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Pflanzenschädlinge vertreiben
#1
Hallo liebe Gartenfreunde!

Hier ist ein extra Thema, wo es nur um Pflanzenschädlinge gehen soll. Ich erzähle euch auch gleich, wie wir Erfolge erzielen konnten mit

Neemöl

Aber erst mal kurz zum Zustand unseres Gartens:


   


So sehen unsere Bäume jedes Jahr aus...  Pfeif  über und über mit Blattläusen voll. Anders kennen wir unseren Garten nicht. Und natürlich haben wir auch jede Menge Ameisen dazu. Durch die Überbevölkerung an Blattläusen kriegen natürlich auch unsere Gemüsepflanzen etwas ab.
Dieses Jahr haben wir 11 Zucchinipflanzen, 8 Kürbispflanzen, 15 Tomaten, unzählige Bohnen und ein paar Gurken, die alle Blattläuse hatten. Und nicht nur die grünen Blattläuse, auch die dunklen Blattläuse, die weiße Fliege und Milben haben sich schon zeitig im Frühjahr breit gemacht. Wir vermuten, dass sie vom Feld flüchten, wo sie durch die Chemikalien vertrieben werden.

Leider hörte keine einzige Blattlaus, Milbe oder Fliege auf meine Bitte, die Gemüsepflanzen zu verlassen ... wie frech!  Lol

Der Rat eines Freundes, Marienkäferlarven zu bestellen, ging leider nach hinten los. Denn der Brief kam nie bei uns an. Was das für die Larven bedeutet, ist klar. Ich hatte sowieso ein ungutes Gefühl dabei, Tiere verschickt man nicht mit der Post. Leider habe ich nicht auf dieses Gefühl gehört, und es war eine Entschuldigung fällig, bei den Marienkäfern und bei Pan.
Also die Marienkäferlarven helfen sicherlich gut, doch im Internet würde ich sie nicht mehr bestellen.

Ich habe daraufhin über Amazon Neemöl gekauft. Hier gibt es viele Angebote. Wichtig ist, dass ein Emulgator mit drinnen ist, sonst bekommen die Pflanzen einen Fettfilm, der so schnell nicht wieder abgeht.


Und so habe ich es gemacht:

In einen 2-Liter Drucksprüher 2 EL Neemöl + 2 Liter Wasser (Verhältnis 1:100), und dann wird die ganze Pflanze eingesprüht, am besten früh morgens!

Ich habe es nach 5 Tagen wiederholt und dann nochmal nach 7 Tagen. Die Behandlung hat bei uns also 2 Wochen gedauert, aber nun ist alles weg von den Pflanzen. Sie sehen sehr kräftig und gesund aus, Neemöl soll ja auch von innen stärken und gegen Pilzkrankheiten wie den Mehltau helfen. Das finde ich auch sehr gut, denn den hatten wir letztes Jahr an Zucchini und Kürbis. Sogar Schnecken soll das Neemöl von den Pflanzen fernhalten.


Wahrscheinlich wird bei uns jetzt regelmäßig gesprüht, weil der Lausnachschub schon in allen Ecken lauert. Natürlich nur dort, wo die Schädlinge stören.

Die Vorteile des Neemöls gegenüber den Larven sind:
- Man muss nicht mit Tieren handeln und arbeiten.
- Bei vielen befallenen Pflanzen ist Sprühen einfacher, als Larven zu verteilen.
- Man kann es lagern und es so auch kurzfristig einsetzen.
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#2
Kartoffelkäfer

Ab und an Kaffeesatz, getrocknet, über die Kartoffelpflanzen streuen, so richtig auf die Blätter streuen. Oder Gesteinsmehl. Beides mögen diese Käfer nicht und gehen dann erst gar nicht dahin.
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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#3
Neem-Öl kann man auch ins Gießwasser geben, dann ist ein wenig davon in der ganzen Pflanze, und die sehr geruchsempfindlichen Ameisen fangen gar nicht erst an, sie mit Läusen zu besetzen. Hilft auch gegen andere Arten von saugenden Schädlingen.
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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Es bedanken sich: Andrea , Saxorior
#4
Wir haben Marienkäfer-Larven, Flor-Fliegen, Schlupfwespen > alles mit der Post. Das ist innerhalb von einem Tag da, und die Käfer, Wespen und Fliegen fühlen sich seit Jahren bei uns wohl. Der Freßfeind ist die natürliche Gegenwehr gegen den Angriff auf unsere Versorgung. Das hilft halt am besten. Man kann auch: 

https://www.amazon.de/gp/product/B0046ZCJUY/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o06_s00?ie=UTF8&psc=1

gegen Ameisen bzw. ihre Läuse verwenden.

