Lebensphilosophie eines Volkes
#11
Weißt DU noch,
wer DU warst,
bevor dir die Welt erzählte,
wer du sein sollst?


   
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#12
So kreativ sind deutsche Schüler

Die neueste Pisa-Studie hatte die bisher schlechtesten Ergebnisse für Deutschland gebracht. Eine weitere Auswertung der Ergebnisse zeigt aber immerhin: Beim kreativen Denken schneiden deutsche Schüler durchschnittlich ab.

Kein Wunder, die meisten Kinder in der Schule haben Deutsch nicht mehr als Muttersprache! Und selbstständiges Denken ist in Schulen nicht erwünscht. Wo soll da Platz für Kreativität sein?

Die besten jungen kreativen Köpfe sitzen in Singapur, Südkorea, Kanada, Australien und Neuseeland – deutsche Teenager schneiden bei kreativem Denken eher durchschnittlich ab. Das ergab eine Sonderauswertung der aktuellsten Pisa-Studie, die am Dienstag von der für Pisa verantwortlichen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht wurde.
Jugendliche in Deutschland können demnach genauso gut kreativ denken wie der Durchschnitt ihrer Altersgenossen in den OECD-Staaten und liegen damit etwa auf einer Stufe mit Gleichaltrigen in Spanien, Frankreich, den Niederlanden oder Israel.

Kreativitätstest mit Comic-Dialog und Bienen-Bewusstsein

Bei Pisa werden alle drei Jahre 15- bis 16-Jährige in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Die Ergebnisse der aktuellsten Studie wurden im Dezember vorgestellt. Die Tests dazu – auch der vorliegende – wurden bereits 2022 gemacht.Deutsche Schülerinnen und Schüler hatten dabei die schwächsten Leistungswerte erreicht, die für Deutschland jemals im Rahmen von Pisa gemessen wurden. Neben dem Standard-Test wurde diesmal auch erhoben, wie kreativ Schüler in diesem Alter denken können.

Unter anderem wurden die Teilnehmenden etwa aufgefordert, innerhalb von fünf Minuten drei unterschiedliche Ideen aufzuschreiben, die das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen stärken könnten. In anderen Aufgaben sollten sie Sprechblasen in einem vorgegebenen Comic möglichst kreativ ausfüllen oder ein Plakat mit Weltall-Ansicht so verändern, dass es zum Thema "Leben im Weltall" passt.

Rund 5.900 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten den Angaben zufolge in Deutschland diesen Kreativ-Test. Kreatives Denken hängt mit Mathe, Lesen und Naturwissenschaft zusammen.
Es sei dabei um die Frage gegangen, ob sich die Jugendlichen eine originelle Idee ausdenken, fremde Ideen weiterentwickeln und sich mehrere Ideen zur gleichen Frage einfallen lassen könnten, erklärte die Bildungsforscherin und Leiterin des deutschen Teils der PISA-Studie, Doris Lewalter von der TU München, am Dienstag. "Es geht darum, soziale und naturwissenschaftliche Probleme zu lösen und sich schriftlich und visuell auszudrücken."

"Wenn Schülerinnen und Schüler lernen, mathematisches und naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden und Texte zu verstehen, dann prägen sie offenbar zugleich ein kreatives Denken aus", sagt Lewalter laut einer Mitteilung der Universität. Die Forschenden gingen davon aus, dass die Kompetenzen in Wechselwirkung stehen.

Mädchen weltweit kreativer als Jungen

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich beim kreativen Denken ein vergleichbares Muster zeigt, wie im allgemeinen Pisa-Test: Vorn liegen die ostasiatischen Staaten und hinten die Staaten Lateinamerikas. Auffällig seien auf den zweiten Blick aber die hohen kreativen Leistungen Jugendlicher aus Australien und Neuseeland, die bei den Mathetests nicht in der oberen Hälfte der OECD-Staaten landeten.
In allen Staaten der OECD bescheinigt die Studie Mädchen höhere Kompetenzen im kreativen Denken als Jungen. In Deutschland sei dieser Effekt stärker ausgeprägt als im Durchschnitt der anderen OECD-Staaten.
Und auch in dieser Studie zum kreativen Denken zeigen sich, wie auch bei den Pisa-Ergebnissen zu Mathe, Lesen und Naturwissenschaft, deutliche Unterschiede "zulasten sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler sowie zulasten von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund", wie das Bundesbildungsministerium und die Kultusministerkonferenz in einer Mitteilung formulierten.

