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29.04.12025, 23:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.04.12025, 23:26 von Erato.)
Guben
Wenig ist von dieser Geschichte übrig geblieben. Doch die wenigen Zeilen, die man dazu findet, sollen hier ihren Platz finden. Unvergessen von der Geschichte!
In einem alten Sagenbuch findet man noch ein paar wenige Hinweise, die jedoch schon sehr chr*stlich verherrlicht sind:
Einst lebten im heutigen Guben die Semnonen mit ihren heidnischen Bräuchen und Sitten. Ihr Tempel stand in einem heiligen Eichenhain an der Neiße. Unsere wahren und echten Götter wurden hier verehrt. Ihre Bildnisse schmückten den Heiligen Ort.
Überlieferungen berichten davon, daß der Apostel Johannes in der Verbannung auf der Insel Pathmos von den heidnischen Völkern im Norden (himmlisch) erfuhr. Er überzeugte seinen Schüler Polykarpusdie, die ch*istliche Religion in dieser Region einzuführen. Polykarpus übernahm den Auftrag "seines Meisters" und gelangte auch in den heiligen Hain bei Guben. Freundlich soll er von den Semnonen aufgenommen worden sein. Er blieb ein Jahr. Nach den Überlieferungen haben sich die Heiden von Polykarpus überzeugen lassen und ließen sich taufen. Dort, wo die Taufen stattgefunden haben, wurde später ein Jungfrauenkloster erbaut.
Friedlich und ohne hinterlistige Taten kam es bestimmt nicht zur Chr*stianisierung der heidnischen Völker ...
Wir finden in dem Sagenbuch auch einen Hinweis auf die dreifaltige Göttin, die auch wieder von den Chr*sten verdreht wurde:
Am Rathaus von Guben war einst der Kopf einer Nonne angebracht, deren dreifacher Kopf beweglich war. Das eine Gesicht war von natürlicher Farbe, das andere feuerrot und das dritte schwarz. Die Geschichte besagt, daß eine Frau vor Gericht ihre Jungfräulichkeit beschwören sollte. Als sie dies tat, wurde sie bei ihrem ersten Schwur rot und bei ihren zweiten schwarz.
Das spricht nicht für den Kopf einer Nonne. Ich vermute einen Zusammenhang zur Rechtsprechung durch die Göttin bzw. die drei Nornen. Je nachdem, wie man über eine Person richtete, wurde der Faden durchtrennt, neu gewoben oder weitergesponnen.
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Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.
Cosima Wagner
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Ögeln (bei Beeskow)
In Ögeln gab es südlich des Dorfes dicht an der Werder einen schmalen, langen Ackerstreifen, der Bellgarten genannt wurde. Vor langer Zeit soll dieser Ackerstreifen vollständig von einem Graben eingeschlossen gewesen sein. Zur Zeit der Heiden hat dort ein Götzenbild des Bell gestanden.
Die Bezeichnung als Bell gibt uns interessanterweise eine keltische Verbindung (Belenius). Ob es einst durch den Schreiber geschehen ist, dessen Aufzeichnungen diese Verbindung herstellten, oder es tatsächlich zu keltischen Einflüssen in der Lausitz kam, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Bell, Bello, Belenius, der Schöne ist unser Sonneng*tt Baldur, Helios. Sonnenkulte finden wir an jedem Ort, an denen die naturliebenden Völker lebten. Herr Sonne, als einer der wichtigsten Elemente des Lebens, war Teil jedes ursprünglichen Volkes.
Immer lebe die Sonne!
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(30.04.12025, 22:14)Erato schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-89208.html#pid89208Die Bezeichnung als Bell gibt uns interessanterweise eine keltische Verbindung (Belenius). Ob es einst durch den Schreiber geschehen ist, dessen Aufzeichnungen diese Verbindung herstellten, oder es tatsächlich zu keltischen Einflüssen in der Lausitz kam, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Baldur, Bal – oder einfach auch an Ortsnamen wie Belzig oder Jieterbog denken. Also das ist einheimisch und nicht "gekommen". Saxorior hatte mal etwas zum Thema der Ortsnamen Chernobog und Belobog (Bieleboh und Czorneboh) geschrieben. Diese beiden Berge liegen auch irgendwo in der Oberlausitz. Also das heißt Tag und Nacht; wobei Bel (Biehl, Bal) der Tag ist bzw. ein Name für den Sonnengott.
Stadtwappen Jüterbog/Jieterbog
Hier geht es um die Fruchtbarkeit (deswegen der Bock); im Ursprung aber der Sonnengott, der mit seiner Wärme, Helligkeit und Schönheit das "bocken", also die Fruchtbarkeit und die Paarung erst auslöst.
Bel-zig = Baal siegt, Bal-Sieg oder Belzbock; wobei belzen immer für "sich paaren" steht. Bal-Sieg dann für "das Leben" (das Licht, die Fortpflanzung) setzt sich durch.
Die Chr**ten und Satanisten machen aus dem Bock dann wieder den Belze-Bub, also den Teufel mit Bockshörnern. Denn "bocken" ist unkeusch, heidnisch – also teuflisch; per chr**tlicher Definition. Daß sie dabei unsere heidnischen Symbole stehlen, um sie dem chr**tlichen Teufel anzuheften, sagt alles über diese Religion.
Zitat:Wikipedia:
Beelzebub (auch Belzebub, Beelzebul, Beelzebock oder Belsebub) ist in der Mythologie ein Dämon oder eine lokale Gottheit der Philister. Im übertragenen Sinne wird Beelzebub auch als andere Bezeichnung für den Teufel gebraucht.
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Nur am Rheine will ich leben,
Nur am Rhein geboren sein,
Wo die Berge tragen Reben,
Und die Reben goldnen Wein.
Tue was immer ich will!
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Was unter der Erde entdeckt wurde, kann bis heute niemand erklären ...
Arkaim, Rußlands Stonehenge
Arkaim, südlich des Urals gelegen, ist eine 5.000 Jahre alte, kreisförmig angelegte Siedlung mit erstaunlich fortschrittlicher Architektur, ausgeklügelter Wassertechnik und einer präzisen astronomischen Ausrichtung – fast wie ein bronzezeitliches Observatorium oder eine geplante „Kosmos-Stadt“. Rätselhafte Funde wie ungewöhnliche Schädel, magnetische Anomalien im Boden und Berichte über körperliche Effekte bei Besuchern nähren bis heute Spekulationen zwischen Wissenschaft, Mythos und Spiritualität.
Merkwürdigerweise sind alle uralten Bauten plötzlich & zur selben Zeit verschwunden, verbrannt oder zerstört. Weltweit. Die heutigen Menschen müssen nur den Gedanken zulassen, daß es lange Zeit vor uns schon einmal eine Art der Hochtechnologie gab, und sehr intelligente Menschen.
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