Kaffeesatz und mit einer Flüssigkeit gießen, das hilft bei den Massen leider kaum noch. Das sind alte Hausmittel aus einer anderen Zeit. Schädlinge werden seit Jahrzehnten gezüchtet und künstlich ausgebracht, um Gartenbesitzern und Landwirten zu schaden. Hier darf man also nicht zimperlich sein und Schädlinge auch noch streicheln. Alles Natürliche und Elementale darf man (mit großer Kraft) zur Gegenwehr verwenden.

Jedoch niemals Chemie, Gift, Frequenzwaffen und diese Dinge.

PAN kommt mit Revierkämpfen klar, das ist etwas Natürliches. Letztlich geht es darum, wer dieses Revier beherrscht. Du oder die Ameise?

Was man nie machen darf: grausam gegen Tiere oder Pflanzen sein.

Trotzdem ist es Dir erlaubt Tiere zu töten und Unkraut zu entfernen. Menschen halten sich nämlich oft für tierlieb, aber sie quälen Vögel in Käfigen oder pfuschen mit Haustierhaltung ins PAN-Konzept. Ein jedes Haustier ist Tierquälerei! Seit wir keine Katzen mehr haben, sehe ich Schlangen, Lurche, Frösche und diese Nützlinge überall im Garten. Alles Tiere, die solche Schädlinge im Zaum halten.

Wer die (sowieso schon vorhandene) Überbevölkerung von Hund oder Katze weiter höchpäppelt, derjenige hindert PAN daran, das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen – und muß sich natürlich nicht wundern! Wir hatten die meisten Schädlingen im Garten, als wir Katzen hier bei uns zu wohnen hatten. Na klar auch, denn diese künstlich am Leben erhaltenen Raubtiere ermorden alles, was sich regt und kraucht im Garten. Je mehr Katzen und Hunde, desto mehr Schädlinge. Oder was meint man, warum die Matrix eine Überpopulation von Katzen und Hunden erschaffen hat – und dabei auf die emotionale Schwäche der Haustierhalter setzt? 

Wenn man sich also irgendwo entschuldigen will, dann bei Sechmet und Bastet und bei Lupercalia/Lupercus oder gleich beim ganzen Heiligen Rudel für die jahrzehntelange Hund- und Katzenquälerei. Und vergeßt bloß nicht, Euch bei den Kühen, Schweinen, Hühnern und Fischen zu entschuldigen, die grausam gehalten und getötet werden, um für Haustiere als Nahrung zu dienen. Mit dem Kauf von Tierfutter unterstützt man diese Tierquälerei.

Das mit dem Neemöl hört sich trotzdem interessant an. Man muß alles möglich nebeneinander einsetzen, um seine Nahrung zu sichern. Es ist ein Krieg, und die Läuse, Ameisen, sonstige werden als Waffen gegen uns eingesetzt. Das Ziel ist, den Menschen in die unnatürliche, krankmachende Chemienahrung zu zwingen und Garten und Eigenanbau zu kriminalisieren. Liebesheischerei und Blau-Äuglein-Blick hilft hier leider nicht weiter. Auch nicht Ratschläge von Menschen, die einen Garten nur vom Hörensagen kennen.

Das ist leider so, und wer zimperlich ist, der wird unterliegen. Der Stärkere macht die Gesetze! Sei kein Schaf, sei ein Wolf!