Kreativität bewusst im Unterricht einbauen


Kreatives Denken könne gefördert werden, so Lewalter. "Dafür brauchen wir nicht etwa ein Schulfach Kreativität." Schülerinnen und Schüler sollten stattdessen in jedem Unterrichtsfach die Möglichkeit und Anregung zum kreativen Denken erhalten.

Aber bitte nur in den vorgegebenen Rahmen "frei denken"!  Zornig


"Wenn Lehrerinnen und Lehrer offen sind für unterschiedliche Ideen, wenn sie Antworten nicht sofort als richtig oder falsch abstempeln, sondern vermeintlich schiefe Lösungsansätze gemeinsam weiterentwickeln, dann erfahren Schülerinnen und Schüler Wertschätzung für ihre Ideen und lernen gleichzeitig kreatives Denken", empfiehlt die Leiterin des deutschen Teils der Pisa-Studie. (dpa/sbi)


Wo kann sich der Geist wohl besser FREI entfalten

   
Achte auf deine Gedanken - sie sind der Anfang deiner Taten
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#13
Die letzten Worte von Steve Jobs – eine Lektion fürs Leben

Was bleibt am Ende wirklich wichtig?

In diesem Video hören wir die letzten Worte von Steve Jobs – ein Rückblick auf Reichtum, Erfolg und die wahren Werte des Lebens.

Es geht um Erkenntnisse über Glück, Gesundheit, Beziehungen und Menschlichkeit. Eine eindringliche Erinnerung daran, was im Leben wirklich zählt.

https://www.instagram.com/reel/DKDzs6CpbHd/?igsh=OTNxcXE4aHZvbDN0
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#14
Die Alte Welt war der Höhepunkt der Zivilisation

Und selbst heute wäre es unmöglich, sie zu reproduzieren, denn unsere Technologie und Gesellschaft ist komplett seelenlos geworden. Wir haben die Verbindung zur geistigen Welt vollkommen verloren, haben vergessen, wo wir eigentlich herkommen und sind dem Materialismus stärker denn je verfallen. Die Wahrheit ist, wir sind keine fortgeschrittene Zivilisation. Wir leben auf den Ruinen der Alten Welt.



   
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#15
   
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#16
Nibelungenhalle

Von Richard Wagner über Siegfried den Drachentöter – bis hin zu den germanischen Göttern: hier in der Nibelungenhalle findet man schnell, was das Heidenherz begehrt.

   
Nibelungenhalle Eingang – Nibelungenhalle mit Runen (über dem Fenster) und dem kosmischem Lebenskreuz (im Fenster), zur Ansicht bitte vergrößern

   
Siegfried und Fafnir

Wagners Bildspiel: "Siegfried tötet den Drachen" ist als Symbolik vielfältig mißbraucht und mißverstanden. Ohne das "Blut des Drachens" (ausgenommen das Lindenblatt auf den Schultern), wäre Siegfried nicht "unverletzbar" geworden. In der abendländischen und chr**tianisierten Bildersprache der Jugendstilzeit wird diese Symbolik (in der internen Bedeutung der "Münchner Kosmiker") mit den "Irrwegen der Logik (Loki, Teufel, Drache)" interpretiert. Man ist unbesiegbar, wenn man seine Emotionen und Taten kontrolliert. Doch eine einzige Fehlentscheidung kann einen "das kosmische Leben kosten", was der Inquisition (bzw. der Matrix) die Tore in das eigene Bewußtsein öffnet.

Auf dem Weg hinauf zum Drachenfels, auf halber Höhe gelegen, findet der Wanderer die Nibelungenhalle an ehrwürdiger Stelle. Zahlreiche Mythen ranken sich um diesen Teil des Siebengebirges. Der Drachenfels ist laut der Nibelungensage der Ort, an dem der junge Siegfried den Drachen erschlagen haben soll, um anschließend in dessen Blut zu baden und unverwundbar zu werden.

An diesem mythisch reich belegten Orte wurde die Halle 1913 als Gedächnistempel zum 100. Geburtstag Richard Wagners (des Komponisten des "Ring des Nibelungen") errichtet. Der Vater dieses Baugedankens war der Berliner Kunstmaler Herman Hendrich. Aus Hendrichs Hand entstammen die 12 Gemälde mit großformatigen Szenen aus dem "Ring", die den wesentlichen Inhalt des Tempels bilden.

Der Kuppelbau im "Späten Jugendstil" zeigt mystisch anmutende Gemälde zu den 4 Ringopern Rheingold , Walküre, Siegfried und Götterdämmerung. In der Apsis mit dem Wagnerrelief auf Drachenfelser Trachitstein sind Gemälde zum "Parsifal" zu sehen.

