztlich: Was nutzt dem anderen eine Wahrheit, die er nicht selbst nachempfinden kann?

Zitat:Tierquäler werden entweder in dieser Inkarnation, oder in einer der nächsten für ihre Untaten bestraft.

Das sicherlich.

Zitat:Ich muß mir deswegen da keine Sorgen machen,

Auch das ist richtig. Aber man sollte sich eben auch nicht daran beteiligen, auch nicht passiv - und durch verbale Äußerungen setzt man eben auch entsprechende Ursachen und (kosmischen) Verfolgungsdruck auf Tierquäler.

Zitat:allerdings entbindet mich das nicht von der Aufgabe, mich auch in meinem Umfeld für die Einhaltung der Gesetze der Götter einzusetzen, die ich auch in der Natur finde,

Genau das meinte ich.

Zitat:wobei ich dem Menschen die gleichen Rechte einräume (Fleischverzehr), wie den Tieren. Die Götter wirken auch durch die Menschen.

Was Du oder ich irgendwem einräumen, das ist völlig egal. Die Gebote und Gesetze der Natur sind entscheidend. Wenn Du Ohren hättest, dann könntest Du hören, wie sich Tiere beklagen und wie dieselben Tiere das Spiel: Beute Jäger - ohne Jammer spielen. Das ist für Schwerhörige natürlich nicht so einfach beweisbar - aber trotzdem wahr. Das hat auch nichts mit Visionen zu tun, wie Du weiter unten schreibst, denn was kann die Natur dafür, daß die heutigen einfach nicht mehr zuhören, nicht mehr hinsehen und auch sonst nicht mehr viel merken?

Zitat:Ich glaube auch fest daran, daß es nach dem Tode im Jenseits weitergeht,

Es geht weiter, aber nicht in einem Jenseits, sondern direkt hier vor Deiner Nasenspitze. Die meisten Toten merken gar nicht, daß sie tot sind. Die wundern sich nur, was plötzlich los ist. :-)

Zitat:daß nach mehreren Wiedergeburten die Entwicklung abgeschlossen sein wird.

Wenn Du Dich dazu durchringst, daß auch "Zeit" irrelevant und nichtexistent ist, dann weißt Du im selben Moment, daß es keine Entwicklung gibt.

Zitat:All das glaube ich, kann aber diesen Glauben weder bei andern voraussetzen, noch von ihm aus argumentieren, indem ich ihn wie ein Dogma anführe.

Es gibt sicherlich nichts, das undogmatischer wäre, als andere dazu zu motivieren, sich freizustrampeln, auf gar nichts (außer sich selbst) zu vertrauen und gefälligst ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Jenseits der gesellschaftlichen und religiösen Manipulationskiste. Doch dazu muß man ersteinmal der ganze fremde Gedankenmüll herausgeworfen werden - etwas, das (viele) noch gar nicht realisiert haben - aber genau der Punkt ist, der ihnen die Freiheit raubt.

Zitat:Wenn ich diesen Glauben anführe, muß ich die Fakten anführen, die mich zu diesem Glauben gebracht haben, nur die sind für andere nachvollziehbar.

Die eigenen Sinnesorgane, lieber Geza. Warum sollte man motiviert sein: Blinden, Tauben und Dummen die Welt zu erklären? Du hast es Dir irgendwie auf die Fahne geschrieben (ich vermute aus reinem Ego), aber für mich ist das einfach keine sinnvolle Beschäftigung. Diese Typen sind mir alle schnurzegal. Sie sollen glauben was sie wollen, ich bestreite sogar, daß sie es jemals verstehen könnten. Sie sind dafür einfach nicht gemacht. Probiere mal Windows XP auf eine 3,25 Zoll Diskette zu kopieren.

Hat man jemals gehört, daß Priester oder Götter die Sterblichen in Dinge einweihen, die nicht für diese bestimmt sind? Das haben wir niemals getan und tun es auch heute nicht. Man unterhält sich mit seinesgleichen, was den Vorteil hat, nicht lange erklären zu müssen - oder nur da, wo der Same auch auf fruchtbaren Boden fällt. Wo aber nichts zu aktivieren ist, da nutzt auch die beste Logik nicht. Du siehst es doch an den Bundesbürgern. Wie unlogisch verhält sich nur ein Raucher, ein wütender Autofahrer, ein vogelgrippefürchtender Bildzeitungsleser, ein Pharmakunde, ein ... - Du kannst es denen so gut und so logisch erklären, wie Du willst - am nächsten Tag tun sie es wieder. Willst Du die alle aufklären? Also dafür habe ich keine Mission und keine Intention. Die sind mir - wie schon gesagt - egal bis hin zur Verachtung.

Zitat:Ich habe Träume und Visionen gehabt, ich kenne Menschen, die Nah-toderlebnisse hatten. Das behalte ich für mich, damitargumentiere ich hier nicht.

Auch hier bemüht man sich, bei den nachvollziehbaren Argumenten zu bleiben. Für Forumstammgäste nachvollziehbar - wohlbemerkt. Da man sich hier zumeist einen anderen Blickwinkel angeeignet hat (man könnte auch sagen: auf einem anderen Niveau bewegt), kann das dazu führen, daß den Nichtstammlesern viele Aussagen völlig unlogisch erscheinen.

Trotzdem bemüht man sich, viele Dinge allgemeinverständlich zu formulieren. Eher für uns selbst und die eigene Logik, auch weil es manchmal Spaß macht die Sinne und die Zunge zu schleifen oder einem hier Gelandeten die Marionettenfäden durchzuschneiden. Diese Motivation reicht aber nicht so weit, daß man viele Stunden des Tages damit verbringt, Beweise für Dritte zu sammeln. Wozu auch etwas beweisen, wofür man selbst keine Beweise benötigt? Das ist ein Matrix-Spiel, ein Zeit und Energieräuber. Hier muß dann jeder, ganz individuell, den Aufwand, den Nutzen und den Spaßfaktor berechnen. Deshalb plaudern hier manche mehr und andere weniger. Je nach dem Spaß an der Freude und der ganz individuell zur Verfügung stehenden Zeit - und auch personenabhängig nach Sympathie oder Antipathie.

