Lebensmittel-Neuigkeiten
Zu Trauben noch:

https://www.merkur.de/verbraucher/produkt-uebelkeit-schwindel-giftig-pestizid-obst-rueckruf-rewe-zr-93055881.html
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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San Francisco klagte einst hunderte Millionen Dollar von der Tabak-Industrie ein. Jetzt nimmt die Stadt Lebensmittel-Konzerne ins Visier.

San Francisco - Die Stadt San Francisco zieht gegen Lebensmittelriesen wegen des Verkaufs stark verarbeiteter industrieller Fertigprodukte vor Gericht. Diese sogenannten ultraverarbeiteten Lebensmittel (UPF) enthalten oft Zucker, Salz, Fette, industrielle Stärken und Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe oder Aromastoffe. Verklagt werden unter anderem Coca-Cola, Pepsico, Kraft Heinz, Mondelez, WK Kellogg und Mars.

San Francisco verweist in der Klage unter anderem auf im medizinischen Fachjournal "The Lancet" veröffentlichte Studien und Warnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Demnach gebe es Hinweise darauf, dass zu den Risiken unter anderem Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes gehörten.

https://www.gmx.net/magazine/wirtschaft/san-francisco-verklagt-lebensmittelriesen-41654882
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Gentechnik im Supermarkt: EU lockert Regeln - keine spezielle Kennzeichnung mehr nötig

Mit modernen Gentechnikverfahren veränderte Lebensmittel sollen in der EU künftig ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarkt verkauft werden können. Kritiker konnten sich nicht durchsetzen. Patente auf neue Sorten und Technologien sollen erlaubt sein.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gentechnik-im-supermarkt-eu-lockert-regeln-keine-spezielle-kennzeichnung-noetig-a5322757.html?utm_source=social&utm_medium=telegram
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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Gefährliche "Ewigkeitschemikalie": Getreideprodukte europaweit kontaminiert

Eine neue europaweite Untersuchung deckt alarmierende Mengen der giftigen Substanz TFA in alltäglichen Getreideprodukten auf. Einige Lebensmittel sind besonders stark betroffen.

Europäische Verbraucher nehmen täglich eine potenziell gesundheitsschädliche Chemikalie über ihre Nahrung auf, ohne es zu wissen. Das zeigt eine neue Studie des Pesticide Action Network Europe (PAN Europe), die erstmals systematisch Getreideprodukte auf die Substanz Trifluoracetat (TFA) untersuchte.

Die Forscherinnen und Forscher analysierten 66 konventionelle Getreideerzeugnisse aus 16 europäischen Ländern – darunter Brot, Nudeln, Frühstückszerealien und Mehl. Das erschreckende Ergebnis: In mehr als vier von fünf Produkten (81,8 Prozent) ließ sich TFA nachweisen, eine sogenannte "Ewigkeitschemikalie", die extrem langlebig ist und sich in der Umwelt anreichert.

Welche Lebensmittel besonders stark kontaminiert sind

Die höchsten Belastungen fanden die Wissenschaftler in Frühstückszerealien aus Irland mit bis zu 360 Mikrogramm pro Kilogramm. Auch belgisches Vollkornbrot (340 Mikrogramm/Kilogramm), deutsches Weizenmehl (310 μg/kg) und französische Baguettes (210 μg/kg) wiesen bedenkliche Mengen auf. Selbst in italienischen Spaghetti, niederländischen Lebkuchen und österreichischen Semmelbröseln wurde TFA entdeckt.

Die Untersuchung offenbarte, dass Weizenprodukte achtmal stärker belastet sind als andere Getreidearten wie Roggen, Hafer, Mais oder Reis. Als mögliche Erklärung nennen die Wissenschaftler zwei Faktoren: Entweder werden bei Weizen häufiger oder in größeren Mengen PFAS-Pestizide eingesetzt, oder Weizenpflanzen nehmen TFA besonders effizient auf und reichern es an.