   

Ein echter Wolf zerreißt alle Ketten!
Auch die unsichtbaren (weil emotionalen, verpflichtungsmäßigen, zwischenmenschlichen oder Abhänigkeits-) Ketten.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
Bei uns fallen dieses Jahr massig Marienkäferlarven von den Bäumen. Ich denke, sie lassen sich fallen. Kaum setzt man sich unter einen Baum, hat man gleich drei von ihnen auf sich herumkrabbeln. Unter der Pflaume ist das so, unter die Apfelbäume sitze ich eigentlich nicht. Oder sie landen auf dem Tisch und auf der Bank.

Ich habe festgestellt, daß die Blattläuse gerne Kapuzinerkresse und Clematis mögen, die Blätter schmecken ihnen wohl besonders gut. Am Baum habe ich noch keine Blattläuse gesehen.


Zitat:Wir hatten die meisten Schädlingen im Garten, als wir Katzen hier bei uns zu wohnen hatten. Na klar auch, denn diese künstlich am Leben erhaltenen Raubtiere ermorden alles was sich regt und kraucht im Garten.

Das ist leider wahr. Der Nachbarkater fängt regelmäßig Mäuse und legt sie vor die Tür. Und leider auch bereits zwei Maulwürfe. Der Kater selber kann ja nichts dafür, das Jagen ist halt seine Natur.
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#6
Zitat:Wir haben Marienkäfer-Larven, Flor-Fliegen, Schlupfwespen > alles mit der Post. Das ist innerhalb von einem Tag da und die Käfer, Wespen und Fliegen fühlen sich seit Jahren bei uns wohl. Der Freßfeind ist die natürliche Gegenwehr gegen den Angriff auf unsere Versorgung. Das hilft halt am besten.

Bestimmt funktioniert das wunderbar. Leider konnten wir es nicht ausprobieren. Vielleicht haben ja Gärtnereien in der Nähe solche Larven, da werde ich mich mal erkundigen. Denn Marienkäfer haben natürlich gegenüber dem Neemöl auch einen Vorteil: Sie kommen immer wieder. Lächeln
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#7
Ich finde, das sind ja ungewöhnliche Blattläuse. Mit etwas, was aussieht wie ein Schwänzchen hintendran. Und Blattläuse verteilen sich doch sonst gar nicht so regelmäßig, sondern bilden doch so Pulks. Und sie sitzen an den Stengeln und Blattadern, nicht so sehr im Blatt. Mir kommen sie auch ganz schön groß vor, größer als die "üblichen" Blattläuse.
Ist mir halt aufgefallen, und so habe ich mal nach verschiedenen Arten von Blattläusen gesucht.

Könnte es diese Art sein:

https://influentialpoints.com/Gallery/Monaphis_aphids.htm

Diese Art ist ziemlich groß, länglich, und das "Schwänzchen" sind die Flügel.

Hier ist eine Übersichtsseite zu Blattläusen:

https://influentialpoints.com/Gallery/Aphid_genera.htm
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#8
Oh, da bin ich überfragt. Wir dachten aber anfangs, dass es grüne Fliegen sind. Es hat etwas gedauert, bis wir verstanden haben, wen wir da vor uns haben.

Ich schaue mal morgen nach, vlt erkennt man es ja.
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Es bedanken sich: Saxorior , Andrea
#9
Zitat:Ich finde, das sind ja ungewöhnliche Blattläuse. Mit etwas, was aussieht wie ein Schwänzchen hintendran. Und Blattläuse verteilen sich doch sonst gar nicht so regelmäßig, sondern bilden doch so Pulks. Und sie sitzen an den Stengeln und Blattadern, nicht so sehr im Blatt. Mir kommen sie auch ganz schön groß vor, größer als die "üblichen" Blattläuse.

Ich bin auch der Meinung, das sind keine Blattläuse.


Zitat:Ich schaue mal morgen nach, vlt erkennt man es ja.

Ich bitte darum.
Lebe für Deine Ideale!
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#10
   

   

   

Rofl Die Laus-Paparazzis waren unterwegs...

Laut der Liste, die du geschickt hast, Andrea, gehören sie wohl zu den Calaphidinae. Das hast du toll gefunden.

Es sind auf jeden Fall Läuse, denn sie verkleben die Ahornblätter mit ihren Ausscheidungen, und sie gehen auch gezielt an die Gemüsepflanzen. Lächeln
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