Da das aber ein Forum ist, sind Leute die Beweise sammeln und hier hereinstellen natürlich gerne gesehen. Aber auch dies führt nicht soweit, daß man sich mit völlig geistfremden Personen einlassen würde. Das wäre wenig konstruktiv. Du verstehst sicherlich was ich meine? Ein bestimmter Grundkonsens muß einfach vorhanden sein, sonst wird es sinnlos und energieräuberisch.

Zitat:Wenn ich etwa beweisen wollte, daß nach dem Tode nicht alles aus ist, würde ich nie die Verwandte meiner Sippe anführen, die das erlebt und mir erzählt hat, sondern ich würde für alle nachvollziehbar das Buch von Elisabeth Kübler-Roß nennen (das ich allerdings nicht einmal ganz gelesen habe). Daß Ihr dann den Eindruck bekommt, ich wäre ein Buchgläubiger, stört mich nicht, es ist anders nicht zu machen.

Ich würde auf die Natur verweisen. Darauf, daß die Sonne abends untergeht und morgens wieder auf. Daß im Winter alles scheintod ist, und im Frühjahr wieder erwacht. Große und kleine Kreisläufe. Auch wir gehen schlafen und wachen morgens wieder auf. Aktivität und Ruhe wechseln sich ab. Alles in der Natur funktioniert auf diese Weise.

Wer den Zusammenhang zum eigenen Leben nicht sehen kann, der hat (in meinen Augen) einen Programmfehler und derjenige kann dann von mir aus dieses Buch da lesen.

Derjenige kann sich also getrost zu den "Büchergläubigen" gesellen und sich Leute suchen, die genügend Zeit besitzen, um solche Untersuchungen anzustellen, damit er sie nachlesen kann. Derjenige muß dann "glauben" - was andere untersucht haben. Von selbst ist er nicht in der Lage, Erkenntnisse zu gewinnen.(Selbst) gehörtes, gesehenes und erlebtes zu eigenen Schlußfolgerungen zu verbinden ist etwas, das einen intelligenten Menschen, ein achtenswertes Geschöpf ausmachen. Von Geburt aus dumme Leute interessieren mich nicht - also sollen die Bücher lesen und noch dümmer werden. Hierbei hat Dummheit nichts mit dem IQ zu tun. Intelligenz ist diesbezüglich für mich: "Die Eigenschaft, aus dem Gehörten, Gesehenen und Erlebten eigene Schlußfolgerungen zu ziehen." Das hatte ich jedoch bereits gesagt. Was eben die Spezies betrifft, die das nicht kann, so besitze ich keinen diesbezüglichen Missionierungsdrang.

Zitat:Weder habe ich Lust, meine Visionen hier preiszugeben, noch damit zu argumentieren. Ich muß mich auf allgemein zugängliche Quellen berufen.Wenn die aber nun auch nicht anerkannt werden (Verschwörungstheorien), dann ist keine Basis für eine Diskussion mehr vorhanden. Das erinnert mich an die Zeugen Je**vahs, die behaupteten thatsächlich, Je**va hätte die Knochen der Urmenschen im Boden versteckt, um den (Bibel-)Glauben der Menschen zu überprüfen: Glauben sie seinem Wort, oder der Wissenschaft.

Die Zeugen haben von allen Ch***ten meist die besten Ausreden. Eine Weile hatte ich mir einen gehalten, um mich argumentativ zu schulen. Ich hoffe, daß ich heute jeden Ch**ten anhand der eigenen Bibel widerlegen kann. Eine Diskussion ist manchmal eine Art Denksport - so wie auch die Diskussion mit Dir hier. Gegenüber Mitheiden bin ich jedoch auch offener und sagte Dir deshalb im vorherigen Beitrag ganz offen, woher hier einige die bornierte Frechheit nehmen, dieses und jenes als Tatsache zu behaupten, obwohl sie es Deiner Logik nicht so beweisen können, daß Du es auch verstehst. Das war jetzt keine Aufforderung an Dich, daß Du solche Aussagen akzeptieren sollst, sondern vielmehr ein Hinweis, auf unser hiesiges Dilemma, es eben nicht allen Verständern erklären zu können - trotzdem aber zu wissen.

So eine Art Kassandra-Effekt. Keine Ahnung, wie ich es sonst herüberbringen sollte? Mitnichten wollte ich eine "Visions-Diskussion" anzetteln. Das führt zu gar nichts. Ich persönlich suche "verwendbare" Beweise in der Natur und in der Natürlichkeit - wie Du bereits weißt - und bin fest davon überzeugt, daß sich hiermit alles beweisen läßt. Daß heutige Menschen teilweise so weit außerhalb der Natur stehen, daß sie auch das nicht mehr verstehen bzw. emotionale und logische Blockaden besitzen (zum Beispiel bei Selektion, Recht des Stärkeren usw.), dafür kann ich nichts. Die Beweisführung via Büchern halte ich für ungenau und wenig aufschlußreich, weil man anhand dieser alles beweisen kann und gar nichts. Es gibt immer ein Gegenbuch oder eine Gegenmeinung. Nur die Natur selbst ist absolut.

Man kann natürlich auch immer behaupten: "Nur weil in der Natur die Sonne wieder aufgeht, heißt das nicht, daß ein Mensch wiedergeboren wird. Ebensogut könnte man argumentieren, daß ein Buch über Nahtoderlebnisse nichts darüber aussagt, ob es wirklich bei allen Menschen so wäre. Hier geht es also wieder um die oben angesprochene eigene Schlußfolgerungsfähigkeit. Wer dazu nicht in der Lage ist, da spreche ich lieber direkt mit dem Meister, als mit der Marionette. Denn der geistige Meister ist wenigstens intelligent - wenngleich auch ein Schuft.