Besonders alarmierend: Die durchschnittliche TFA-Konzentration in den getesteten Lebensmitteln lag bei 78,9 Mikrogramm pro Kilogramm – das ist 107-mal höher als die durchschnittliche Belastung im europäischen Leitungswasser. Damit wird Nahrung zum Hauptaufnahmeweg für die Substanz.

TFA gehört zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) und entsteht beim Abbau von Unkrautvernichtungsmitteln in der Umwelt.
TFA gilt als reproduktionstoxisch – es kann die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und Schäden bei ungeborenen Kindern verursachen. Studien mit Tieren zeigen Verbindungen zu Missbildungen, Beeinträchtigungen der Schilddrüse, Leber und des Immunsystems sowie reduzierter Spermienqualität.

Grenzwerte massiv überschritten

Alle 54 kontaminierten Proben überschritten den EU-Standardgrenzwert von 10 Mikrogramm pro Kilogramm, der für fortpflanzungsschädigende Substanzen gilt. Nach neueren Richtwerten aus Belgien wäre die tolerierbare tägliche Dosis beim Verzehr der getesteten Produkte für Erwachsene um das Anderthalbfach überschritten, für Kleinkinder sogar um das Vierfache.

https://www.gmx.net/magazine/ratgeber/essen-trinken/gefaehrliche-ewigkeitschemikalie-getreideprodukte-europaweit-kontaminiert-41657326
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Die Silikonlüge aus der Backstube

Silikonformen sind schön bunt und gelten als praktisch. Doch der Markt ist schlecht kontrolliert, die Schadstoffe sind vielen unbekannt. Warum man lieber auf "alte" Materialien setzen sollte.

Die Gefahren von PFAS-Beschichtungen in Pfannen & Co. kennen wir inzwischen, nachdem die Industrie es jahrzehntelang geschafft hat, die Gefahren geheim zu halten. Teflon etwa gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, umgangssprachlich auch "Ewigkeitschemikalien" genannt. Sie verbleiben in Wasser, Boden und unserem Blut.

Silikone und PFAS sind chemisch völlig unterschiedliche Stoffklassen — aber sie teilen einige Eigenschaften, die dazu führen, dass Silikone inzwischen häufiger mit Ewigkeitschemikalien verglichen werden. Der Weichkunststoff besteht aus unzähligen Einzelbausteinen, Siloxane genannt, weil sie Silizium und Sauerstoff enthalten.

Diese Grundeinheiten können sich jedoch aus fertigen Silikonprodukten wieder lösen, weshalb einige Siloxane als besorgniserregend für Mensch und Umwelt eingestuft wurden. Schauen wir uns diese Förmchen, die gerne in grell-bunten Farben daherkommen, also einmal genauer an.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass hinter diesen Backformen, Backmatten, Backpinseln ein erstaunlich schlecht kontrollierter Markt aus Kunststoffen, Zusatzstoffen und fragwürdigen Herstellungsstandards steckt? Die Verbraucherzentralen warnen seit Jahren davor, dass gerade billige Silikonbackformen beim Erhitzen problematische Stoffe freisetzen können.

Die Verbraucherzentrale NRW verweist auf Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz, nach denen insbesondere bei der ersten Nutzung flüchtige Verbindungen austreten können – sowohl in die Raumluft als auch direkt ins Lebensmittel.

Unter diesen Stoffen befinden sich sogenannte zyklische Siloxane, die teilweise als "besonders besorgniserregend" eingestuft werden. Genau deshalb wurden einige dieser Verbindungen in anderen Bereichen, etwa in Kosmetika, bereits reguliert.

"Gutes" Küchensilikon muss nach der Herstellung "getempert" oder "ausgeheizt" werden. Dabei werden flüchtige Rückstände entfernt, bevor das Produkt in den Handel kommt. Das Problem: Offenbar sparen manche Hersteller genau diesen Schritt ein – vermutlich aus Kostengründen. Dann passiert das Ausgasen eben zu Hause. Im Ofen. Direkt hinein in den Kuchen für die Familie.

