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"Gesunde Ernährung" in Corona-Zeiten
#1
Hallo zusammen,

in der ganzen öffentlichen Corona-Hysterie habe ich immer das Thema Ernährung und Immunsystemstärkung vermisst. Die Zusammenhänge und positiven Auswirkungen einer gesunden Ernährung sollten eigentlich weitgehend bekannt sein und gefördert werden. Doch sie werden systematisch ausgeblendet. Umso besser kann dann eine Impfung als alleinige Lösung beworben werden. Die Strategie dahinter wird schnell klar.

Aber jetzt bin ich doch noch fündig geworden. Am 16. März lief auf ARD im Rahmen der Sendung "Buffet" ein Beitrag über Ernährung. Es ging dabei darum, wie leicht es doch ist, sich in Coronazeiten einfach und gesund zu ernähren.

Wenn man sich ansieht, welche haarsträubenden Falschinformationen hier dem Zwangsgebührenzahler aufgetischt werden, wird einem anders zumute. Dass sowas überhaupt erlaubt ist, macht sprachlos. Gesunde Bürger sind wohl das Letzte, was sie wollen.

https://www.ardmediathek.de/ard/video/ard-buffet/sendung-vom-16-03-2020/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMTMzMDA/


Hier ein paar Punkte daraus.

1. Gute und böse Nahrungsmittel gibt es nicht, eine solche Einteilung ist Unsinn.
Viele Verbote sind unnötig, was schmeckt ist erlaubt.
Einzelne Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die Gesundheit.
Chips, Schoko oder Cola schaden erst, wenn man zu viel davon isst, es kommt immer auf die Menge an. Sogar reines Trinkwasser sei schädlich, wenn zu viel.
(Ja klar, 5-6 Liter trinkt man bestimmt in kurzer Zeit.)

Soll heißen: immer rein mit dem Müll, Hauptsache es schmeckt!

2. Obst und Gemüse werden überschätzt. Keine wissenschaftl. Studie konnte beweisen, dass Obst und Gemüse vor Krebs schützt. Kopfsalat hat so gut wie keine Vitamine. Obst- und Gemüsemuffel müssen sich nicht zum Essen zwingen.

Dass ein Kopfsalat vom Aldi aus konventioneller Zucht nicht die vitaminreichste Kost darstellt, liegt auf der Hand. Aber deswegen gleich alles Obst und Gemüse zu degradieren, finde ich schon dreist. Fragt sich nur, wodurch der Körper sonst mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird? Aber klar doch, die Antwort folgt sogleich, und zwar unter Punkt 4.

4. Vitaminmangel ist fast unmöglich. 20 mg Vitamin C reichen aus, um keine Mangelerkrankung zu bekommen. Diese sind auch in einer doppelten Portion Pommes enthalten. Nur Veganer brauchen natürlich Vitamin B12.

Also ganz einfach, ne doppelte Portion Pommes am Tag, und fertig. Tdown


Naja, was soll man dazu noch sagen. Mahlzeit? Nee  O_O 

Meine Grüße
Artus
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#2
Massenverblödung vom Feinsten. Gehirnwäsche pur, rund um die Uhr.
Nichtstun ist halber Tod. Das Leben äußert sich nur in der Tätigkeit.
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Es bedanken sich: Violetta , Andrea , Cleopatra , Pamina , Paganlord , Wishmaster , Fulvia
#3
Dass die sich trauen, sowas zu veröffentlichen!

Für was gibt es dann zum Beispiel die ganzen Schulprogramme, die Obst und Gemüse in die Schulen und Kitas kostenlos liefern? Oder Ernährungsberater, die in die Klassen geschickt werden, um den Kindern eine gesunde Ernährung beizubringen, weil sie sich sonst nur von Cola und Chips ernähren?

Kann man sich doch alles sparen, nach diesen Argumenten.

Was für eine Doppelmoral! Oder haben die Angst, die einzelnen Bürger könnten, oh Schreck, selbst über ihre Gesundheit entscheiden und womöglich noch gesund leben?
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#4
Ich habe mir das angesehen, diesen Beitrag in der ARD, und ich mußte so lachen. Ich habe dann lange nach dem Hinweis "Satire" gesucht. Denn das ist Satire, es wurde nur vergessen, es zu kennzeichnen. :-))

Wäre es ein Beitrag einer Satiresendung, wäre es richtig gut.
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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Es bedanken sich: Paganlord , verdandi , Wishmaster , Fulvia , Dancred
#5
Wenn es jemanden gibt, der sich nicht sicher ist ob er sich gesund oder nicht gesund ernährt, brauch sich doch nur die Leute anzusehen, die sich täglich an der Salatbar bedienen und diese dann mit denen vergleichen, die sich täglich von frittiertem Essen und einer Limonade ernähren.

Da fällt mir eine alte Simpsonsfolge ein:



Am besten bis zum Ende ansehen  Daumen hoch
Innen wie Außen
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#6
Das ist doch mal eine vernünftige Maßnahme!


Britische Regierung startet großangelegte Kampagne gegen Übergewicht

   
Großbritannien startet eine Kampagne gegen Übergewicht

Die britische Regierung startet mitten in der Corona-Krise eine großangelegte Kampagne gegen Übergewicht. Übergewicht gilt als ein Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Wuhan-Lungenkrankheit Covid-19.

Die britische Regierung startet eine großangelegte Kampagne gegen Übergewicht. Wie der „Guardian“ am Sonntag berichtete, will Premierminister Boris Johnson zehn Millionen Pfund (fast elf Millionen Euro) in die Kampagne „Better Health“ („Bessere Gesundheit“) stecken.

Johnson will am Montag Einzelheiten der Kampagne vorstellen. Medienberichten zufolge soll unter anderem der Ausbau von Radwegen gefördert werden. Ärzte sollen übergewichtige Patienten zum Radfahren verdonnern.

Geplant ist den Berichten zufolge auch ein Werbeverbot für Junk-Food im Fernsehen vor 21.00 Uhr. Wie die Zeitung „Daily Mail“ berichtete, sollen britische Restaurants künftig verpflichtet sein, den Kaloriengehalt der Gerichte auf ihrer Speisekarte anzugeben. Auch auf alkoholischen Getränken soll künftig der Kaloriengehalt angegeben werden.

„Covid-19 war für uns alle Weckruf zu den unmittelbaren und langfristigen Risiken von Übergewicht“, sagte ein Regierungssprecher am Sonntag.

Der Premierminister ist davon überzeugt, dass wir diesen Moment nutzen müssen, um gesünder und aktiver zu werden und uns besser zu ernähren.“

Die Regierung wolle die Briten daher mit der Kampagne dazu bringen, in der Corona-Krise ihren Lebensstil zu hinterfragen und „einfache Schritte“ zu unternehmen, um abzunehmen, gesünder zu leben und damit auch den Nationalen Gesundheitsdienst NHS zu entlasten, fügte der Sprecher hinzu.

Johnson hatte sich Ende März infiziert und lag einige Tage auf der Intensivstation. Er hatte den schweren Verlauf teilweise auf sein Übergewicht zurückgeführt. Laut einer Studie der Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) erhöht Fettleibigkeit das Risiko, an Covid-19 zu sterben, um 40 Prozent.
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