Meine Güße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#33
Hallo Paganlord,

in Deinem jüngsten Beitrag finde ich viele Dinge, die ich genauso sehe, einige sehe ich aber auch anders.

Zitat:Verzichtest Du in Deinem Forum auf diese Dinger?

Mein Forum gibt es nicht mehr, das GGG-Forum leitet Bjarka. Ich finde die Smilies überflüssig und würde sie gerne verbannen. Aber andere finden sie gut, und da ja auch jeder ein Smilie per URL-link setzen könnte, hätte es wenig Sinn, die abzuschaffen. Bei "Wodans Erben" kann ich sie gar nicht abstellen, und wenn ich machmal eine Belegstelle mit Klammer und 8 habe (8) macht mir das System automatisch ungewollt eine Dämonenfratze und ich muß editieren.Zur Frage der rationalen Argumentation. Ich meinte nur, daß es ein Fehler des Mediums ist, daß man hier nur reine Worte austauschen kann (ob nun mit oder ohne "verborgenem" Sinn zwischen den Zeilen). Das können wir nicht ändern, also müssen wir das Beste daraus machen.

Zitat:Ich habe z. B. eine Bekannte, die stellt sich seit 15 Jahren die Frage, ob es nun so etwas wie eine Reinkarnation gibt oder nicht.

Schick sie doch einfach mal zur Hypnose-Rückführung. Einer unserer Goden hat das auch oft gemacht.

Zitat:Ja, aber Du hast nie erforscht, wer oder was diese Geistwesen sind? Das hätten Dir einige hier voraus.

Ich war jahrelang Spiritist, habe an Geistkundgaben durch Medien teilgenommen. Ich weiß so ziemlich alles über Geister.

Zitat:Da im Grunde alle = alles wissen, geht es nur um Wiederentdeckung und Aktivierung - aber nicht um Weiterentwicklung und Klettern auf der spirituellen Hühnerleiter

Meine Erfahrung ist eher die, daß alle (wenigstens fast alle) gar nichts wissen."Entwicklung" ist aber auch in der Natur verankert, jede Art, Rasse entwickelt sich weiter, paßt sich besser an, verfeinert sich.

Was ich nicht geschrieben hatte, wei es zu weit führen würde: Die Entwicklung ist meiner Ansicht nach nicht beendet, wenn wir wieder bei den Göttern sind, sondern dann steigen oder fallen wir wieder ab um einen neuen Aufstieg zu beginnen. Ich verleiche die Entwicklung der Seelen mit dem Halley´schen Cometen: Irgendwo tief im dunklen All bewegt er sich auf unsere Sonne zu, also entwickelt sich hin zum Licht. Hier umkreist er sie, um dann wieder ins dunkle All zu entschwinden. So machen wir das auch, und da wir alle eine Götterfunken ("Lá") in uns haben, entwickeln sich mit uns auch die Götter oder anders gesagt: Der göttliche Theil in uns trägt die Entwicklung.

Zitat:Evolution ist, wie bereits von anderen angedeutet, ein Sammelsuriumkünstlicher Eingriffe und Manipulationen

Wenn sich plötzlich irgendwelche Gene scheinbar "zufällig" ändern und die Tierart so sich besser anpaßt und leben kann, dann könnn das die Götter gewesen sein, die die Veränderung ursächlich bewirkten. Ein Zufall kann es nicht gewesen sein, den gibt es nicht, und schon gar nicht einen "intellgenten" Zufall.Gut, was man immer "Seele" nennen will, das ist Definitionsfrage. Im Princip sehen wir den Menschen ähnlich, trotz der Benutzung anderer Begriffe.

Zitat:Nur Ursache und Wirkung bestimmen Dein Schicksal.

Die Formulierung ist etwas ungenau. Wer setzt die Ursache, was ist die Ursache? Was ist die Ursache, daß ein Kind geboren wird? Die Paarung der Eltern? Oder der Wunsch einer Seele, zu inkarnieren? Oder das Karma dieser Seele?

Worüber ich mit andern Heiden kürzlich diskutiert hatte, das ist die Frage: Wer legt das Schicksal fest, die Götter, oder die Nornen. Eine sehr gute Antwort erhielt ich von einem der Heiden: Die Götter legen uns die Grundanlagen fest (entspricht dem Geburtshoroskop), die Nornen legen die Ereignisse fest, auf die wir im Leben treffen (Transithoroskop). Beide aber berücksichtigen unser individuelles Karma, also unsere Vorbelastungen (positiv oder negativ) aus früheren Leben. Das Horoskop zeigt uns eine bestimmte Bandbreite, innerhald der unser Leben/Schicksal sich bewegen wird. Das bedeutet nicht, daß alles festgelegt wäre.

Dann wäre das Leben sinnlos, weil nur eine festgelegte Abfolge ohne unser willentliches Zutun. Die Lebenslänge ist in etwa festgelegt, aber wenn jemand sein Leben besonders gut lebt, kann auch solch eine Festlegung geändert werden. Bestimmte Schicksalsschläge sind festgelegt und an den Transiten vorhersehbar. Wie wir damit umgehen, ist eine andere Frage. Ein schlechter Mars im Horoskop kann Krankheit oder Überfall bedeuten. Man kann ihn aber auch dadurch leben, daß man Kampfsport ausübt. Dann wird man nicht krank, weil man die Kraft sinnvoll einsetzt. Also hat man schon Möglichkeiten, der Änderung und des freien Willens.

Zitat:Astrologie-Gläubige sind wie Marionetten. Ihr Glaube ist so stark, daß die Vorhersage tatsächlich eintreffen wird.