Einige Produkte, etwa die von Amazon Basics, AliExpress (2 Produkte), Tupperware, ionEgg und Wish, überschritten sogar Grenzwerte für die sogenannte Globalmigration – also die Menge an Stoffen, die insgesamt aus dem Material austreten darf.

Wichtig zu wissen: Auch aus getemperten Backformen gehen unter Umständen große Mengen an Siloxan-Oligomeren in das Lebensmittel über, wie Forscher der TU Dresden aufzeigen.

Besonders absurd wirkt die Temperaturempfehlung der Hersteller. Viele Produkte werden mit Angaben zur Hitzebeständigkeit von 230 Grad Celsius oder mehr beworben. Gleichzeitig warnen Verbraucherschützer davor, Silikonformen überhaupt über 200 Grad einzusetzen.

...

Was mich zudem nicht loslässt, ist die Sache mit dem Geruch. Wir ignorieren ihn, weil wir gelernt haben, diese Ausdünstung als "neu" zu akzeptieren. Tatsächlich gilt starker Geruch bei Silikon aber eher als Warnsignal für flüchtige Bestandteile. Bessere Formen riechen kaum.

https://web.de/magazine/ratgeber/essen-trinken/wahrheit-silikon-backstube-wissen-42369440
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Zitat:Netto stellt Alnatura-Produkte ins Regal

Netto erweitert sein Sortiment und bringt die bekannte Marke Alnatura in seine rund 260 Berliner Filialen. Das teilt Netto auf seiner Seite mit. Demnach finden Kunden in der Hauptstadt ab August Bio-Produkte wie Haferflocken, Olivenöl oder Müsliriegel von Alnatura bei Netto.

"Was lange als Gegensatz galt, kommt jetzt zusammen: Alnatura und Discount", schreibt Netto in seiner Ankündigung. Bis zu 80 Produkte aus dem Trockensortiment der Bio-Marke stünden künftig in den Regalen.

https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_101370344/alnatura-bricht-mit-grundsatz-diese-produkte-gibt-es-jetzt-im-discounter.html

Eine sehr besorgniserregende Entwicklung. Eine der wichtigsten Preiseinstiegsmarken des Fachhandels verkauft sich wie eine Prostituierte an einen DISCOUNTER. Einfach nur schäbig!!! Der nächste Schritt in den Untergang gesunder Lebensmittel ist getan. VERRÄTER des Vertrauens!!! Verräter an der Gesundheit!!! Verräter aller Ideale, für die Bio-Lebensmittel stehen!!!
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Alle Verbraucher verlieren das Recht zu wissen, was sie essen
Neue EU-Regeln für genetisch verändertes Gemüse und Obst ab 2028

   

Eine neue europäische Verordnung bestimmt, dass genetisch verändertes Gemüse und Obst ab 2028 ohne Kennzeichnung als genetisch veränderter Organismus (GVO) auf den Markt gebracht werden darf. Während Biotechnologieunternehmen die Entwicklung begrüßen, erklären Kritiker, dass Verbraucher das Recht verlieren, zu wissen, was sie essen. Zudem droht dem ökologischen Landwirtschaftssektor das Genick gebrochen zu werden, erklärt die Europaabgeordnete Anja Hazekamp von der Partei für die Tiere (PvdD). „Eine wirklich grauenhafte Entwicklung“, sagt Getreidebauer Marcel van Silfhout, der für ein neues Bio-Gütesiegel plädiert.

