Gestern, 20:23
Studie zu Pestiziden
Gift in der Kaffeetasse
Wer konventionellen Kaffee kauft, muss mit Pestizidrückständen rechnen, die in der EU verboten sind. Die schlimmsten Folgen erleiden die Bauern.
25.6.2026; 17:33 Uhr
Insgesamt 159 Pestizidwirkstoffe werden in der Kaffeeproduktion eingesetzt, über die Hälfte davon sind in der Europäischen Union verboten. Das ist das Ergebnis eines am Donnerstag veröffentlichten Berichts der Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Coffee Watch, Deutscher Umwelthilfe, Inkota und dem Pesticide Action Network (PAN) UK.
Diese Pestizide stehen im Zusammenhang mit Krebs und hormonellen Störungen, können zu Fehlgeburten oder Unfruchtbarkeit beitragen, das Nervensystem schädigen oder zu Parkinson führen.
Europa ist weltweit der größte Kaffeeimporteur, allein Deutschland liegt auf Platz vier. Angebaut wird der Kaffee in Brasilien, Kenia oder Kolumbien. Für die Farmarbeiter dort sind die direkten Auswirkungen der chemischen Mittel weitaus schlimmer als für die Konsumenten. Häufig fehlt es an Schutzkleidung und -maßnahmen. Auch bei der Überwachung der Gesundheit der Arbeiter versage die Branche, heißt es im Bericht. „Das wahre Ausmaß von Berufskrankheiten bleibt systematisch im Dunkeln“.
Die Pestizide sind darüber hinaus umweltschädlich, sie verschmutzen Gewässer, schädigen Böden und Ökosysteme.
https://taz.de/Wie-viel-Pestizide-sind-in-Kaffee/!6190562/
Gift in der Kaffeetasse
Wer konventionellen Kaffee kauft, muss mit Pestizidrückständen rechnen, die in der EU verboten sind. Die schlimmsten Folgen erleiden die Bauern.
25.6.2026; 17:33 Uhr
Insgesamt 159 Pestizidwirkstoffe werden in der Kaffeeproduktion eingesetzt, über die Hälfte davon sind in der Europäischen Union verboten. Das ist das Ergebnis eines am Donnerstag veröffentlichten Berichts der Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Coffee Watch, Deutscher Umwelthilfe, Inkota und dem Pesticide Action Network (PAN) UK.
Diese Pestizide stehen im Zusammenhang mit Krebs und hormonellen Störungen, können zu Fehlgeburten oder Unfruchtbarkeit beitragen, das Nervensystem schädigen oder zu Parkinson führen.
Europa ist weltweit der größte Kaffeeimporteur, allein Deutschland liegt auf Platz vier. Angebaut wird der Kaffee in Brasilien, Kenia oder Kolumbien. Für die Farmarbeiter dort sind die direkten Auswirkungen der chemischen Mittel weitaus schlimmer als für die Konsumenten. Häufig fehlt es an Schutzkleidung und -maßnahmen. Auch bei der Überwachung der Gesundheit der Arbeiter versage die Branche, heißt es im Bericht. „Das wahre Ausmaß von Berufskrankheiten bleibt systematisch im Dunkeln“.
Die Pestizide sind darüber hinaus umweltschädlich, sie verschmutzen Gewässer, schädigen Böden und Ökosysteme.
https://taz.de/Wie-viel-Pestizide-sind-in-Kaffee/!6190562/
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