Das mag auf einfache Gemüter zutreffen, nicht auf denkende Menschen. Man kann sich genausogut einem Runenspruch wie eine Marionette unterordnen, man kann ihn auch als Richtlinie oder Ideal nehmen, ohne deswegen geistig abhängig und befangen zu sein. "Sein Schicksal kenne keiner voraus, so bleibt der Sinn ihm Sorgenfrei" sagt Odinn.

Zitat:
Zitat: Es ist alles ein großes Gefüge, und der Mensch ist Teil davon.

Zitat:Der Schöpfer desselben.

Das sehe ich wieder ganz anders. Was hat denn der Mensch am Gefüge des Weltalls, am Kreisen der Planeten, aber auch an den Molekülen für einen schöpferischen Antheil gehabt? Das gab es doch alles schon zur Urzeit, als keine Menschen da waren, nur Dinosaurier.

Im Gegentheil, der Mensch als Schöpfer der Welt, das ist Freimaurermythos. Die sehen den Menschen als "Baumeister", als "Krone" usw. Ihr "Humanismus" ist bereits rassistisch, weil er die Tiere gar nicht berücksichtigt

Zitat:Du entscheidest selbst. Wenn Du jemanden als Entscheider über Dich anerkennst, dann bist Du eine Marionette und kein selbständig denkendes und handelndes Wesen mehr.

Doch, denn ich selbst bin es ja, der sich frei dafür entscheidet, G*ttheiten über sich anzuerkennen und ich bin es in voller Freiheit, der sich entscheidet, deren Regeln umzusetzen.Jede Entscheidung bindet einen, auch Entscheidungen ohne die Anerkennung höherer Wesen. Ich könnte aber jederzeit aussteigen und etwas anderes glauben. Ich bleibe also frei. Wenn Du Dich frei entscheidest, ein bestimmtes Studienfach zu studieren, bindet Dich diese Entscheidung, weil Du Lehrgeld zahlen mußt und Vorlesungen besuchen. Genauso ist es im Religiösen. Sobald Du etwas machst, bindest Du Dich gleichzeitig. Das geht gar nicht anders. Deswegen bst Du es selbst, der sich immer wieder einzelne Freiheiten durch seine Entscheidungen nimmt.

Zitat:Ich für meinen Teil animiere Dritte gern zur Selbstbestimmung und zur Unabhängigkeit und zum "gar nichts glauben", sondern zum "alles selbst überprüfen".

Sicher, jeder sollte eine Sache selbst überprüfen, bevor er sich ihretwegen einzelne Freiheiten nimmt. Deswegen kennen wir Alt-Heiden die Ginningsuche (Visionssuche); wir haben da Techniken, mit deren Hilfe man Visionen herbeiführen kann. Wer solche Visionen hatte, hat eine eigene Überprüfung vollzogen. Er kann sich daran halten, oder nicht, auch diese Freiheit hat er.

Zitat:Was Du oder ich irgendwem einräumen, das ist völlig egal. Die Gebote und Gesetze der Natur sind entscheidend. Wenn Du Ohren hättest, dann könntest Du hören, wie sich Tiere beklagen und wie dieselben Tiere das Spiel: Beute Jäger - ohne Jammer spielen.

Das erinnert mich an die Leute in Berlin-Heiligensee, die ihre Häuschen am Wald- und Feldrand bauten und Jahre später, als das Feld auch bebaut werden sollte, gegen die Zerstörung der Natur protestierten, was sie doch früher selbst getan hatten.Was die "Gesetze der Natur" betrifft, ich nenne sie "Gesetze der Götter", weil die Götter die Natur geschaffen haben und somit die darin befindlichen Gesetzmäßigkeiten von den Göttern selbst kommen. Über diese Gesetze sind wir uns wohl einig, nur hatte mich gestört, daß hier einige den Menschen entweder herausnehmen (als Wesen außerhalb der Natur und ihrer Gesetze), oder zwars als Theil sehen, aber ihm nicht die in der Natur geltenden Rechte (vom Fressen und Gefressenwerden) zubilligen wollen. Das finde ich willkürliche Interpretation und dem Gesetz der Natur etgegenstehend. Ein Gesetz gilt entweder für alle, oder für keinen.

Zitat:Es geht weiter, aber nicht in einem Jenseits, sondern direkt hier vor Deiner Nasenspitze. Die meisten Toten merken gar nicht, daß sie tot sind.

Die Toten, die hier bleiben, sind niedere Seelen, die sich von ihrem Erdendasein nicht trennen können. Deswegen sind sie genauso unwissend, wie sie schon zu Lebzeiten waren. Von denen wird man keine höheren Weisheiten hören, so sie sich in Seancen muitteilen.

Zitat:Wenn Du Dich dazu durchringst, daß auch "Zeit" irrelevant und nichtexistent ist, dann weißt Du im selben Moment, daß es keine Entwicklung gibt.

Zeit gibt es auf unserer Ebene (siehe die Nornen), und unsere Ebene ist eine Lern- und Bewährungsebene, wo es auch Entwicklung gibt.

Zitat:Warum sollte man motiviert sein: Blinden, Tauben und Dummen die Welt zu erklären?

Auch das kann eine Aufgabe sein, und wenn man hier etwas erreicht, erreicht man auch für die Natur etwas. Man ist nicht allein, und wenn man allein die Umwelt schützt, wird sie dennoch von der Allgemeinheit verschmutzt. Also muß man andere wachrütteln. So, wie man Kinder erzieht.

Zitat:Ich würde auf die Natur verweisen.