Die neue EU-Verordnung 2026/1388 schafft einen gesonderten Rechtsrahmen für Pflanzen, die mithilfe neuer genomischer Techniken (NGT) wie gezielter Mutagenese und Cisgenese genetisch entwickelt wurden. Es ist ein Brüsseler Euphemismus dafür, genetisch manipuliertes Gemüse und Obst zuzulassen, ohne dass jemand davon erfahren kann. Wenn das Erbmaterial so aussieht, als sei es durch klassische Züchtung entstanden, wird eine Nutzpflanze in anderthalb Jahren als normale Pflanze beurteilt, auch wenn sie im Kern manipuliert wurde.

„Eine wirklich grauenhafte Entwicklung“, erklärt Getreidebauer Marcel van Silfhout von der Stiftung GraanGeluk. Er arbeitet auf seinen Äckern und in seinen sogenannten „Bakkeristas“ in Arnhem und Wageningen ausschließlich mit historischen regionalen Getreidesorten für Naturbier, Pasta und seine handwerklich hergestellten Sauerteigbrote. „Ich bin ein Naturmensch, ich liebe die Natur. Essen, das in einem Labor entwickelt wurde, fühlt sich einfach nicht richtig an. Ich habe das Recht zu wissen, was ich esse, aber dieses Recht habe ich nach diesen neuen Regeln offenbar nicht mehr.“

Die Verordnung bedeutet, dass es für Verbraucher in naher Zukunft, insbesondere in Supermärkten, unmöglich wird herauszufinden, ob Pflanzen, Gemüse, Obst und Produkte, in denen diese verarbeitet wurden, genetisch verändert sind oder nicht. Wenn ein Produkt zu mehr als 0,9 Prozent aus genetisch veränderten Zutaten besteht, muss dies derzeit noch auf dem Etikett angegeben werden. Für Nutzpflanzen, die als normale Pflanzen beurteilt werden, gilt diese Pflicht nicht. Ab 2028 kommt eine Vielzahl manipulierter Nutzpflanzen hinzu, für die diese Kennzeichnungspflicht entfällt. Nach Ansicht der Europaabgeordneten Anja Hazekamp von der Partei für die Tiere (PvdD) setzen die neuen NGT-Regeln die Wahlfreiheit der Verbraucher aufs Spiel. Sie prognostiziert außerdem, dass sie dem ökologischen Landwirtschaftssektor den Todesstoß versetzen werden. „Wie ist es möglich, dass hier die Zukunft des gesamten Biosektors aufs Spiel gesetzt wird?“, stellte sie während einer Debatte im Europäischen Parlament eine rhetorische Frage, auf die sie selbst die Antwort gab. „Das ist möglich, weil die Biotechnologieindustrie alles darangesetzt hat, die Regeln für Gentechnik abzuschaffen. Als Krönung erhalten große Saatgutunternehmen allen Spielraum, um Pflanzen, Eigenschaften und Techniken zu patentieren, die an der Produktion unserer Lebensmittel beteiligt sind.“

Agrochemische Unternehmen, also Betriebe, die chemische Produkte für die Landwirtschaft herstellen, begrüßen die neuen Regeln. Sie wittern Gewinne, auch aufgrund all der Patente, die sie in den vergangenen Jahrzehnten angemeldet haben. Genetisch veränderte Bohnen, Weizen, Mohn, Reis und Kartoffeln seien durch Veränderungen ihrer DNA widerstandsfähiger gegen Trockenheit, Pilze und extreme Klimaveränderungen, erklären sie.

