Vor 3 Stunden
Мань-Пупу-нёр
Das Manpupunjor-Plateau in der Republik Komi
Im Petschoro-Ilytschski-Naturreservat im nördlichen Ural gibt es einen der ungewöhnlichsten Orte Rußlands: das Manpupunjor-Plateau.
Hier stehen sieben steinerne Säulen mit einer Höhe von etwa 30 bis 42 Metern. Sie sollen angeblich Teil eines Gebirgsmassivs gewesen sein. Doch Wind, Wasser, Frost und die Zeit haben über Millionen Jahre hinweg die weicheren Gesteinsschichten zerstört. Übrig geblieben sind nur die härtesten Felstürme. So jedenfalls die geologische Erklärung.
Der Name „Manpupunjor” bedeutet übersetzt: "kleiner Berg der Götzen” und stammt aus der Sprache der Mansen. Für das Volk der Mansen gilt dieser Ort bis heute als heilig, weshalb sich sehr viele Legenden um ihn gebildet haben.
Die bekannteste Legende erzählt von Riesen. Sie zogen über den Ural, um den Stamm der Mansen anzugreifen. Als einer von ihnen den heiligen Berg sah, fiel ihm die Trommel aus den Händen und er sowie seine Begleiter versteinerten. So entstanden auf dem Plateau die steinernen Figuren.
Manpupunër wurde nicht einfach als merkwürdige Felsformation wahrgenommen, sondern als Ort der Kraft, an dem Stein, Berg und die Geister des Nordens miteinander verbunden sind.
Das Plateau liegt weit entfernt von bewohnten Orten. Es ist kein Ausflugsziel am Straßenrand, sondern ein schwer zugängliches Gebiet des Reservats. Gerade deshalb bewahrt dieser Ort bis heute das Gefühl eines Ortes, an den der Mensch nur für kurze Zeit und mit Respekt kommt.
Manpupunjor beeindruckt nicht nur durch die Höhe seiner Säulen. Ringsum liegen die nördliche Tundra, das Uralgebirge, Wind und leere Weite. Die sieben steinernen Figuren wirken, als stünden sie nicht seit Tausenden von Jahren, sondern seit der Ewigkeit der Welterschaffung hier.
Мань-Пупу-нёр
https://www.google.com/maps/place/Manpupunjor-Felsen/@62.6659164,54.8843786,6.75z/data=!4m6!3m5!1s0x438c1d6e896e55a5:0x1b5d78bb6c7f52b8!8m2!3d62.2152222!4d59.3050323!16s%2Fm%2F0bs80t3?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDYyOS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
Das Manpupunjor-Plateau in der Republik Komi
Im Petschoro-Ilytschski-Naturreservat im nördlichen Ural gibt es einen der ungewöhnlichsten Orte Rußlands: das Manpupunjor-Plateau.
Hier stehen sieben steinerne Säulen mit einer Höhe von etwa 30 bis 42 Metern. Sie sollen angeblich Teil eines Gebirgsmassivs gewesen sein. Doch Wind, Wasser, Frost und die Zeit haben über Millionen Jahre hinweg die weicheren Gesteinsschichten zerstört. Übrig geblieben sind nur die härtesten Felstürme. So jedenfalls die geologische Erklärung.
Der Name „Manpupunjor” bedeutet übersetzt: "kleiner Berg der Götzen” und stammt aus der Sprache der Mansen. Für das Volk der Mansen gilt dieser Ort bis heute als heilig, weshalb sich sehr viele Legenden um ihn gebildet haben.
Die bekannteste Legende erzählt von Riesen. Sie zogen über den Ural, um den Stamm der Mansen anzugreifen. Als einer von ihnen den heiligen Berg sah, fiel ihm die Trommel aus den Händen und er sowie seine Begleiter versteinerten. So entstanden auf dem Plateau die steinernen Figuren.
Manpupunër wurde nicht einfach als merkwürdige Felsformation wahrgenommen, sondern als Ort der Kraft, an dem Stein, Berg und die Geister des Nordens miteinander verbunden sind.
Das Plateau liegt weit entfernt von bewohnten Orten. Es ist kein Ausflugsziel am Straßenrand, sondern ein schwer zugängliches Gebiet des Reservats. Gerade deshalb bewahrt dieser Ort bis heute das Gefühl eines Ortes, an den der Mensch nur für kurze Zeit und mit Respekt kommt.
Manpupunjor beeindruckt nicht nur durch die Höhe seiner Säulen. Ringsum liegen die nördliche Tundra, das Uralgebirge, Wind und leere Weite. Die sieben steinernen Figuren wirken, als stünden sie nicht seit Tausenden von Jahren, sondern seit der Ewigkeit der Welterschaffung hier.
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Leg will verde firste Man!
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