Tue ich ja laufend. Aber wir sind uns ja nicht einmal einig, ob der Gorilla nun auch mal Fleisch frißt, oder grundsätzlich nicht. Und die Stellung des Menschen zur Natur sehen wir ja auch anders. Ich verweise doch auf die Natur, wenn ich Tiere anführe, die auch Fleisch essen. Dann sage ich: So dürfen wir Menschen das auch. Aber dieses Beispiel wird hier nicht anerkannt, also ganz bewußt wird vom Menschen verlangt, gegen die Naturregeln handeln zu müssen. Dazu kommt, daß sich in der Natur auch ganz unterschiedliche Phänomene finden, daß also mit der entsprechenden Auswahl alles bewiesen werden kann (wie bei der Bibel übrigens). Je nach Interpretation sucht man sich Beispiele heraus. Hier im Forum z. B. den Gorilla, anstat den Orang Utan oder Schimpansen, die auch Fleisch fressen. Die Natur wird also vorgeschoben, um eine vorgefaßte Meinung zu legitimieren. Wäre die vorgefaßte Meinung statt "Vegetarismus" "Fleischkonsum", würden eben nur entsprechende andere Beispiele herausgesucht.

Soweit ersteinmal.

Lichtgruß, Geza
Antworten
Es bedanken sich:
#34
Hallo Geza,

hierzu

Zitat:Das gab es doch alles schon zur Urzeit, als keine Menschen da waren

habe ich eine physische Quelle für dich, die das Gegenteil "beweist". Ich denke der Mensch war von Anbeginn der Erde auf dem Planeten, und davor auch schon immer existent. Zeit ist eine Illusion. Der Mensch ist ein ewiges Wesen und Teil der kosmischen Einheit.

Zitat:In Glen Rose, Texas wurde in den 30er Jahren ein 16" (ca. 40cm !!) langer menschlicher Fußabdruck neben dem Abduck eines Dinosauriers gefunden. Die geologische Schicht des Fundes wird auf ca. 80 Mio. Jahre geschätzt.1944 entdeckt Waldemar Julsrud in der mexikanischen Stadt Acambaro seltsame Keramikfiguren.Zwischen 1944 und 1952 werden ca. 33.500 davon ausgegraben. Das erstaunliche daran ist, das viele davon Dinosaurier und andere seltsame Wesen zusammen mit Menschen zeigen.Die Entstehungszeit der Skulpturen liegt zwischen 4500 v.u.Z (C14 Datierung von 1968) und 2500 v.u.Z (Thermolumineszenz Datierungen von 1973 und 1995)Über die Urheber dieser Skulpturen sowie über die Herkunft der Motive ist nichts bekannt, wohl auch deshalb weil sich noch kein Wissenschaftler ernsthaft mit den Funden beschäftigt hat. Bisher konnte noch kein Beweis gegen die Echtheit der Figuren vorgebracht werden.

Quelle: http://www.paraportal.de/ftopic322.html

Diese Quelle ist zwar nicht nach meinem Geschmack, aber o.g. Funde und Hinweise finden sich auch in "geprüfter wissenschaftlicher" Literatur. Ich hebe solche "Beweise" nicht auf, weil es mir nichts bringt. Wenn du o.g. Quelle für unseriös hälst kannst du gern selbst nachforschen. Wie gesagt, es findet sich alles auch in offiziellen Quellen. Nur werden diese gern versteckt, sonst könnte ja jemand die Evolutionstheorie offiziell widerlegen.

Gruß,

Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
Antworten
Es bedanken sich:
#35
Zitat:Hier im Forum z. B. den Gorilla, anstat den Orang Utan oder Schimpansen, die auch Fleisch fressen.

Nein das hat schon seinen Grund mit dem Gorilla, der ist dem Menschen nämlich ähnlicher als die anderen Menschenaffen. Da ich ohnehin den Menschen nicht gerne mit den Primaten vergleiche, sollte es wenigstens das "ähnlichste" Modell sein, wenn man für solche Diskussionen schon einen (noch immer hinkenden!) Vergleich anstellen will.

Also nicht wieder was reininterpretieren, auch wenn es aus deinem Blickwinkel verlockend ist. :-)Zu den "Freimaurern":Warum soll alles automatisch falsch sein, was "die" meinen? Nur weil es Freimaurer sind? Immerhin sind die durch solch eine Einstellung (Menschen als POTENTIELL oberste Schöpfer) der unterwürfigen Denkweise überlegen, eben allein schon durch den Moment des eigenmächtigen Selbstverständnisses und der daraus resultierenden Gedankenqualität.

Grüße
Antworten
Es bedanken sich:
#36
Hallo Novalis,

ich habe von diesen Forschungen gehört, die gehen von den bibeltreusten Chr?sten aus, die nur beweisn wollen, daß ihre Bibel doch recht hat und die Schöpfung nicht älter als 6000 Jahre ist. Sie arbeiten völlig willkürlich und unwissenschaftlich.

@Nuculeuz:

Es ist meiner Ansicht nach völlig egal, ob wir mit einem Primaten 99,25 oder 99,23 % der Gene gemeinsam haben. Das kann nicht das entscheidende Kriterium unserer Ernährung sein. Tiere passen sich an, und wenn sie in einer Region leben, wo es wenig Fleisch gibt, entwickeln sie Gewohnheiten, daß sie trotzdem dort überleben können, indem sie halt Pflanzenfresser werden. Der umgekehrte Fall ist ja sogar beim Menschen zu sehen: Die Innuit (uns unbestreitbar näher stehend, als die Gorillas) haben sich zu einer fleischlichen Ernährungsweise entwickelt, weil in ihrer Region kaum Pflanzen wachsen. Und die sind (oder waren) ein Naturvolk, lebten also aus ihrem natürlichen Instinkt heraus. Das muß man doch mindestens genauso stark werten, wie den Gorilla.