Die beiden Architekten Hans Meier und Werner Behrendt aus Berlin setzten die Ideen des Malers der Gemälde, Hermann Hendrich, um und schufen so diesen außergewöhnlichen Bau.

Der Königswinterer Architekt und Bildhauer Franz-Josef Krings gestaltete mit seinen großen Halbrelief-Skulpturen (außen) in achsensymmetrischer Anordnung (gegenüberliegend, gespiegelt) die Köpfe von Wotan und Loki (Götter), von Fasolt und Fafner (Riesen), und von Siegfried und Hagen (Helden).


   
Wotan mit Augenklappe und links daneben Fasolt (das Bild kann wiederum vergrößert werden)

   
Loki links (auf der gegenüberliegenden Achsenseite des Wotans) und Hagen rechts (auf der gegenüberliegenden Achsenseite des Siegfrieds) (zur besseren Ansicht das Bild bitte vergrößern)

   
Siegfried rechts neben der Eingangstür (auf der gegenüberliegenden Achsenseite des Hagens) und dahinter Fafnir (im Bild nicht zu sehen) (auf der gegenüberliegenden Achsenseite des Fasolt)

Loki zeigt ein deutlich listigeres, hintergründiges Gesicht. Seine Züge wirken maskenhaft-schalkhaft, passend zum unberechenbaren G*tt des Feuers und der Täuschung. Beim Riesen-Paar Fasolt und Fafner brechen beide Gesichter mit der menschlich-göttlichen Symmetrie. Sie sind grob, wuchtig und monumental gehauen, um die Urgewalt und die rohe, steinerne Natur der Riesen widerzuspiegeln. Sie wirken im Vergleich zu den Helden- und Götterköpfen deutlich kantiger und massiver.

Links und rechts neben dem Monolith über dem Eingang tragen die Eckpfeiler Halbreliefs mit Zwergen, die das Nibelungengold verarbeiten. Zwei beim Metallguß, drei an einem Amboß, davon einer Schwert und Ring haltend.


   
Links und rechts oben auf dem Pfeiler sehen wir die Zwerge beim Verarbeiten des Nibelungengoldes. Drei Zwerge beim Metallguß auf dem rechten Pfeiler (einer hält den magischen Nibelungenring Andvaranaut (wörtlich: „Geschenk des Andvari“) und drei Zwerge an einem Amboß (einer davon hält das Schwert Balmung (bei Wagner: Nothung ) auf dem linken Pfeiler. (Dazu das Bild bitte 2x vergrößern.)

Ein "schwerer nordischer Vorhang" des bekannten Jugendstilgestalters August Wilckens, der die drei Nornen an der Weltesche Yggdrasil beim Spinnen der Schicksalsfäden zeigt, grenzt den runden Hauptsaal vom Vorraum ab.

       
Nornenvorhang und Meisterstein

   
Nibelungenhalle in Königswinter im Siebengebirge

Den Boden innerhalb des Säulensechsecks füllt eine eigenwillige Darstellung des Universums. Eine im Zentrum gelegene Erdscheibe wird von einem großen Hexagramm eingeschlossen, durch dessen Spitzen sich eine 60 m lange Schlange windet – die Midgardschlange. Diese Schlange lebt der altnordischen Sage nach im Weltenmeer lebt und umschlingt den ganzen Erdenkreis.

   

Das Hexagramm wird dabei aus zwei Dreiecken gebildet – den alten Symbolen für Wasser und Feuer.

   

Die beiden Dreiecke sind schwer zu photographieren, weil sie sich über den gesamten Fußboden der Nibelungenhalle erstrecken. Auf diesem Bild kann man sie jedoch erahnen. Man betrachte hierzu die "schwarzen Striche", welche das Hexagramm bilden.

Ein Hexagramm ist ein sechszackiger Stern, der aus zwei ineinander verschlungenen gleichseitigen Dreiecken gebildet wird. Das Wort Hexagramm leitet sich dabei aus dem Griechischen ab (hexágrammos = mit sechs Linien). Verbindet man die Spitzen des Dreiecks, dann entsteht ein Sechseck (Hexagon). Als Davidstern ist das Hexagramm das zentrale religiöse Symbol des Judentums. Es ist zudem als Siegel Salomons in der Kabbalah, in der Alchemie und in der Astrologie gebräuchlich. Der Ursprung des Symbols ist jedoch weitaus älter. Symbolkundlich betrachtet steht das nach oben gerichtete Dreieck für Feuer und Geist, das nach unten gerichtete für Wasser und Materie. Zusammen repräsentieren beide Dreiecke die Harmonie von Gegensätzen. Aus diesem Grund wurde das Zeichen in späterer Zeit als religiöses Symbol (Judentum) ausgewählt.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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