Untersuchungen haben gezeigt, dass kritische Verbraucher überhaupt nicht auf GVO-Lebensmittel warten. Brüssel setzt das Ganze – mit seinen verschleiernden Etiketten – dennoch durch. Die Apfelsorte Arctic Granny beispielsweise wird durch eine genetische Veränderung, welche die Aktivität des Enzyms Polyphenoloxidase (PPO) verringert, beim Schneiden oder bei Druckstellen weniger schnell braun. Trauben und Kartoffeln können gegen Pilze oder Larven resistent gemacht werden, jubeln die Foodtech-Unternehmen. Die Zwiebeln in deinem hybriden Fleischbällchen könnten ab 2028 möglicherweise mit dem PFAS-Pestizid Oxathiapiprolin von Corteva Agriscience besprüht worden sein, der Landwirtschaftssparte von DowDuPont – einem Zusammenschluss der Chemie- und Agrarriesen Dow Chemical und DuPont. In demselben Fleischbällchen könnte künftig möglicherweise Mais enthalten sein, der mithilfe der CRISPR-Technik – einer Manipulation der DNA – gezüchtet wurde. Auch Syngenta, Teil von ChemChina, arbeitet an der Entwicklung neuer Maissorten mit gewünschten Eigenschaften. Der Blumenkohl könnte möglicherweise mit dem PFAS-Pestizid Fluopyram von Bayer CropScience besprüht worden sein. Die EU und die Technologie-Lebensmittelunternehmen verkaufen all dies als Lösung im Kampf gegen Krankheiten und Schädlinge, die Erderwärmung, die angebliche Stickstoffproblematik, die der heutige Landwirtschaftssektor verursacht, und drohende Lebensmittelengpässe. In der Praxis bedeutet es jedoch vor allem eine völlig neue Milliardenindustrie, die bestimmt, was auf den Tellern der Verbraucher landet. Auch die Diskussion darüber, ob GVO-Lebensmittel überhaupt nahrhaft oder vielleicht sogar krebserregend sind, ist noch lange nicht abgeschlossen. Doch aufgrund der neuen Regeln kann künftig niemand mehr wissen, was tatsächlich auf seinem Teller landet.

Es ist erst der Anfang einer neuen Entwicklung. Japan und Korea behaupten, eine genetisch veränderte Tomate entwickelt zu haben, die Stress verringern könnte. Sana Tech Seed hat ein Enzym verändert, was zu einer „Supertomate“ geführt hat, die fünfmal so viel GABA enthält wie eine normale Variante. Dieser Neurotransmitter wirkt sich auf den Blutdruck aus und könne weitere neurologische Effekte haben, etwa einen besseren Schlaf, behaupten die Entwickler.

Van Silfhout plädiert unterdessen für ein neues Bio-Gütesiegel, damit Verbraucher zumindest ihre Wahlfreiheit behalten. Odin, die größte Bio-Lebensmittelgenossenschaft der Niederlande, schlägt ein eigenes Logo für Bioprodukte vor, damit jeder erkennen kann, dass keine Gentechnik enthalten ist. „Wir sind enttäuscht, dass sich das Europäische Parlament der Macht der Agrarlobby gebeugt hat. Besorgniserregend ist auch, dass, nachdem nun alle Dämme gebrochen sind, offenbar immer mehr Raum für die genetische Veränderung von Mikroorganismen und Tieren entsteht. Deshalb prüfen wir gemeinsam mit Partnern, ob wir gegen die Einführung dieser Gesetzgebung Klage erheben können. Auch auf europäischer Ebene geschieht dies.“

Die Lebensmittelüberwachungsorganisation Foodwatch ist der Ansicht, dass die Rechte der Verbraucher extrem verletzt werden, und bezeichnet dies als einen Rückschritt in die Vergangenheit. „Wir sind der Meinung, dass Verbraucher ein Recht auf Transparenz haben.“ Die PvdD-Europaabgeordnete Hazekamp ist pessimistisch. Sie warnt davor, dass Gentechnik nicht die Antwort auf die großen Probleme sei, mit denen das Lebensmittelsystem konfrontiert ist. „Sie führt nicht zu Ernährungssicherheit. Gentechnik verstärkt vielmehr die Abhängigkeit von Kunstdünger, Agrargiften und multinationalen Konzernen. Sie führt zu einer Vergrößerung der Betriebe, Monokulturen und dem Untergang kleiner Bauern.“

https://deanderekrant.nl/consument-verliest-het-recht-om-te-weten-wat-hij-eet/
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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