Ich habe nichts gegen die Freimaurer, ohne die hätten wir heute noch die Inquisition. Nur halte ich es für falsch, den Menschen über die restliche Schöpfung zu stellen (eigentlich ist das chr?stlich: "Herrschet über die Tiere und Pflanzen und machet euch die Erde untertan" - Genesis) oder ihn sogar ganz aus der Natur herauszunehmen. Und "Humanismus" (also auf den Menschen bezogenes Denken) berücksichtigt nicht die Tiere. Das muß falsch sein.
Mal unabhängig davon, daß die Freimaurer keinen völlig freien Menschen wollen: Sie haben ihre Hierarchie und den höheren Meistern muß sich jeder unterordnen. Sie setzen also nur Menschen an die Stelle von Göttern. Und ihr Ideal, der behauene Stein, bedeutet auch: Gleichschaltung, Abschaffung der Individualität, Stapelbarkeit. Jeder muß sich da infügen, frei ist er nicht mehr.

Lichtgruß, Geza
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#37
Hallo Geza,

also reden wir über die Unterschiede :-)

Zitat:Schick sie doch einfach mal zur Hypnose-Rückführung. Einer unserer Goden hat das auch oft gemacht.

Einmal hypnotisiert = immer hypnotisiert. Hypnose lehne ich strikt ab. Für entsprechende Rückführungen gibt es bessere (eigene) Möglichkeiten. Was die Dame anbelangt, da muß die schon selbst aktiv werden. Ich fühle mich für soetwas nicht beauftragt. Als Beispiel hier taugte sie aber allemal.

Zitat:
Zitat:Ja, aber Du hast nie erforscht, wer oder was diese Geistwesen sind? Das hätten Dir einige hier voraus.

Zitat:Ich war jahrelang Spiritist, habe an Geistkundgaben durch Medien teilgenommen. Ich weiß so ziemlich alles über Geister.

Ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber jeder der Stammleser hier weiß, daß es nicht so ist. Nur anhand dessen, was Du bisher geäußert hast.

Zitat:Meine Erfahrung ist eher die, daß alle (wenigstens fast alle) gar nichts wissen. "Entwicklung" ist aber auch in der Natur verankert, jede Art, Rasse entwickelt sich weiter, paßt sich besser an, verfeinert sich.

Es ist eher eine Degeneration, die wir beobachten. Das wäre natürlich auch eine Art Entwicklung, aber nicht die, die wir wohl beide gemeint haben.

Zitat:Was ich nicht geschrieben hatte, wei es zu weit führen würde: Die Entwicklung ist meiner Ansicht nach nicht beendet, wenn wir wieder bei den Göttern sind, sondern dann steigen oder fallen wir wieder ab um einen neuen Aufstieg zu beginnen.

Diese ganze Aufstiegs- und Abstiegskiste ist grundfalsch. Das ist eine (esoterische) Manipulationsstrategie, welche die ganze Welt spielt. Es wäre etwa so, als ob jemand behaupten würde, die Maus könnte zur Ratte werden, die Ratte zum Igel und schließlich zum Pferd - als oberste Stufe der Hühnerleiter.

Falls Du Dich mit Deiner Aussage auf die Forschungen von Otto Hantl (Urglaube und Externstein) beziehst: Hier zieht der gute Mann die falschen Schlußfolgerungen. Eine solche Karriereleiter (vom Ranstein zum Bragistein als germanische Evolutionsgeschichte), die gibt es nur in seinem Kopf; vielleicht auch in Deinem Kopf und in jedem Fall in den Köpfen der Menschen, die solche Hierarchien zum Leben benötigen. Die Natur kennt so etwas nicht. Alles ist, was es IST und schon immer war. Die ganze Theorie hängt am Zeitkonstrukt. Wenn man begreift, daß Zeit nicht ist, dann versteht man auch, daß es keine Entwicklung gibt.Alles ist immer gleichzeitig, und nur mit diesem Satz ist die ganze Evolution widerlegt.

Zitat:Ich vergleiche die Entwicklung der Seelen mit dem Halley´schen Cometen: Irgendwo tief im dunklen All bewegt er sich auf unsere Sonne zu, also entwickelt sich hin zum Licht. Hier umkreist er sie, um dann wieder ins dunkle All zu entschwinden. So machen wir das auch, und da wir alle eine Götterfunken ("Lá") in uns haben, entwickeln sich mit uns auch die Götter oder anders gesagt: Der göttliche Theil in uns trägt die Entwicklung.

Hier kann ich nur sagen, daß sich diese Aussage völlig konträr zu dem verhält, was ich weiß. Menschen besitzen eine kosmische Energiesignatur, aber kein La oder Lale (wie z. B. bei "Die wahren Götter der Menschen" (http://www.eonata.de/Satzung.html)). Nur die Kreaturen, welche die Götter einst schufen, besitzen auch deren "Fingerabdruck" - aber zu denen gehöre ich nicht.

Zitat:
Zitat:Evolution ist, wie bereits von anderen angedeutet, ein Sammelsuriumkünstlicher Eingriffe und Manipulationen

Zitat:Wenn sich plötzlich irgendwelche Gene scheinbar "zufällig" ändern und die Tierart so sich besser anpaßt und leben kann, dann könnn das die Götter gewesen sein, die die Veränderung ursächlich bewirkten. Ein Zufall kann es nicht gewesen sein, den gibt es nicht, und schon gar nicht einen "intellgenten" Zufall.

So kann man es auch formulieren. Und wenn man es schon so sieht, dann kann man statt "Götter" auch Genetiker sagen - und ist schon wieder ein Stück näher an der Wahrheit. Warum meinst Du, sollten die Götter die Gentechnik nicht beherrscht und angewendet haben? Und ist jemand, der einen anderen Menschen (mittels Gentechnik) erschaffen kann, nicht ein G*tt? Zumindest für diesen Menschen. Na habe ich Dir jetzt den Beruf der Götter erläutert? Aber sei beruhigt, nicht alle sind so :-)

Zitat:Gut, was man immer "Seele" nennen will, das ist Definitionsfrage. Im Princip sehen wir den Menschen ähnlich, trotz der Benutzung anderer Begriffe.

Ich meine auch, daß wir nicht so weit voneinander entfernt sind, solange Du die komische Esoterik beiseite läßt. Also Horoskope, Hypnose und den ganzen Kram.

Zitat:
Zitat:Nur Ursache und Wirkung bestimmen Dein Schicksal.

Zitat:Die Formulierung ist etwas ungenau.

*lächel* Mitnichten. Sie war absolut konkret.

Zitat:Wer setzt die Ursache, was ist die Ursache? Was ist die Ursache, daß ein Kind geboren wird? Die Paarung der Eltern? Oder der Wunsch einer Seele, zu inkarnieren? Oder das Karma dieser Seele?

Immer ist der Gedanke die ausschließliche Ursache. Egal ob der von den Eltern oder der Fluch, hier geboren werden zu müssen. Es ist der Gedanke, welcher den Grundstein legt.

Zitat:Worüber ich mit andern Heiden kürzlich diskutiert hatte, das ist die Frage: Wer legt das Schicksal fest, die Götter, oder die Nornen. Eine sehr gute Antwort erhielt ich von einem der Heiden: Die Götter legen uns die Grundanlagen fest (entspricht dem Geburtshoroskop), die Nornen legen die Ereignisse fest, auf die wir im Leben treffen (Transithoroskop). Beide aber berücksichtigen unser individuelles Karma, also unsere Vorbelastungen (positiv oder negativ) aus früheren Leben.

Ich hatte Dir meine Sicht der Dinge bereits erläutert. Alles - bis hinein ins kleinste Detail - bestimmt der Mensch selbst.

Zitat:Ein schlechter Mars im Horoskop kann Krankheit oder Überfall bedeuten. Man kann ihn aber auch dadurch leben, daß man Kampfsport ausübt. Dann wird man nicht krank, weil man die Kraft sinnvoll einsetzt.

Krank wird man aufgrund falscher Ernährung oder aufgrund falscher Gedanken - aber nicht wegen des Mars'. Der Mars kann dafür gar nichts. Was ist das bloß für ein Aberglaube? Du bist doch sonst ein aufgeklärter Mensch!

Zitat:Das sehe ich wieder ganz anders. Was hat denn der Mensch am Gefüge des Weltalls, am Kreisen der Planeten, aber auch an den Molekülen für einen schöpferischen Antheil gehabt? Das gab es doch alles schon zur Urzeit, als keine Menschen da waren, nur Dinosaurier.

Der Mensch war schon immer da. Nicht erst, seit es den Planeten Erde gibt. Die ganze Evolution ist spiegelverkehrt. Es hängt außerdem an den beiden (angeblichen) physikalischen Konstanten Raum und Zeit. Für eine Physikdiskussion fehlt mir aber die Motivation. Das sollen Dir Nuculeuz oder Alexis (die beiden Physikgenies) erklären, wenn sie Lust haben.

Zitat:Im Gegentheil, der Mensch als Schöpfer der Welt, das ist Freimaurermythos.

Ich bin den Logen gegenüber nicht so aufgeschlossen wie z. B. Nuculeuz. Was aber das betrifft, haben die Maurer Recht.

Zitat:Doch, denn ich selbst bin es ja, der sich frei dafür entscheidet, G*ttheiten über sich anzuerkennen und ich bin es in voller Freiheit, der sich entscheidet, deren Regeln umzusetzen.

Jede Entscheidung bindet einen, auch Entscheidungen ohne die Anerkennung höherer Wesen. Ich könnte aber jederzeit aussteigen und etwas anderes glauben. Ich bleibe also frei.Nein, und Du belegst es in Deinem obigen Satz selbst. Wenn Du etwas anderes glaubst, z. B. Hinduismus, dann kommst Du vom Regen in die Traufe. Dem Puppenspieler ist es egal, welche Kleidung die Marionette trägt. Hauptsache sie bleibt Marionette. Frei wird sie erst dann, wenn sie gar nichts mehr glaubt, gar nichts mehr fühlt (emotional) und gar nicht mehr denkt.

Zitat:Wenn Du Dich frei entscheidest, ein bestimmtes Studienfach zu studieren, bindet Dich diese Entscheidung, weil Du Lehrgeld zahlen mußt und Vorlesungen besuchen. Genauso ist es im Religiösen. Sobald Du etwas machst, bindest Du Dich gleichzeitig. Das geht gar nicht anders. Deswegen bst Du es selbst, der sich immer wieder einzelne Freiheiten durch seine Entscheidungen nimmt.

Es geht wie oben beschrieben.

Zitat:Was die "Gesetze der Natur" betrifft, ich nenne sie "Gesetze der Götter", weil die Götter die Natur geschaffen haben und somit die darin befindlichen Gesetzmäßigkeiten von den Göttern selbst kommen.


Der gehörnte Naturg*tt PAN hat die Natur geschaffen, andere Götter waren daran nicht beteiligt.

Zitat:Über diese Gesetze sind wir uns wohl einig, nur hatte mich gestört, daß hier einige den Menschen entweder herausnehmen (als Wesen außerhalb der Natur und ihrer Gesetze), oder zwars als Theil sehen, aber ihm nicht die in der Natur geltenden Rechte (vom Fressen und Gefressenwerden) zubilligen wollen. Das finde ich willkürliche Interpretation und dem Gesetz der Natur etgegenstehend. Ein Gesetz gilt entweder für alle, oder für keinen.

Die Gesetze sind genau spezifiziert, also für wen sie gelten und auf was sie sich beziehen. Der Elefant darf auch kein Fleisch fressen. Wir hätten wohl ein Chaos, wenn jeder alles dürfte. Die Götter aber schaffen Ordnung und nicht Chaos und wissen, daß für das Gefüge viele unterschiedliche Spezialeinheiten - bis hin zu den Tieren und Menschen notwendig sind - um es in Ordnung und am Laufen zu erhalten. Aber jeder hat eben bestimmte (genau spezifizierte Aufgaben und Rechte), also darf eben jeder etwas anderes, nämlich genau das, was seiner Aufgabe entspricht.

Zitat:Die Toten, die hier bleiben, sind niedere Seelen, die sich von ihrem Erdendasein nicht trennen können. Deswegen sind sie genauso unwissend, wie sie schon zu Lebzeiten waren. Von denen wird man keine höheren Weisheiten hören, so sie sich in Seancen muitteilen.

Deiner esoterischen Verprägung solltest Du mit Offenheit und Selbsteinsicht begegnen. Nur so kannst Du aus der Kiste noch heraus. Das ist schon mehr als eine fixe Idee, die sich hier offenbart. Dann bleib lieber stur bei Deiner strengen Edda-Auslegung, als mit diesem ch***lich-esoterischen Gift zu pussieren. Hier lauert das Chr***tum. Vorsicht, sehr schnell tapt man in diese Falle.

Zitat:
Zitat:Wenn Du Dich dazu durchringst, daß auch "Zeit" irrelevant und nichtexistent ist, dann weißt Du im selben Moment, daß es keine Entwicklung gibt.

Zitat:Zeit gibt es auf unserer Ebene (siehe die Nornen), und unsere Ebene ist eine Lern- und Bewährungsebene, wo es auch Entwicklung gibt.

Die Nornen sind in Wirklichkeit eine Person, die nur durch die Zeit voneinander getrennt sind. Ein multidimensionales Wesen - eine dreiköpfige Frau.

Zitat:Auch das kann eine Aufgabe sein, und wenn man hier etwas erreicht, erreicht man auch für die Natur etwas. Man ist nicht allein, und wenn man allein die Umwelt schützt, wird sie dennoch von der Allgemeinheit verschmutzt. Also muß man andere wachrütteln. So, wie man Kinder erzieht.

Nur die Überbevölkerung verschmutz die Erde. Die Lösung wäre: keine Kinder mehr. Gar keine.

Zitat:Tue ich ja laufend. Aber wir sind uns ja nicht einmal einig, ob der Gorilla nun auch mal Fleisch frißt, oder grundsätzlich nicht.

Grundsätzlich nicht. Genauso könnte man behaupten, daß auch ich gelegentlich Fleisch esse, weil ich die Made im Apfel übersehen habe.

Zitat:Und die Stellung des Menschen zur Natur sehen wir ja auch anders. Ich verweise doch auf die Natur, wenn ich Tiere anführe, die auch Fleisch essen. Dann sage ich: So dürfen wir Menschen das auch. Aber dieses Beispiel wird hier nicht anerkannt, also ganz bewußt wird vom Menschen verlangt, gegen die Naturregeln handeln zu müssen.

Aber die Tiere essen doch auch nicht alle Fleisch! Du kannst doch nicht alles über einen Kamm scheren?!

Warum will sich Deine Fleischesser-Logik nur mit dem Wolf oder dem Fuchs vergleichen? Warum nicht mit der Kuh oder dem Pferd?

Zitat:Die Natur wird also vorgeschoben, um eine vorgefaßte Meinung zu legitimieren.

Es war ein Beispiel wegen des Gebisses. Es ging um das Gebiß, und deshalb gab es das Beispiel mit dem Gorilla.

Zitat:Wäre die vorgefaßte Meinung statt "Vegetarismus" "Fleischkonsum", würden eben nur entsprechende andere Beispiele herausgesucht.

Die Meinung ist nicht vorgefaßt. Fast alle hier waren mal Aasesser und sind - jeder für sich - zur Normalkost gelangt. Du jedoch hast nur die Erfahrung des Fleischessens und kannst daher gar nicht aus eigener Erfahrung mitreden. Deshalb ignoriest Du wiederum die Belege, die anhand von Eigenerfahrung beweisen, daß der Mensch eben kein Fleischaufesser ist. Nuculeuz hat es Dir geschrieben. Der Körper stößt Fleisch automatisch ab. Du mußt es nur mal selbst ausprobieren und benötigst dann keine weitere Spekulation mehr.

Meine Grüße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#38
Zitat:Tiere passen sich an, und wenn sie in einer Region leben, wo es wenig Fleisch gibt, entwickeln sie Gewohnheiten, daß sie trotzdem dort überleben können, indem sie halt Pflanzenfresser werden.

das sehe ich anders. der wolf oder die katze werden keine fruechtefresser, nur weil sie keine carnivoren nahrung mehr finden. und die kuh beginnt nicht damit, pferden aufzulauern und zu ueberfallen, nur weil irgendwo kein gras mehr waechst. soetwas regelt die natur. sie schickt immer nur die tiere in eine region, die dort nahrung und andere ueberlebensmoeglichkeiten finden. was hast du nur fuer vorstellungen? wenn jeder (in der not) alles frisst, wuerde das natuerliche gleichgewicht nicht mehr funktionieren. der sinn der essensauswahl besteht eben auch im verhungern der art, von der es zuviele gibt und nicht im anpassen an andere nahrung.

alexis
EigenSinnige Frauen
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#39
Zitat:Die Innuit (uns unbestreitbar näher stehend, als die Gorillas) haben sich zu einer fleischlichen Ernährungsweise entwickelt, weil in ihrer Region kaum Pflanzen wachsen. Und die sind (oder waren) ein Naturvolk, lebten also aus ihrem natürlichen Instinkt heraus. Das muß man doch mindestens genauso stark werten, wie den Gorilla.

Wenn sich jemand in einer Region niederlässt, in der seine Nahrung nicht vorkommt, dann muß derjenige widernatürlich werden, um überleben zu können!

Inka
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#40
Jepp Inka, Du sagst es. Selbst die einfachsten Dinge können verkompliziert werden, bis Geza dieses Wirrwarr irgendwann selbst glaubt. Naja, nichts für ungut.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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